Teil 1.1 – First time in Tokyo-Shibuya (Sommer 2017)

Wie die Überschrift schon sagt, war ich zum aller erste Mal (22.08.2017) in Tokyo-Shibuya. In meiner ersten Reise 2009 und in meinem 10 monatigen Aufenthalt 2014/2015 in Japan habe ich es irgendwie nicht geschafft mir Shibuya anzuschauen. Warum will man überhaupt nach Shibuya? Das kann ganz verschiedene Gründe haben, einerseits besuchen Reisende Shibuya um shoppen zu gehen oder eins der vielen Restaurants/Cafes aufzusuchen. Die anderen wichtigen Gründe sind eine der größten Hauptkreuzung zu überqueren und zu sehen und sich einmal die Hunde-Statue „Hachiko“ anzusehen.

Für mich persönlich war es wichtig einmal die große Hauptkreuzung zu sehen und mit dem ganzen Menschenstrom diese zu überqueren. Ich habe zwar nie den Film gesehen, aber die Geschichte vom treuen Hund „Hachiko“ müsste fast jedem bekannt sein. Deshalb wollte ich sie mir unbedingt mal anschauen. Die Hunde-Statue ist außerdem ein beliebter Treffpunkt, um sich mit Freunde zu verabreden. Zum Abschluss noch ein paar Bilder und ein Video von Shibuya 😀

 

Rathaus Shinjuku und Akasaka Palast

Da der Prüfungsstress vorbei ist kommt wieder ein Eintrag 🙂

Bei diesem Eintrag geht es um Montag, den 27.07.2015. Ich wusste nicht wirklich was ich an diesem Tag unternehmen sollte, da alles was mit Kultur zu tun und mich interessiert geschlossen hatte 😦

Also musste ich mir was anderes überlegen, da ich noch nie in Shinjuku war, machte ich mich auf den Weg, um auf die kostenlose Aussichtsplattform des Shinjuku Rathauses zu gelangen. Von Akasaka nach Shinjuku ist es ein kurzer Weg mit der Bahn. Am Bahnhof Shinjuku musste ich zum West-Ausgang.  In Richtung Westen befinden sich das Rathaus von Shinjuku und Wolkenkratzer. Um den Bahnhof Shinjuku befinden sich viele Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Wenn man Richtung Nordosten geht, erreicht man das größte Rotlichtviertel Japans (Kabukicho).

Am Rathaus angekommen musste ich eine Etage nach unten gehen und dann durch eine Sichheitskontrolle. Dann ging es mit einem Fahrstuhl ganz nach oben. Dadurch das es kostenlos war kann man das definitiv machen, aber man sollte nicht zu viel ertwarten. Es wirkt alles schon ein bisschen älter und der Ausblick ist zwar immer noch schön, aber da würde eher den Tokyo Tower empfehlen. Wie der Ausblick auf den Skytree ist kann ich nicht beurteilen, aber da müsste ich auch noch rauf 😀

Danach hatte ich mich in ein Kaffee geflüchtet und eine Pause gemacht. Weiter ging es zu einem Park, von dort aus bin ich dann zu meinem Hotel gelaufen. Auf den Weg  dort hin entdeckte ich den Akasaka Palast, leider war die Anlage geschlossen und deshalb konnte ich nur ein paar Bilder von Aussen machen.

„Auf dem Gelände der ehemaligen Edo-Residenz der Kishu-Tokugawa entstand der neobarocke Togu-Palast, der heutige Akasaka-Palast. Seit Jahrzehnten dient er als Gästehaus der Regierung für ausländische Staatsoberhäupter und Regierungschefs und ist damit ein wichtiges Element in den diplomatischen Beziehungen des Landes.“

Am 28.07.2015, bin ich mit dem Shinkansen wieder zurück nach Kobe gefahren. Angekommen musste ich langsam mein Zimmer im Studendenwohnheim ausmissten und Pakete nach Deutschland senden, da ich niemals alles in meine Koffer bekommen hätte. Damit sind auch meine letzten Tage in Japan angebrochen, aber dazu mehr in einem anderen Beitrag 🙂

 

Kaiserpalast und Akihabara

Mal wieder ein Eintrag zu meinen Erlebnissen in Japan. An diesem Tag (26.07.2015) bin ich von meinem  Hotel in Tokyo-Akasaka zum Kaiserpalast mit der U-Bahn gefahren. Das Wetter war sehr schön, aber extrem heiß. Leider kommt man nicht direkt in Kaiserpalast oder auf das Gelände. In den Meisten Fällen muss man sich vorher anmelden. Also bin ich an der Burgmauer entlanggelaufen und habe mir die Gegend angeschaut. An dem Tag muss auch eine Sportveranstaltung stattgefunden haben, da ich sehr viele Jogger gesehen hatte. Mir ist schon beim Spazieren das Wasser runtergelaufen, so heiß war es in Tokyo 🙂

Die nächste Station an diesem Tag war Akihabara. Da meine zwei Kopfhörer den Geist aufgegeben haben, hatte ich mir ein paar einfache Kopfhörer gekauft. Als das erledigt war, habe ich mir Akihabara genauer angeschaut. An diesem Tage war auch die komplette Hauptstraße gesperrt. Dadurch hat es sich nicht so voll angefühlt. Dieser Ort ist der perfekte Ort, wenn man gebrauchte/alte Spiele sucht. Aber auch alte Konsolen wie NES, SNES und Konsolen von denen ich noch nie gehört habe, konnte man dort finden. Außerdem war ich in einer der SEGA Arkaden, um ein paar Videospiele auszuprobieren. Wenn man schon dort ist, sollte man es unbedingt ausprobieren und es gibt eine Klimaanlage ^^

Zum Abschluss der Tagestour und den Abendessen, hatte ich mir Akasaka noch etwas genauer angeschaut.

Zurück in Tokyo – Besuch des Edo Museums

Am 23.07.2015 war mein letzter Tag in Nagano, aber meine kleine Rundreise war noch nicht zu Ende. Es ging noch einmal nach Tokyo, mit dem Shinkansen Asama 634 und die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden. Als ich am Tokyo Hauptbahnhof angekommen bin, hatte ich mich erst einmal auf den Weg zum Edo Museum gemacht, da der Check In des Hotels erst am Nachmittag war.

Der Weg zum Edo Museum war relativ einfach, nur das Wirrwarr des Tokioter U-bahnsystems hat mehr Zeit in Anspruch genommen als die reine Fahrtzeit zum Museum. Ich bin dann direkt zum Ticketschalter gegangen und hatte mir eine Eintrittskarte gekauft und ein Audioguide ausgeliehen. Außerdem konnte ich meine zwei schweren Taschen abgeben. Bevor ich dann in die Ausstellung ging, hatte ich noch etwas zum Mittag gegessen und mich von der Anfahrt erholt.

Edo Museum 

Das Museum war sehr interessant und hatte mir einen Einblick in das Leben dieser Epoche gegeben. Außerdem wurde alles sehr Detailgetreu dargestellt, besonders die kleinen Nachbildung waren sehr detailliert und die großen Modelle waren sehr beeindruckend.

Geschichtlicher Einblick: https://de.wikipedia.org/wiki/Edo-Zeit

Ich war ungefähr 2 Stunden im Museum, das hatte mir auch gereicht da ich ziemlich müde war. Deshalb hatte ich mich auf den Weg ins Hotel gemacht, dass dieses Mal in einem anderen Stadtteil von Tokyo war. Mit der U-bahn bin ich dann ins Stadtviertel Akasaka gefahren und das Hotel war nur wenige Minuten von der U-bahnstation entfernt. Nach dem Einchecken und einer kleinen Pause, hatte ich mich auf die Suche nach einem Restaurant gemacht. Ich hatte seit langem mal wieder eine Rostbratwurst gegessen und die kam einer Deutschen schon ziemlich nah 🙂

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Teil 4 – Entspannungstag in Tokyo

Mein letzter Tag in Tokyo (28.12.2014) war definitiv entspannter. Zwar der erste Teil etwas nervig, wer erwartet den dass der Laden an einem Sonntag schon um 10:30 Uhr überfüllt ist. Ich konnte es mir nicht verkneifen, ich wollte noch unbedingt ins Pokemon Center. Aber die Freude wurde gestört von zu vielen Kunden ^^ Ich war nur kurz drin, habe mir ein kleines Plüschtier gekauft und dann war ich wieder ganz schnell draußen.

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Ueno Park

 Dann habe ich mich aufgemacht zum Ueno Park und habe dann den ganzen Vormittag/Nachmittag verbracht. Ich hätte nicht gedacht das der Park zu groß ist, bin ganz schön viel gelaufen, dafür sehr gemütlich 🙂

Zum Abschluss meines Tokyo Aufenthaltes habe ich das Ramen Restaurant aufgesucht, das ich 2009 das erste Mal besucht hatte. Das war ein schöner Ausklang, eines wundbaren Kurzurlaubs 😀 Am 29.12.2014 musste ich mich von Tokyo verabschieden und habe wieder auf den Rückweg nach Kobe gemacht.

Teil 3- Erkundungstour in Tokyo

An meinem dritten Tag (27.12.2014) habe ich mir eine spezielle Route zusammen gestellt. Sie beginnt in Asakusa mit einem Boot, dann geht es zu Fuß zum Tokyo Tower und endet am Meiji Schrein. Ich bin an diesem Tag kurz nach neun Uhr losgelaufen zur Anlegestelle in Asakusa für Bootstouren. Die Bootstour war dreißig Minuten lang und es ist interessant sich Tokyo vom Wasser aus anzusehen. Außerdem war das Wetter für meine Tour ideal, keine einzige Wolke am Himmel 😀

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Ich habe dann die rote Route genommen: Der erste halt war Hamarikyu und dann am Hinode Pier war Endstation. Ich wäre fast zu früh ausgestiegen aber gut das die Dame noch mal die Fahrkarte kontrolliert hat. Danach bin ich zu Fuß weiter zum Tokyo Tower. Aber erst einmal ein paar Bilder von der Bootstour.

Bootstour

Den Tokyo Tower konnte ich definitiv nicht übersehen und deshalb war der Weg zu meinem Wunschobjekt ziemlich einfach. Bevor ich aber zum Tower gelaufen bin, habe ich noch einen Tempel entdeckt, den ich mir unbedingt anschauen musste.

Zojoji Tempel

Als ich am Tempel angekommen bin, konnte ich mitbekommen das sich Japan auf den Jahreswechsel vorbereitet, da die Tempel und Schreine herausputzt wurden. Das machte die Tempel und die Schreine die ich gesehen hatte noch interessanter. Außerdem gab es an diesem Tempel wieder diese kleinen Figuren mit den Roten Mutzen. Wenn ich mich richtig erinnere wird damit Jizo in Verbindung gebracht, der verstorbene Kinder/Babies ins Jenseits begleitet. Außerdem schützt er die Kinder/Babies und ist dafür da das die Geburt gut verläuft.

 Tokyo Tower

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Der Tokyo Tower wurde 1958 im Stadtbezirk Minato erbaut. Der Turm wurde komplett aus Stahl gefertigt und sein Markenzeichen ist sind die Farben Orange und Weiß. Der große Bruder steht in Paris und diente als Vorlage (Pariser Eifelturm). Beim Tokyo Tower gibt es zwei Aussichtsplattformen, die eine befindet sich in einer Höhe von 150 Metern und die andere in 250 Metern. Insgesamt hat der Turm eine Höhe von 333 Metern. Als ich am Turm angekommen bin musste ich mir eine Eintrittskarte kaufen und mich Entscheiden ob ich auf eine Einzelne Plattform möchte oder auf alle beide. Ich hatte dann eine Eintrittskarte für beide Plattformen gekauft für 1600 Yen (ca. 12 Euro).

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Eintrittskarte

Auf der ersten Plattform angekommen habe ich mir eine kleine Auszeit gegönnte und mir einen Kaffee + ein Stück Erdbeertorte gekauft. Danach habe ich mir Tokyo von 150 m und 250 m angeschaut und ich muss sagen das diese Stadt einfach extrem riesig und ein Meer aus Beton ist. Aber ich konnte durch das gute Wetter den Fujiyama sehen und das Meer 😀

Meiji Schrein

Nach knapp zwei Stunden habe ich mich dann wieder auf den Weg gemacht, aber diesmal nicht zu Fuß sondern mit der U-Bahn zum Meiji Schrein. Angekommen an der richtigen U-Bahnstation, war es sehr voll und ich hatte großen Hunger. Nach einer kleinen Pause bin dann Richtung Schrein, dieses Mal fand ich den Schrein nicht so schön, aber das lag vielleicht daran, dass sich der Schrein auf den Neujahrswechsel vorbereitet hat und es dadurch viele Baustellen gab. Aber ich hatte mich etwas umgeschaut und mir noch ein paar Glücksbringer gekauft (Ein schönes Souvenir).

Dann habe ich mich auf den Rückweg gemacht zum Hotel und meine Füße waren dann auch froh das eine Pause gab. Zum Abschluss des Tages gab es etwas leckeres zu Essen in Asakusa, der nächste und letzte Tag in Tokyo sah dann etwas entspannter aus 😀

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