Der dreiwöchige Japan-Urlaub ist leider schon wieder vorbei. Wir hatten eine schöne, interessante und aufregende Reise. Besonders da ich seit fast drei Jahren nicht mehr in Japan war, hat sich, auch geschuldet durch Corona, eine Menge verändert. Dadurch hatte ich gewisse Dinge nicht mehr im Hinterkopf z.B. die langen Wege mit dem Zug in Tokyo.
Tokyo
Teil 1.2 – Shabu Shabu essen in Tokyo (Sommer 2017)
Shabu Shabu gehört zu meinem Lieblingsessen in Japan. In meinem Austauschjahr habe ich es zum ersten Mal gegessen und war begeistert. Es handelt sich, um eine japanisches Feuertopf Gericht. Im Topf befindet sich eine spezielle Brühe, diese wird erhitzt und danach werden verschiedene Zutaten wie Gemüse und dünn geschnittenes Fleisch hinzugegeben. Wenn die hinzugegebenen Zutaten erwärmt und durchgegart sind, werden sie mit einem kleinen Kescher hinausgeholt und in eine oder mehrere spezielle Saucen (z.B. Erdnusssauce) gedippt. Außerdem wird das Gericht am Tisch vom Gast selbst zubereitet.
Wir haben uns das Gericht in unserem Urlaub 2017 gegönnt. Eigentlich ist Shabu Shabu ein Wintergericht, aber wir haben es im Sommer gegessen. Bei der Hitze wären leichte Speisen besser gewesen, aber wenn man schon mal in Japan ist muss man sich unbedingt die traditionellen Gerichte gönnen. Bei der Planung habe ich nach einem Restaurant gesucht, was in der Nähe unseres Hotels in Asakusa ist. Ich wurde auch fündig und es war ein schönes, aber ein nicht so günstiges Erlebnis. Wir saßen traditionell auf den Boden und an einem speziellen Tisch. Der Tisch hatte in der Mitte ein Loch für den Topf, die Kocheinheit und den Gasanschluss. Als wir zu unseren Tisch geführt und uns gemütlich hingesetzt hatten, bekamen wir die Speisekarten von Bedienung gereicht und entschieden uns für das günstigste Menü (Beinhaltet Shabu Shabu, Vorspeise und Nachspeise). Getränke und zusätzlich Speisen mussten extra bezahlt werden. Wenn ich mich noch richtig erinnere haben wir pro Person 8000 Yen + Getränke bezahlt. Das war wirklich nicht billig, dafür habe ich noch nie so ein zartes Rindfleisch gegessen, was einen auf der Zunge zerlaufen ist. Außerdem war die Bedienung sehr sehr gut und zum Schluss habe ich noch ein kleines Geschenk erhalten. Hier noch ein paar Bilder 😀
Teil 1.1 – First time in Tokyo-Shibuya (Sommer 2017)
Wie die Überschrift schon sagt, war ich zum aller erste Mal (22.08.2017) in Tokyo-Shibuya. In meiner ersten Reise 2009 und in meinem 10 monatigen Aufenthalt 2014/2015 in Japan habe ich es irgendwie nicht geschafft mir Shibuya anzuschauen. Warum will man überhaupt nach Shibuya? Das kann ganz verschiedene Gründe haben, einerseits besuchen Reisende Shibuya um shoppen zu gehen oder eins der vielen Restaurants/Cafes aufzusuchen. Die anderen wichtigen Gründe sind eine der größten Hauptkreuzung zu überqueren und zu sehen und sich einmal die Hunde-Statue „Hachiko“ anzusehen.
Für mich persönlich war es wichtig einmal die große Hauptkreuzung zu sehen und mit dem ganzen Menschenstrom diese zu überqueren. Ich habe zwar nie den Film gesehen, aber die Geschichte vom treuen Hund „Hachiko“ müsste fast jedem bekannt sein. Deshalb wollte ich sie mir unbedingt mal anschauen. Die Hunde-Statue ist außerdem ein beliebter Treffpunkt, um sich mit Freunde zu verabreden. Zum Abschluss noch ein paar Bilder und ein Video von Shibuya 😀
Rathaus Shinjuku und Akasaka Palast
Da der Prüfungsstress vorbei ist kommt wieder ein Eintrag 🙂
Bei diesem Eintrag geht es um Montag, den 27.07.2015. Ich wusste nicht wirklich was ich an diesem Tag unternehmen sollte, da alles was mit Kultur zu tun und mich interessiert geschlossen hatte 😦
Also musste ich mir was anderes überlegen, da ich noch nie in Shinjuku war, machte ich mich auf den Weg, um auf die kostenlose Aussichtsplattform des Shinjuku Rathauses zu gelangen. Von Akasaka nach Shinjuku ist es ein kurzer Weg mit der Bahn. Am Bahnhof Shinjuku musste ich zum West-Ausgang. In Richtung Westen befinden sich das Rathaus von Shinjuku und Wolkenkratzer. Um den Bahnhof Shinjuku befinden sich viele Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Wenn man Richtung Nordosten geht, erreicht man das größte Rotlichtviertel Japans (Kabukicho).
Am Rathaus angekommen musste ich eine Etage nach unten gehen und dann durch eine Sichheitskontrolle. Dann ging es mit einem Fahrstuhl ganz nach oben. Dadurch das es kostenlos war kann man das definitiv machen, aber man sollte nicht zu viel ertwarten. Es wirkt alles schon ein bisschen älter und der Ausblick ist zwar immer noch schön, aber da würde eher den Tokyo Tower empfehlen. Wie der Ausblick auf den Skytree ist kann ich nicht beurteilen, aber da müsste ich auch noch rauf 😀
Danach hatte ich mich in ein Kaffee geflüchtet und eine Pause gemacht. Weiter ging es zu einem Park, von dort aus bin ich dann zu meinem Hotel gelaufen. Auf den Weg dort hin entdeckte ich den Akasaka Palast, leider war die Anlage geschlossen und deshalb konnte ich nur ein paar Bilder von Aussen machen.
„Auf dem Gelände der ehemaligen Edo-Residenz der Kishu-Tokugawa entstand der neobarocke Togu-Palast, der heutige Akasaka-Palast. Seit Jahrzehnten dient er als Gästehaus der Regierung für ausländische Staatsoberhäupter und Regierungschefs und ist damit ein wichtiges Element in den diplomatischen Beziehungen des Landes.“
Am 28.07.2015, bin ich mit dem Shinkansen wieder zurück nach Kobe gefahren. Angekommen musste ich langsam mein Zimmer im Studendenwohnheim ausmissten und Pakete nach Deutschland senden, da ich niemals alles in meine Koffer bekommen hätte. Damit sind auch meine letzten Tage in Japan angebrochen, aber dazu mehr in einem anderen Beitrag 🙂
Kaiserpalast und Akihabara
Mal wieder ein Eintrag zu meinen Erlebnissen in Japan. An diesem Tag (26.07.2015) bin ich von meinem Hotel in Tokyo-Akasaka zum Kaiserpalast mit der U-Bahn gefahren. Das Wetter war sehr schön, aber extrem heiß. Leider kommt man nicht direkt in Kaiserpalast oder auf das Gelände. In den Meisten Fällen muss man sich vorher anmelden. Also bin ich an der Burgmauer entlanggelaufen und habe mir die Gegend angeschaut. An dem Tag muss auch eine Sportveranstaltung stattgefunden haben, da ich sehr viele Jogger gesehen hatte. Mir ist schon beim Spazieren das Wasser runtergelaufen, so heiß war es in Tokyo 🙂
Die nächste Station an diesem Tag war Akihabara. Da meine zwei Kopfhörer den Geist aufgegeben haben, hatte ich mir ein paar einfache Kopfhörer gekauft. Als das erledigt war, habe ich mir Akihabara genauer angeschaut. An diesem Tage war auch die komplette Hauptstraße gesperrt. Dadurch hat es sich nicht so voll angefühlt. Dieser Ort ist der perfekte Ort, wenn man gebrauchte/alte Spiele sucht. Aber auch alte Konsolen wie NES, SNES und Konsolen von denen ich noch nie gehört habe, konnte man dort finden. Außerdem war ich in einer der SEGA Arkaden, um ein paar Videospiele auszuprobieren. Wenn man schon dort ist, sollte man es unbedingt ausprobieren und es gibt eine Klimaanlage ^^
Zum Abschluss der Tagestour und den Abendessen, hatte ich mir Akasaka noch etwas genauer angeschaut.
Zurück in Tokyo – Besuch des Edo Museums
Am 23.07.2015 war mein letzter Tag in Nagano, aber meine kleine Rundreise war noch nicht zu Ende. Es ging noch einmal nach Tokyo, mit dem Shinkansen Asama 634 und die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden. Als ich am Tokyo Hauptbahnhof angekommen bin, hatte ich mich erst einmal auf den Weg zum Edo Museum gemacht, da der Check In des Hotels erst am Nachmittag war.
Der Weg zum Edo Museum war relativ einfach, nur das Wirrwarr des Tokioter U-bahnsystems hat mehr Zeit in Anspruch genommen als die reine Fahrtzeit zum Museum. Ich bin dann direkt zum Ticketschalter gegangen und hatte mir eine Eintrittskarte gekauft und ein Audioguide ausgeliehen. Außerdem konnte ich meine zwei schweren Taschen abgeben. Bevor ich dann in die Ausstellung ging, hatte ich noch etwas zum Mittag gegessen und mich von der Anfahrt erholt.
Edo Museum
Das Museum war sehr interessant und hatte mir einen Einblick in das Leben dieser Epoche gegeben. Außerdem wurde alles sehr Detailgetreu dargestellt, besonders die kleinen Nachbildung waren sehr detailliert und die großen Modelle waren sehr beeindruckend.
Geschichtlicher Einblick: https://de.wikipedia.org/wiki/Edo-Zeit
Ich war ungefähr 2 Stunden im Museum, das hatte mir auch gereicht da ich ziemlich müde war. Deshalb hatte ich mich auf den Weg ins Hotel gemacht, dass dieses Mal in einem anderen Stadtteil von Tokyo war. Mit der U-bahn bin ich dann ins Stadtviertel Akasaka gefahren und das Hotel war nur wenige Minuten von der U-bahnstation entfernt. Nach dem Einchecken und einer kleinen Pause, hatte ich mich auf die Suche nach einem Restaurant gemacht. Ich hatte seit langem mal wieder eine Rostbratwurst gegessen und die kam einer Deutschen schon ziemlich nah 🙂



































