Am ersten Tag nach dem Flug wird immer ausgeschlafen. Deshalb sind wir erst zur Mittagszeit losgegangen um etwas zu Essen zu suchen. Im Kissaten „Shu“ in der Nähe des Hotels aßen wir unsere erste Mahlzeit des Tages. Es gab Sandwiches, Kaffee zum Wachwerden und Fruchtshakes. Danach war unser erstes Ziel der Shinjuku Gyoen Park. Bevor wir in den Park gingen besuchten wir noch den Akasaka Palast, den ich vorher nicht besuchen konnten da dieser 2015 geschlossen war.
Der Akasaka Palast ist ein staatliches Gästehaus. Hier übernachten Staatsoberhäupter, Mitglieder von Königshäusern und Würdenträger, die auf Staatsbesuch in Japan sind. Wir wollten uns jetzt nicht das Innere des Gebäudes anschauen, sondern nur den Park. Um in das Palastgelände zu kommen galt es eine schnelle aber strenge Sicherheitskontrolle zu durchlaufen. Als wir durch die Kontrolle waren merkten wir schnell, dass es hier sehr entspannt ist. Auf dem Vorplatz konnte man sich Gebäck, Tee, Kaffee und andere Getränke kaufen. Wir kauften uns ein Getränk (Eiskaffee u. Oolong Tee), setzten uns auf die bereitgestellten Stühle und genossen den Anblick des Palasts.








Aus Zeitgründen planten wir den Gyoen Park aus. Wir spazierten durch die Ginko-Alley. Hier parkten und fuhren einige teure Sportwagen. Unser Ziel war der Nogi Schrein. Auf dem Weg lag ein Friedhof, auf dem der Hund Hachiko begraben ist. Leider fanden wir das Grab nicht.
Den Nogi Schrein erkundeten wir und kauften uns Omamori. Ich holte mir noch einen Goshuin. Da die Zeit etwas knapp wurde, machten wir uns auf in Richtung Roppongi. Wir hatten uns ein Zeitslot für das neue teamLabs Boderless gebucht. Bevor es hier aber hin ging, suchten wir uns noch etwas zu essen. Es gab Udon. Sehr lecker, aber nicht leicht mit den Stäbchen zu essen.










Nach dem Essen sind wir zum teamLabs Borderless spaziert. Dieses befindet sich im Gebäudekomplex „Azabudai Hills“. Das teamLabs ist wirklich toll! An jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken und erkunden. Ein Highlight war das Teehaus. Wir bestellten uns am Eingang des Teehauses unseren Tee und wurden dann zu unseren Plätzen geleitet. Als wir unseren Tee bekamen, blühten in unseren Tassen Blumen. Bewegte man die Tasse verloren die Blumen ihre Blüten. Solange Tee in der Tasse war wiederholte sich das Ereignis immer wieder.
Ein weiteres Highlight war in einem anderen Raum zu finden. Hier konnten wir uns einen Papierfisch zum Ausmalen aussuchen. Nach dem Ausmalen wurde dieser dann eingescannt und schwamm als Projektion mit andren Fischen an den Wänden herum. Nach einer gewissen Zeit musste ich dann mal raus, mir wurde durch die vielen Animationen und Spiegel schwindelig. Als wir dann draußen waren, ging es mir schnell wieder besser.











Dann suchten wir die Sky Bar im Mori Building, um uns den Tokyo Tower anzuschauen. Leider ist der Zugang nicht öffentlich. Aber wenn man ein Getränk kauft kann man die schöne Aussicht genießen. Das taten wir dann auch. Es gab Bier und Trüffelnüsse!
Als es 21 Uhr war machten wir uns auf den Weg zurück in Richtung Unterkunft. Da wir noch Abendessen Hunger hatten, versuchten wir noch ein offenes Restaurant zu finden. Gar nicht mehr so einfach, um diese Uhrzeit. Es gab Sushi von der Kette „Sushi Zanmai“. Etwas teurer, aber sehr lecker! Danach trennten sich unser Weg. Ich ging ins und Hotel und die anderen suchten sich noch eine Bar.


