Wir sind schon wieder seit mehreren Wochen zu Hause. Der Alltag hat uns leider wieder fest im Griff. Deshalb gibt es erst jetzt die Zusammenfassung unserer Reise. Die einzelnen Einträge dieser Reise kommen nach dem Abschluss der Blogbeiträge der Japan Reise 2024.
Dieser Japan-Urlaub war wieder wunderschön. Wir haben auch in diesem Urlaub wieder viel erlebt und viele neue Dinge/Orte entdeckt. Das Wetter war uns wieder wohlgesonnen und sehr sonnig. Nur an wenigen Tagen gab es Regen. Ein Typhoon war auch wieder dabei. Diesen haben wir aber gut überstanden, da er uns nicht direkt getroffen hat. Über das Essen können wir auch immer wieder nur schwärmen, wie lecker und vielfältig es ist. In jeder Stadt bzw. Region haben wir versucht Spezialitäten zu probieren die es an diesem Ort gibt z.B. Hitsumabushi (Aalgericht).
Bei den Unterkünften hatten wir uns wieder auf Hotels konzentriert. Wir mögen einen gewissen Standard. Nur in Gujuo Hachiman hatten wir ein renoviertes Machiya Haus auf Airbnb gebucht. Ein Machiya ist ein traditionelles Stadthaus aus Holz. Dieses Haus hatte auch noch ein integriertes Geschäft für Kunsthandwerk. Auf der zweiten Etage waren die Schlafzimmer. Hier schliefen wir traditionell auf Tatamimatten. Ein muss auf jeder Japan-Reise.
Unsere Reiseroute war sehr vielfältig. Von Modern bis Traditionell war alles dabei. In Tokyo haben wir die ersten Tage verbracht. Haben uns mit meiner Freundin Sakiko inkl. Ihrer Familie in einem Aquarium in der Nähe von Shinagawa getroffen. Auch trafen wir eine Kollegin meines Mannes aus Singapur zum Essen. Wir besuchten das Teamlabs Planet und verwandelten uns für eine kurze Zeit in Samurai. Wir waren aber auch froh Tokyo mit dem Shinkansen zu verlassen, da die Stadt anstrengend sein kann.
In Kanazawa war gleich alles entschleunigter. Es waren nicht so viele Menschen unterwegs und es war von der Bebauung etwas offener. Wer sich für die Geschichte der Samurai interessiert ist hier genau richtig. Es gibt einige Samurai Residenzen zu besuchen. Historisch ist die Stadt ebenfalls sehr interessant. Zu nennen ist der Kenrokuen Garten, die Burg, der Oyama Schrein usw. Ein Auto (Toyota Aqua) hatten wir uns in Kanazawa gemietet. Wir fuhren als erstes mit dem Auto Richtung Noto Halbinsel. Ein Stück durfte wir auch am Strand mit dem Auto fahren. Hier besuchten wir die Kita Residenz des Kaga Clans und die Myōjōji Pagode.
Einen Tag später fuhren wir mit unserem gemieteten Auto Richtung Gujo Hachiman. Diese Stadt war für uns neu. Aber als erstes machten wir einen Stopp in Shirakawago und schauten uns alles an, da dieser Ort zum UNESCO Welterbe gehört.
In Gujo Hachiman angekommen merkten wir schnell, dass das Tempo noch einmal langsamer ist als in Kanazawa. Die Stadt ist historisch und architektonisch interessant. Was uns sehr gut gefallen hat. Wir besuchten die Burg, erkundeten die kleine Stadt und wanderten in den Bergen. Hier gab es eine kleine Überraschung. In den Bergen gab es Blutegel im Boden, das war unglaublich nervig. Wir waren etwas traurig als wir nach vier Nächten abreisen mussten, da uns die kleine Stadt sehr gefallen hat.
Mit dem Auto ging es dann nach Nagoya. Hier machten wir einen kurzen Stopp in Inuyama. Wir besuchten die Burg und die umliegenden Schreine und Tempel. In Nagoya angekommen gaben wir das Auto wieder ab. Diese Stadt besuchten wir zum ersten Mal. Hier ist die Geschwindigkeit zu Tokyo auch noch einmal viel langsamer und es gibt auch weniger Touristen. Zwar wirkt Nagoya nicht so modern. Hat aber einiges zu bieten, wie z.B. die Burg, der Osu Kannon Tempel, der Nagoya Tower usw. Wir hatten eine sehr schöne Zeit und würden die Stadt wieder besuchen. Ein besonderes Highlight war das Baseballspiel.
Unsere vorletzte Reisestation war Osaka. Hier hatten wir uns mit meiner Freundin Mai und Ihrem Mann zum Abendessen getroffen. Es gab Okonomiyaki! Dieses Mal besuchten wir Orte in Osaka, die wir uns noch nicht angesehen hatten. Wir besuchten die Aussichtsplattform Harukas 300, das Shinsekai-Viertel und den Shitennoji-Tempel. Außerdem unternahmen wir auch zwei Ausflüge außerhalb Osakas. Wir besuchten Nara und die stillgelegte Takedao-Eisenbahnstrecke.
Zum Abschluss unserer Reise fuhren wir für zwei Nächte nach Wakayama. Die Stadt und die umliegenden Orte kann ich nur empfehlen. Es gibt sehr wenig Touristen, das Essen ist lecker und historisch ist Wakayama mit seiner Burg auch wieder sehr Interessant. Auch empfehlenswert ist ein Tagesausflug mit der Fähre nach Tomogashima. Wer Natur und Geschichte kombinieren möchte ist hier genau richtig.
Eine gelungene Reise, die leider wieder viel zu kurz war. Wir kommen definitiv wieder! Mit großer Wahrscheinlichkeit findet die nächste Japan Reise 2028 statt. Wir freuen uns jetzt schon drauf.