Der Tag (02.11.2022) startete ohne Frühstück, da wir direkt nach dem Aufstehen zum Zug gelaufen sind. Besonders mit dem Hintergrund, dass wir ca. eineinhalb Stunden unterwegs sein werden. Auch nutzten wir heute zum ersten Mal unseren Japan Rail Pass.
An der Kamakura Station angekommen, suchten wir uns erst einmal ein Café. Wir kauften uns einen wohlschmeckenden Kaffee, um munter zu werden und ein stärkendes und leckeres Sandwich. Danach mussten wir noch zur Enoden Bahnlinie gehen, die sich aber in der Nähe der der Kamakura Station befindet. Wir sind dann mit dem Zug bis zur Hase Bahnstation gefahren, um uns zuerst den Kamakura Buddha anzuschauen. Diesen Buddha konnte ich schon drei Mal bestaunen. Bei jedem neuen Besuch verschlägt es einem die Sprache, da er so eindrucksvoll aussieht. An diesem Tag war einiges los, weil anscheinend mehrere Schulklassen vor Ort waren, um sich vor dem großen Buddha fotografieren zu lassen.



Die nächste Sehenswürdigkeit, zu der wir gelaufen sind, war der Hasedera Tempel. Diesen Tempel hatte ich zum ersten Mal 2009 besucht. Hier kann man eine wunderschöne Gartenanlage, einen Tempel mit einem goldenen Buddha und weitere buddhistische Reliquien bestaunen. Auch machten wir hier eine längere Pause, da das Wetter einfach bombastisch war und es viele Sitzmöglichkeiten und einen Imbiss gibt, der Getränke und Snacks z.B. Dango-Mochi zum Verkauf anbietet.
Nicht zu vergessen habe ich mir beim Kamakura Buddha und beim Hasedera Tempel jeweils einen Stempel (goshuin) geholt.









Nach unserer längeren Pause im Hasedera Tempel machten wir uns Gedanken, was wir als nächstes unternehmen möchten, da der Nachmittag schon sehr vorangeschritten war. Wir einigten uns auf Tokyo „Akihabara“, um Animefiguren, Pokémonkarten usw. einzukaufen. Auch wurden die Arcade-Spielhallen mit den unterschiedlichen Videospielautomaten ausgiebig genutzt.
Leider wurden die SEGA-Spielhallen in „GiGO“ unbenannt. Hier ein Bericht von Sumikai. Bevor wir Akihabara unsicher machten, stärkten wir uns noch mit einer Portion „Takoyaki“. Als wir unsere Einkäufe erledigt und uns in den Arcade-Spielhallen ausgepowert hatten, suchten wir uns zum Abschluss des Tages noch eine Lokalität. Wir wurden fündig in einem Hochhaus in Akihabara. Es war ein Izakaya mit vielen kleinen Gerichten und den unterschiedlichsten Getränken, besonders wurde Sapporo Bier konsumiert 😀









Die Takoyaki haben wir in einer Filiale der verbreiteten kette „Gindaco“ gekauft. Da gibt es superleckeres Fastfood und Getränke.
Im izakaya gab es unter anderem frittierte Hühnerknorpel, ich dachte beim bestellen, dass das Karage seien… nicht! X-D
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