Teil 3- Erkundungstour in Tokyo

An meinem dritten Tag (27.12.2014) habe ich mir eine spezielle Route zusammen gestellt. Sie beginnt in Asakusa mit einem Boot, dann geht es zu Fuß zum Tokyo Tower und endet am Meiji Schrein. Ich bin an diesem Tag kurz nach neun Uhr losgelaufen zur Anlegestelle in Asakusa für Bootstouren. Die Bootstour war dreißig Minuten lang und es ist interessant sich Tokyo vom Wasser aus anzusehen. Außerdem war das Wetter für meine Tour ideal, keine einzige Wolke am Himmel 😀

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Ich habe dann die rote Route genommen: Der erste halt war Hamarikyu und dann am Hinode Pier war Endstation. Ich wäre fast zu früh ausgestiegen aber gut das die Dame noch mal die Fahrkarte kontrolliert hat. Danach bin ich zu Fuß weiter zum Tokyo Tower. Aber erst einmal ein paar Bilder von der Bootstour.

Bootstour

Den Tokyo Tower konnte ich definitiv nicht übersehen und deshalb war der Weg zu meinem Wunschobjekt ziemlich einfach. Bevor ich aber zum Tower gelaufen bin, habe ich noch einen Tempel entdeckt, den ich mir unbedingt anschauen musste.

Zojoji Tempel

Als ich am Tempel angekommen bin, konnte ich mitbekommen das sich Japan auf den Jahreswechsel vorbereitet, da die Tempel und Schreine herausputzt wurden. Das machte die Tempel und die Schreine die ich gesehen hatte noch interessanter. Außerdem gab es an diesem Tempel wieder diese kleinen Figuren mit den Roten Mutzen. Wenn ich mich richtig erinnere wird damit Jizo in Verbindung gebracht, der verstorbene Kinder/Babies ins Jenseits begleitet. Außerdem schützt er die Kinder/Babies und ist dafür da das die Geburt gut verläuft.

 Tokyo Tower

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Der Tokyo Tower wurde 1958 im Stadtbezirk Minato erbaut. Der Turm wurde komplett aus Stahl gefertigt und sein Markenzeichen ist sind die Farben Orange und Weiß. Der große Bruder steht in Paris und diente als Vorlage (Pariser Eifelturm). Beim Tokyo Tower gibt es zwei Aussichtsplattformen, die eine befindet sich in einer Höhe von 150 Metern und die andere in 250 Metern. Insgesamt hat der Turm eine Höhe von 333 Metern. Als ich am Turm angekommen bin musste ich mir eine Eintrittskarte kaufen und mich Entscheiden ob ich auf eine Einzelne Plattform möchte oder auf alle beide. Ich hatte dann eine Eintrittskarte für beide Plattformen gekauft für 1600 Yen (ca. 12 Euro).

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Eintrittskarte

Auf der ersten Plattform angekommen habe ich mir eine kleine Auszeit gegönnte und mir einen Kaffee + ein Stück Erdbeertorte gekauft. Danach habe ich mir Tokyo von 150 m und 250 m angeschaut und ich muss sagen das diese Stadt einfach extrem riesig und ein Meer aus Beton ist. Aber ich konnte durch das gute Wetter den Fujiyama sehen und das Meer 😀

Meiji Schrein

Nach knapp zwei Stunden habe ich mich dann wieder auf den Weg gemacht, aber diesmal nicht zu Fuß sondern mit der U-Bahn zum Meiji Schrein. Angekommen an der richtigen U-Bahnstation, war es sehr voll und ich hatte großen Hunger. Nach einer kleinen Pause bin dann Richtung Schrein, dieses Mal fand ich den Schrein nicht so schön, aber das lag vielleicht daran, dass sich der Schrein auf den Neujahrswechsel vorbereitet hat und es dadurch viele Baustellen gab. Aber ich hatte mich etwas umgeschaut und mir noch ein paar Glücksbringer gekauft (Ein schönes Souvenir).

Dann habe ich mich auf den Rückweg gemacht zum Hotel und meine Füße waren dann auch froh das eine Pause gab. Zum Abschluss des Tages gab es etwas leckeres zu Essen in Asakusa, der nächste und letzte Tag in Tokyo sah dann etwas entspannter aus 😀

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Teil 1 – Eroberung einer neuen Stadt

Das war das erste mal das ich in Osaka war und in der Woche war ich sogar zweimal dort, deshalb gibt es auch zwei Teile. Der Ausflug nach Osaka fand am 7.10.2014 statt und ich habe mich allein auf den Weg gemacht. Auch mit guter Vorbereitung habe ich mich zweimal in Osaka mit der Bahn verfahren. Einmal wusste ich nicht, dass ich mich nicht mehr im Ring befinde und das zweite mal habe ich nicht gewusst das ich mit dem Lokalen Zug fahren musste. Ich bin dann in den Schnellzug eingestiegen der nicht an allen Stationen hält. Aber ich habe es doch noch zu meinem Ziel geschafft, nämlich zum Sumiyoshi Taisha Schrein.

Angekommen am Bahnhof Sumiyoshitaisha mit der Nanka Main Line 

Der Schrein war nur wenige Gehminuten vom der Bahnstation entfernt und ich muss wirklich sagen das ich mit dem Wetter Glück gehabt hatte, da es der Tag nach dem ersten großen Taifun war. Am Schrein angekommen, fand ich die Atmosphäre sehr ruhig und entspannend, da an diesem Tag nicht so viele Menschen unterwegs waren und es wahrscheinlich auch kein Touristenmagnet ist so wie andere Plätze in Japan.

Am Eingang des Schreingeländes

 Als ich das erste Tor (Tori) durchschritten habe, bin auf eine wunderschöne Brücke zu gegangen. Diese Brücke war ziemlich Steil, aber auf der Brücke gab es einen schönen Ausblick auf das Gelände des Schreins.

Bevor die Gläubigen in einen Schrein gehen, reinigen sie ihre Hände und spülen den Mund aus und wenn sie das Gelände verlassen reinigen sie sich ebenfalls. Dafür stehen am Eingang eines Schreins kleine überdachte Brunnen mit Wasser zu Verfügung.

Durch das zweite Tor gelangt man zu den Schreinen. Die Anordnung der Schreine und das es vier Hauptschreine sind, ist eine Besonderheit und kommt in Japan auch nur einmal vor. Da ich den Kurs Tradition und Religion belegt habe, lag mein Interesse auch daran das Wissen was uns im Unterricht gelehrt wurde, nicht unbedingt anzuwenden, aber nachzuvollziehen was und warum etwas gemacht wird. An dem Schrein Opfern die Gläubigen etwas Geld und beten dann am Schrein, dabei klatschen sie in die Hände und läuten die Glocke an dem langen Seil. Es gibt aber nicht nur Geldopfer sondern es werden auch Lebensmittel (z.B. Reis, Wasser oder Sake usw.) an den Schreinen geopfert.

Das war mein erstes kleines Abenteuer in Osaka, das nächste folgt in den nächsten Tagen und dieses Mal waren wir eine kleine Gruppe die sich verschieden Highlights in Osaka angeschaut hat. Wer mehr Informationen über den Schrein haben hier ist noch ein Link mit mehr Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Sumiyoshi-Taisha  und zum Abschluss meines Ausfluges habe ich mir ein schönes Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee gegönnt 😀

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