Nagano Teil 2.2 – Wandern in Naganos Bergen

Der Kotoriga-ike See ist ein sehr kleiner See und es gibt noch den großen Bruder, nämlich den Kagami-ike See oder „Mirror Lake“ genannt. Ich bin nicht lange an dem kleinen See geblieben, aber es gab mir einen kleinen Vorgeschmack was mich an meinen nächsten Sightseeing Punkt erwartet. Also hatte ich mich wieder auf den Weg gemacht und wurde mit einem sehr schönen Aussicht belohnt. Ich kann nicht genau sagen, wieso mich Berge faszinieren. Die Aussicht ist einfach nur wunderschön und auch sehr beruhigend, weil alles so ruhig und friedlich ist.

Als ich am Kagami-ike See angekommen bin war ich sehr sehr hungrig 😀 Ich hatte viel Glück, da es ein kleines Restaurant gab an dem ich ein länger Pause gemacht hatte. Das Essen war richtig lecker auch wenn etwas teuerer war, außerdem konnte ich mich auf die Terrasse setzen und mir den See anschauen 🙂 Nach meiner Pause bin ich dann am See langgelaufen und hatte ein paar Fotos gemacht. Dann ging es zu meiner letzten Station an diesem Tag, nämlich dem oberen Togakushi. Das war noch einmal ein ganz schönes Stück zu laufen, hat sich definitiv gelohnt auch wenn das keine Riesen große Anlage war. Nach Erkundung des Schreins ging es zurück zur Busstation, da ich noch auf den Bus warten musste, hatte mir noch ein Softeis gegönnt zum Abschluss des Ausfluges 😀

Restaurant + Kagami-ike See

Obere Togakushi Schrein

 

 

Nagano Teil 2.1- Wandern in Naganos Bergen

Am 21.07.2015 hatte ich mich auf zum Berg Togakushi gemacht. Ausschlafen war leider nicht drin, da ich meinen Bus unbedingt bekommen musste. Die Fahrt dauerte für mich ungefähr 80 Minuten und meine Haltestelle für den beginn meines Ausflug heißt Houkousha. Ich hätte mit dem Bus auch bis zum Schrein fahren können, dann hätte ich aber eine Menge verpasst 🙂 Mein erstes kleine Ziel war der untere Togakushi Schrein, um den zu erreichen musste ich viele Treppen steigen.

Dann war erst einmal laufen angesagt ca. 2 Km, um zum mittleren Togkushi Schrein zu gelangen. Bevor ich diesen Schrein erreichte wurde ich mit ein paar Eyecatcher belohnt 🙂

Der mittlere Schrein befand sich in einer kleineren Stadt und da machte ich als erstes eine kleine Pause. Als ich mir den Schrein dann etwas genauer angesehen hatte, musste ich mir eine Karte suchen um zu meinen nächsten Ziel zu gelangen. Als ich eine Karte fand machte ich mich wieder auf den Weg und nach kurzen suchen fand ich den Eingang zum Kotoriga-ike See. Ich bin froh das ich mir diese Route ausgesucht hatte, da es sehr ruhig und idyllisch war 🙂

 

 

Nagano Teil 1.0 – Ankunft

In Nagano (20.07.2015) angekommen bin ich direkt zum Hotel gelaufen. Ich war ziemlich froh, dass das Hotel nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt war, da ich extrem Müde und unbedingt eine Dusche brauchte. Das Hotel heißt Sunroute, das Zimmer war zwar klein aber sehr modern und für meine Bedürfnisse war es vollkommen ausreichend. Nach meiner Dusche und ein paar Minuten Ruhe, hatte ich mich auf den Weg gemacht mir ein Restaurant zu suchen um meinen Hunger zu stillen 😀 Da die Nagano Präfektur bekannt ist für ihre Soba Nudeln, hatte ich mich in ein Soba Restaurant, in der nähe des Bahnhofs, gesetzt. Soba Nudeln werden entweder kalt oder warm gegessen. Hängt von der Jahreszeit und der persönlichen Vorliebe jedes einzelnen ab. Ich hatte mir kalte Soba bestellt, da im Sommer die Soba Nudeln kalt gegessen werden und bei der Hitze musste ich nichts warmes essen. Die Soba Nudeln werden mit Stäbchen in eine spezielle Soße getunkt und dann werden die Nudeln nach kurzen einziehen einfach gegessen 😀  Danach hatte ich noch einen kleinen Spaziergang durch Nagano gemacht und hatte mich außerdem erkundigt wo genau der Bus startet, der mich zu meinen nächsten Ausflugsziel in Nagano bringt.

In meinem nächsten Beitrag geht es dann um der Berg und den Schrein Togakushi 

Matsumoto Teil 1.2

Nach der Besichtigung der Krähenburg, hatte ich mich aufgemacht zum Gokoku Schrein. Außerdem hatte ich noch einen kleinen Abstecher zur Shinshu-Universität gemacht. Bevor ich aber an einen der Ziele angekommen bin, hatte ich noch einen Fußmarsch vor mir und ich konnte mir etwas die Stadt Matsumoto anschauen. Ich finde dass die Stadt sich schon von den Städten an der Ostküste unterscheiden und ich konnte alles zu Fuß ablaufen, dass konnte ich leider nicht an meinem Wohnort.

Als erstes bin ich an der Shinshu-Universität angekommen und war schon ziemlich fertig, da die Sonne extrem heftig war. Am liebsten wäre ich duschen gegangen oder in einen See gesprungen 😀 Die Universität unterscheidet sich nicht sonderlich von den anderen Universitäten. Die Architektur der Shinshu-Universität ist eher Realität, als die der Kwansei-Universität.

Die letzte Sightseeing Station an diesem Tag war der Schrein, danach bin wieder zurück Hauptbahnhof von Matsumoto und hatte mir mein Zugticket Richtung Nagano gekauft. Die fahrt dauerte auch noch einmal 45 Minuten.

 

 

Matsumoto Teil 1.1

Am 20. Juli 2015 hatte ich mich auf meine letzte Reise in Japan begeben. An diesem Tag musste ich sehr früh aufstehen damit ich meinen Zug um 7:36 Uhr nach Nagoya bekomme. Hat aber alles super geklappt und in Nagoya angekommen, musste ich mich wieder etwas beeilen damit ich meinen Anschlusszug nach Matsumoto bekomme. Als ich es in den Anschlusszug geschafft hatte, wurde ich mit einen schönen Ausblick auf die Japanischen Alpen belohnt. Es war wirklich sehr schön, besonders da der Himmel fast wolkenlos war.

Meine erste Etappe in Matsumoto war die Burg Matsumoto, aber bevor ich bei der Burg angekommen bin, hatte ich noch ein paar Fotos von der Umgebung gemacht und mir ein Restaurant gesucht, wo ich mein Mittagessen zu mir nehmen konnte. Außerdem muss ich noch dazu sagen, dass es extrem Heiß war. Ohne irgend welche Schutzmaßnahmen (Kopfschutz, Sonnenbrille usw.), hätte ich es nicht den ganzen Tag draußen ausgehalten ^^

Nach meinem Mittagessen bin ich dann zur Burg Matsumoto gelaufen. Die Burg sah von der Farbe definitiv anders aus als die anderen Burgen. Die Burg wurde 1593 bis 1594 erbaut und durch die Schwarz-Weißen Schattierungen ist sie auch bekannt als Krähenburg.

http://welcome.city.matsumoto.nagano.jp/de/contents03+index.id+3.htm

 

Tagesausflug nach Himeji

Da der Taifun Nangka sich abgeschwächt und das Wetter sich deutlich gebessert hat. Wollte ich meinen Ausflug nach Himeji nachholen, den ich am Donnerstag (16.07.2015) geplant hatte. Also bin ich am Sonntag den 19.07.2015 mit der JR-Linie von der Nada Station nach Himeji gefahren. Ich musste nur einmal kurz umsteigen in einen schnelleren Zug am Bahnhof Sannomiya. Die ganze Fahrt hatte ca. eine Stunde gedauert und den Weg zur Burg bin ich dann ganz gemütlich zu Fuß gelaufen. Die Burg sah ich das erste Mal 2009 und es wurde im gleichen Jahr begonnen die Burg zu restaurieren. Anfang Mai 2015 wurde die Burg wieder eröffnet und ich hatte mir die ganze Zeit vorgenommen die restaurierte Burg anzuschauen. Die Burg erstrahlt jetzt in einem kompletten weiß. Vorher waren die Dächer schwarz und die Außenfassade weiß. Mir gefällt die Burg vom Äußeren wesentlich besser, leider hat sich im Inneren nichts getan (Keine Ausstellungstücke oder Informationen über die Geschichte).

Ich persönlich kann nur empfehlen einen Ausflug zur Himeji Burg zu unternehmen, wenn man die Möglichkeit hat, besonders da die Burganlage wunderschön ist 🙂