Ausflug in die Präfektur Chiba

Mein nächster Tag in Tokyo (24.07.2015) begann für meine Verhältnisse sehr früh (8:00 Uhr), da ich erstens noch meine letzte Internet Rechnung überweisen musste. Es war nur noch möglich über eine Japanische Bank die Rechnung zu bezahlen, da es bald wieder in die Heimat ging. Zweitens ich wollte mit dem Zug in die Präfektur Chiba um mir einen weiteren großen Buddha anzuschauen. Dieser Buddha war aber diesmal aus Stein. Meinen Zug musste ich um 10:23 Uhr am Tokioter Hauptbahnhof erreichen, dass hat auch alles geklappt (Nur der Hauptbahnhof ist nicht gerade übersichtlich ^^) Vom Hauptbahnhof musste ich dann bis zum Bahnhof Chiba fahren und dann umsteigen. Mein Ziel war der Bahnhof Hamakanaya und die gesamte Hinfahrt hat zwei einhalb Stunden gedauert. Das Örtchen war ein Fischerdorf und ich musste noch etwas laufen, um dann mit der Seilbahn zum Eingang des Buddhas zu fahren.

Am Eingang musste ich dann Eintritt zahlen und habe erst da festgestellt, dass es eine große Anlage mit verschiedenen Highlights sind und ich musste sehr viele Treppen auf-/absteigen. Besonders bei der Hitze war jede Bewegung viel zu viel 😀

Jetzt kommt der Grund warum ich unbedingt in die Präfektur Chiba wollte. Es ist ein wirklich sehr großer Buddha, der einfach nur beeindruckend aussieht. Außerdem waren auch nicht so viele Menschen unterwegs, dadurch war es sehr ruhig und ich hatte dort gleich eine große Pause gemacht 🙂

Dann musste ich auch langsam wieder zurück nach Tokyo, leider musste ich gezwungener massen erst einmal eine drei viertel Stunde auf meinen Zug warten. Aber es hat sich definitiv gelohnt auch wenn ziemlich fertig war 😀

Zurück in Tokyo – Besuch des Edo Museums

Am 23.07.2015 war mein letzter Tag in Nagano, aber meine kleine Rundreise war noch nicht zu Ende. Es ging noch einmal nach Tokyo, mit dem Shinkansen Asama 634 und die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden. Als ich am Tokyo Hauptbahnhof angekommen bin, hatte ich mich erst einmal auf den Weg zum Edo Museum gemacht, da der Check In des Hotels erst am Nachmittag war.

Der Weg zum Edo Museum war relativ einfach, nur das Wirrwarr des Tokioter U-bahnsystems hat mehr Zeit in Anspruch genommen als die reine Fahrtzeit zum Museum. Ich bin dann direkt zum Ticketschalter gegangen und hatte mir eine Eintrittskarte gekauft und ein Audioguide ausgeliehen. Außerdem konnte ich meine zwei schweren Taschen abgeben. Bevor ich dann in die Ausstellung ging, hatte ich noch etwas zum Mittag gegessen und mich von der Anfahrt erholt.

Edo Museum 

Das Museum war sehr interessant und hatte mir einen Einblick in das Leben dieser Epoche gegeben. Außerdem wurde alles sehr Detailgetreu dargestellt, besonders die kleinen Nachbildung waren sehr detailliert und die großen Modelle waren sehr beeindruckend.

Geschichtlicher Einblick: https://de.wikipedia.org/wiki/Edo-Zeit

Ich war ungefähr 2 Stunden im Museum, das hatte mir auch gereicht da ich ziemlich müde war. Deshalb hatte ich mich auf den Weg ins Hotel gemacht, dass dieses Mal in einem anderen Stadtteil von Tokyo war. Mit der U-bahn bin ich dann ins Stadtviertel Akasaka gefahren und das Hotel war nur wenige Minuten von der U-bahnstation entfernt. Nach dem Einchecken und einer kleinen Pause, hatte ich mich auf die Suche nach einem Restaurant gemacht. Ich hatte seit langem mal wieder eine Rostbratwurst gegessen und die kam einer Deutschen schon ziemlich nah 🙂

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Nagano Teil 3.2 – Besuch des Zenkō-ji Tempels

Nach meinen Besuch am Olympia Stadion, hatte ich mich auf den Rückweg zum Nagano Hauptbahnhof gemacht. Von da an bin ich in Richtung Zenkō-ji Tempel gelaufen, aber vorher mussten ich noch was zum Essen suchen. Ich hatte mir mal wieder eine Soba Restaurant ausgesucht. In den Tagen als ich in Nagano war, habe ich so viel Soba gegessen und kann sagen, dass es zu meinen Lieblingsspeisen in Japan gehört 😀

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Nach meiner Mittagspause, bin wieder die Hauptstraße lang gelaufen zum Zenkō-ji Tempel. Ein bisschen hatte ich dann noch in die Läden geschaut, um eventuell noch ein paar schöne Souvenirs zu finden. Die hatte ich dann auch gefunden und war ziemlich happy 😀 Aber dann ging es direkt zum Tempel und war wirklich froh, dass nicht so viele Menschen an dem Tag da waren. Es war nämlich eine sehr schöne Anlage und auch sehr groß.

Ein paar Informationen zum Zenkō-ji Tempel

Der Tempel wurde im Jahr 670 erbaut und die Stadt Nagano wuchs um den Tempel herum. Der Tempel wird zur Zeit von 39 Priestern der Sekte Tendai-shū und Jōdo-shū verwaltet. Im Tempel wird der Buddha Amida verehrt, diese Buddha Statue steht der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung. Eine Ausnahme gibt es, alle 6 bis 7 Jahre wird die Statue für die Menschen zugänglich gemacht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Zenkō-ji

Nagano Teil 3.1 – Olympiastadion

Ich dachte mir, wenn ich schon mal in Nagano bin, komme ich nicht drum herum mir einer der Olympischen Winterspielen Stätten von 1998 anzusehen. Leider konnte ich mir nur eine anschauen, da es mal wieder vom Vorteil ist ein Auto zu besitzen, um alle Stätten zu besichtigen. Am 22.07.2015 hatte ich mich nach meinen Frühstück aufgemacht, zum  Olympiastadion mit dem lokalen Zug gefahren. Im Olympiastadion fand die Eröffnung- und Abschlusszeremonie statt. Heute wird es für andere diverse Sportveranstaltungen genutzt z.B. Baseball. Die M-Wave hätte mich auch sehr interessiert, da es noch ein Museum und dadurch mehr Informationen über die Winterspiele hat. Leider hat das M-Wave nur am Wochenende und an Feiertagen offen. Ich war leider nur bis Donnerstag in Nagano. Als ich an der Shinanoi Station angekommen war, hatte ich festgestellt das die Ausschilderung sehr schlecht zum Stadion ist und ich den Fehler gemacht hatte, mir die Wegbeschreibung nicht mitzunehmen. Ich bin dann auf gut Glück losgelaufen und  nach ca. 40 Minuten laufen, stand ich genau vor dem Stadion. Die Anlage hatte einer sehr schönen Park, mit öffentlichen Sportplätzen, Spielplätze für Kinder und die Möglichkeit sich einfach nur zu erholen.

Nagano Teil 2.2 – Wandern in Naganos Bergen

Der Kotoriga-ike See ist ein sehr kleiner See und es gibt noch den großen Bruder, nämlich den Kagami-ike See oder „Mirror Lake“ genannt. Ich bin nicht lange an dem kleinen See geblieben, aber es gab mir einen kleinen Vorgeschmack was mich an meinen nächsten Sightseeing Punkt erwartet. Also hatte ich mich wieder auf den Weg gemacht und wurde mit einem sehr schönen Aussicht belohnt. Ich kann nicht genau sagen, wieso mich Berge faszinieren. Die Aussicht ist einfach nur wunderschön und auch sehr beruhigend, weil alles so ruhig und friedlich ist.

Als ich am Kagami-ike See angekommen bin war ich sehr sehr hungrig 😀 Ich hatte viel Glück, da es ein kleines Restaurant gab an dem ich ein länger Pause gemacht hatte. Das Essen war richtig lecker auch wenn etwas teuerer war, außerdem konnte ich mich auf die Terrasse setzen und mir den See anschauen 🙂 Nach meiner Pause bin ich dann am See langgelaufen und hatte ein paar Fotos gemacht. Dann ging es zu meiner letzten Station an diesem Tag, nämlich dem oberen Togakushi. Das war noch einmal ein ganz schönes Stück zu laufen, hat sich definitiv gelohnt auch wenn das keine Riesen große Anlage war. Nach Erkundung des Schreins ging es zurück zur Busstation, da ich noch auf den Bus warten musste, hatte mir noch ein Softeis gegönnt zum Abschluss des Ausfluges 😀

Restaurant + Kagami-ike See

Obere Togakushi Schrein

 

 

Nagano Teil 2.1- Wandern in Naganos Bergen

Am 21.07.2015 hatte ich mich auf zum Berg Togakushi gemacht. Ausschlafen war leider nicht drin, da ich meinen Bus unbedingt bekommen musste. Die Fahrt dauerte für mich ungefähr 80 Minuten und meine Haltestelle für den beginn meines Ausflug heißt Houkousha. Ich hätte mit dem Bus auch bis zum Schrein fahren können, dann hätte ich aber eine Menge verpasst 🙂 Mein erstes kleine Ziel war der untere Togakushi Schrein, um den zu erreichen musste ich viele Treppen steigen.

Dann war erst einmal laufen angesagt ca. 2 Km, um zum mittleren Togkushi Schrein zu gelangen. Bevor ich diesen Schrein erreichte wurde ich mit ein paar Eyecatcher belohnt 🙂

Der mittlere Schrein befand sich in einer kleineren Stadt und da machte ich als erstes eine kleine Pause. Als ich mir den Schrein dann etwas genauer angesehen hatte, musste ich mir eine Karte suchen um zu meinen nächsten Ziel zu gelangen. Als ich eine Karte fand machte ich mich wieder auf den Weg und nach kurzen suchen fand ich den Eingang zum Kotoriga-ike See. Ich bin froh das ich mir diese Route ausgesucht hatte, da es sehr ruhig und idyllisch war 🙂