Teil 4 – Entspannungstag in Tokyo

Mein letzter Tag in Tokyo (28.12.2014) war definitiv entspannter. Zwar der erste Teil etwas nervig, wer erwartet den dass der Laden an einem Sonntag schon um 10:30 Uhr überfüllt ist. Ich konnte es mir nicht verkneifen, ich wollte noch unbedingt ins Pokemon Center. Aber die Freude wurde gestört von zu vielen Kunden ^^ Ich war nur kurz drin, habe mir ein kleines Plüschtier gekauft und dann war ich wieder ganz schnell draußen.

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Ueno Park

 Dann habe ich mich aufgemacht zum Ueno Park und habe dann den ganzen Vormittag/Nachmittag verbracht. Ich hätte nicht gedacht das der Park zu groß ist, bin ganz schön viel gelaufen, dafür sehr gemütlich 🙂

Zum Abschluss meines Tokyo Aufenthaltes habe ich das Ramen Restaurant aufgesucht, das ich 2009 das erste Mal besucht hatte. Das war ein schöner Ausklang, eines wundbaren Kurzurlaubs 😀 Am 29.12.2014 musste ich mich von Tokyo verabschieden und habe wieder auf den Rückweg nach Kobe gemacht.

Teil 3- Erkundungstour in Tokyo

An meinem dritten Tag (27.12.2014) habe ich mir eine spezielle Route zusammen gestellt. Sie beginnt in Asakusa mit einem Boot, dann geht es zu Fuß zum Tokyo Tower und endet am Meiji Schrein. Ich bin an diesem Tag kurz nach neun Uhr losgelaufen zur Anlegestelle in Asakusa für Bootstouren. Die Bootstour war dreißig Minuten lang und es ist interessant sich Tokyo vom Wasser aus anzusehen. Außerdem war das Wetter für meine Tour ideal, keine einzige Wolke am Himmel 😀

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Ich habe dann die rote Route genommen: Der erste halt war Hamarikyu und dann am Hinode Pier war Endstation. Ich wäre fast zu früh ausgestiegen aber gut das die Dame noch mal die Fahrkarte kontrolliert hat. Danach bin ich zu Fuß weiter zum Tokyo Tower. Aber erst einmal ein paar Bilder von der Bootstour.

Bootstour

Den Tokyo Tower konnte ich definitiv nicht übersehen und deshalb war der Weg zu meinem Wunschobjekt ziemlich einfach. Bevor ich aber zum Tower gelaufen bin, habe ich noch einen Tempel entdeckt, den ich mir unbedingt anschauen musste.

Zojoji Tempel

Als ich am Tempel angekommen bin, konnte ich mitbekommen das sich Japan auf den Jahreswechsel vorbereitet, da die Tempel und Schreine herausputzt wurden. Das machte die Tempel und die Schreine die ich gesehen hatte noch interessanter. Außerdem gab es an diesem Tempel wieder diese kleinen Figuren mit den Roten Mutzen. Wenn ich mich richtig erinnere wird damit Jizo in Verbindung gebracht, der verstorbene Kinder/Babies ins Jenseits begleitet. Außerdem schützt er die Kinder/Babies und ist dafür da das die Geburt gut verläuft.

 Tokyo Tower

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Der Tokyo Tower wurde 1958 im Stadtbezirk Minato erbaut. Der Turm wurde komplett aus Stahl gefertigt und sein Markenzeichen ist sind die Farben Orange und Weiß. Der große Bruder steht in Paris und diente als Vorlage (Pariser Eifelturm). Beim Tokyo Tower gibt es zwei Aussichtsplattformen, die eine befindet sich in einer Höhe von 150 Metern und die andere in 250 Metern. Insgesamt hat der Turm eine Höhe von 333 Metern. Als ich am Turm angekommen bin musste ich mir eine Eintrittskarte kaufen und mich Entscheiden ob ich auf eine Einzelne Plattform möchte oder auf alle beide. Ich hatte dann eine Eintrittskarte für beide Plattformen gekauft für 1600 Yen (ca. 12 Euro).

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Eintrittskarte

Auf der ersten Plattform angekommen habe ich mir eine kleine Auszeit gegönnte und mir einen Kaffee + ein Stück Erdbeertorte gekauft. Danach habe ich mir Tokyo von 150 m und 250 m angeschaut und ich muss sagen das diese Stadt einfach extrem riesig und ein Meer aus Beton ist. Aber ich konnte durch das gute Wetter den Fujiyama sehen und das Meer 😀

Meiji Schrein

Nach knapp zwei Stunden habe ich mich dann wieder auf den Weg gemacht, aber diesmal nicht zu Fuß sondern mit der U-Bahn zum Meiji Schrein. Angekommen an der richtigen U-Bahnstation, war es sehr voll und ich hatte großen Hunger. Nach einer kleinen Pause bin dann Richtung Schrein, dieses Mal fand ich den Schrein nicht so schön, aber das lag vielleicht daran, dass sich der Schrein auf den Neujahrswechsel vorbereitet hat und es dadurch viele Baustellen gab. Aber ich hatte mich etwas umgeschaut und mir noch ein paar Glücksbringer gekauft (Ein schönes Souvenir).

Dann habe ich mich auf den Rückweg gemacht zum Hotel und meine Füße waren dann auch froh das eine Pause gab. Zum Abschluss des Tages gab es etwas leckeres zu Essen in Asakusa, der nächste und letzte Tag in Tokyo sah dann etwas entspannter aus 😀

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Teil 2 – Technik & Kulturtag in Tokyo

Für den zweiten Tag in Tokyo (26.12.2014) musste ich etwas umstrukturieren. Zuerst wollte ich ins Edo Museum, aber die Hauptausstellung wird saniert, dann wollte ich ins Tokyo National Museum das war geschlossen und deshalb hatte ich mich entschlossen nach Odaiba ins Miraikan (National Museum of Emerging Science and Innovation) zu fahren. Da ich in Odaiba noch nicht war hat es sehr gut gepasst. Also hatte ich mich auf den Weg nach Odaiba gemacht und hatte mit meiner ersten Tokioter Rush Hour Bekanntschaft gemacht. Ich war froh als ich aussteigen musste, da an dieser Station noch mehr Leute einstiegen sind. Dafür war es sehr interessant mit der Yurikamome-Linie mit zu fahren. Das ist Tokios erste vollständige automatisierte Transportmittel, das komplett von Computern gesteuert wird ohne jegliches Zugpersonal.

Ein paar Bilder aus der Bahn

 An der Telecom Center Station musste ich dann aussteigen und nur wenige Minuten laufen. Um 10 Uhr öffnete das Museum und ich war kurz nach 10 Uhr dort und musste schon eine halbe Stunde anstehen. Dafür war es im Museum noch nicht ganz so voll und die Vorstellung des Roboters Asimo hatte um 11 Uhr begonnen. Das war für mich perfektes Timing 😀

Asimo

Es gab dann noch eine riesigen Erdball, der ganz speziell programmiert werden konnte. Außerdem konnte ich mir Weltraumtechnik, U-Boot zur Erkundung des Meeres anschauen, etwas zur Erneuerbaren Energien und eine spezielle Technik zur Auffindung von Neutrinos und zerfall von Protonen zu beobachten (Super-Kamiokande). Es gab natürlich noch viel mehr: Die Geschichte der Roboter, andere Roboter und ein Gerät mit dem man eine Email mit Kugel schreiben konnte.

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Super-Kamiokande-> Ein Raum mit solch riesigen Glühbirnen

Nach dem Besuch des Museums musste ich mich schnell auf den Rückweg zum Hotel machen, da ich um 16:30 Uhr im Kabuki Theater sein musste, für das Theaterstück (Narukami Fudo Kitayama Zakura). Die Theaterkarte war nicht ganz billig, aber wann habe ich noch mal die Gelegenheit mir ein traditionelles Japanisches Theaterstück anzuschauen, dass eine Spieldauer von ca. 3 Stunden und 40 Minuten hatte (dazu kamen noch 50 Minuten Pause). Außerdem gab es die Möglichkeit sich ein Audioguide auszuleihen, da das Stück natürlich auf Japanisch ist. Das Theater und das Stück war wunderschön und auch mit ein paar akrobatischen Einlagen (Fotos schießen war leider nicht erlaubt). Aber ich hatte mir ein Programmheft gekauft da sind ein paar Bilder drin. Dann als kleine Erinnerung bei dem traditionellen Japanischen Theater werde alle Rollen von Männern gespielt. Was natürlich amüsant war, als die Männer die Stimme verstellten. Dazu kam noch das die Schauspieler einen besonderen Sprachstil hatten, was ich sehr interessant und unterhaltsam fand.

Kabuki Theater in Tokyo 

Das war ein ziemlich langer Tag, dafür aber ein Tag den ich nicht so schnell wieder vergesse werde 😀

Teil 1 – Ankunft in Tokyo

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Am ersten Weihnachtstag (25.12.2014) ging es für mich mit dem Shinkansen nach Tokyo. Die fahrt nach Tokyo dauerte 2 1/2 Stunden vom Bahnhof Shin-Kobe. Leider war ich an diesem Tag etwas spät dran und dachte das ich meinen Zug nicht mehr bekomme, aber ich hatte richtiges Glück und stieg rechtzeitig in den Zug. Die Fahrt war sehr angenehm und durch das schöne Wetter das ich hatte konnte ich sogar den Fujiyama sehen 😀 Angekommen am Tokioter Bahnhof war es auf den ersten Blick sehr unübersichtlich. Deshalb hatte ich mir bevor ich nach Tokyo fuhr, alles genau in mein Tablet notiert. Der Fahrtweg und der Fußweg zu meinem Hotel in Asakusa dauert maximal eine halbe Stunde und ich konnte sofort mein Hotelzimmer beziehen. Das Hotelzimmer war nicht sehr groß, hat für die Tage die ich in Tokyo war gereicht.

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Hotelzimmer

Nach einer kurzen Pause habe ich mich gleich auf gemacht um nach Nakano zu fahren. Da gibt es ein Einkaufszentrum hauptsächlich für Animefiguren (Broadway). Da ich mir schon vorher vorgenommen hatte mich etwas in diesem Bereich umzuschauen, habe ich das in meinem Tokyo Trip eingeplant. Ich habe davon keine Fotos gemacht, aber es gibt ein sehr gutes Youtube Video:

Als ich mit dem Einkaufen fertig war, bin ich noch an einem extrem leckeren Tortenstand vorbeigekommen und konnte einfach nicht widerstehen 😀 Dann habe ich mich auf den weg zur Bahn gemacht und an der Station Asakusa angekommen habe ich gleich noch ein Abstecher zum Sensoji Temple gemacht.

Der dritte Monat „Neujahrsfest“

Das Neujahrsfest ist für die Japaner das wichtigste Fest im Jahr. Das ist die einzige Zeit an den viele Unternehmen, Schulen und Universitäten geschlossen haben bis zum 3. Januar. Viele Familienmitglieder die weit weg wohnen von ihren Familien, fahren zu den Feiertagen zu ihren Familien und verbringen das Fest zusammen. Das Neujahrsfest ist mit vielen Bräuchen verbunden, so wie bei uns das Weihnachtsfest.

Kagami Mochi

Das ist ein Reiskuchen der aus zwei Schichten, einer großen und einer kleinen Schicht besteht. Auf dem Reiskuchen befindet sich eine Daidai (Orange oder Madarine). Das ganze wird dann auf einen Ständer (Sampo) gestellt, außerdem befindet sich ein Reispapier (Hanshi) unter dem Reiskuchen.  Der Reiskuchen kann selber gemacht werden oder im Supermarkt gekauft werden. Der Reisteig wird gestampft und geknetet. Das Herstellen solch eines Teiges haben wir im Wohnheim selbst ausprobiert und das ganze wurde dann für unterschiedliche Gerichte benutzt z.B. Pizza aus Reisteig. Am zweiten Wochenende des neuen Jahres wird der Reiskuchen zerbrochen und dann zu einem traditionellen Gericht zubereitet (Kagamibiraki).

Reiskuchen

Kagami Mochi

Shogatsu 

Zum Neujahr wird die Wohnung und das Haus gründlich gereinigt (Oosouji), um das neue Jahr willkommen zu heißen. Es werden am Eingang der Tür (Shimekazari- Dekoration aus Reisstroh) und vor der Tür (Kadomatsu– Gestecke aus Pinienzweigen und Bambus, die links und rechts des Hauseingangs aufgestellt werden).

Am Neujahrestag besuchen die Japaner einen Schrein oder Tempel (Hatsumode). Die Japaner beten für eine gute Ernte und für die Gesundheit ihrer Familien. Außerdem gibt es ein großes Essen, spezielles Getränk (Reiswein mit Kräutern), traditionelle Spiele usw. Das Neujahr ist ziemlich umfangreich, aber auch sehr interessant. Damit möchte ich diesen Eintrag beenden und allen einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen 😀

http://www.lubwart.de/lubwart.de/japan/01bc1c9464127e72c.php

http://www.de.emb-japan.go.jp/NaJ/NaJ1001/neujahr.html

Mein Geburtstag in Japan und Uni-Weihnachtsfeier

Ich werde in diesem Blog Eintrag zwei Einträge zusammenfassen (die Weihnachtsfeier und mein Geburtstag). Damit sind dann auch alle Ereignisse abgehakt, die vor Weihnachten noch offen waren. Nach dem Special über die Neujahrsfeier, kommt dann der Bericht über Tokyo. Der wird dann in mehren Teilen aufgesplittet.

Weihnachtsfeier von der Kwansai Gakuin University

Die Weihnachtsfeier fand am 12. Dezember in Takarazuka statt und wurde von der Universität organisiert. Zu der Weihnachtsfeier kamen die Austauschstudenten, die Gastfamilien, Mitarbeiter des International Office, Lehrer und irgendwelche wichtigen Leute die ich nicht beim Namen kenne. Es gab ein richtig großes Buffet, zwei Sushi und Tempura Stände und eine große Auswahl von Desserts/Kuchen. Außerdem wurden ein paar Ansprachen gehalten und es wurde ein kleines Bühnenprogramm aufgeführt.

Mein Geburtstag

Der erste Geburtstag den ich nicht in der Heimat verbracht habe. Ich kann nur sagen es war ein schöner und entspannter Geburtstag. Schwänzen war leider nicht drin, da an diesem Tag eine Präsentation halten musste und erst um 15 Uhr aus der Uni war. Zu meinem Geburtstag gab es eine Menge Schokolade von meinen Japanischen Freunden und einen Schokoladenkuchen von einer Freundin aus dem Wohnheim. Mit ihr bin ich dann  am Abend Sushi essen gegangen. Im Wohnheim haben wir dann noch etwas gequatscht und was getrunken. Am 20. Dezember wurde dann der Kuchen beim brunchen mit ein paar Freunden aus dem Wohnheim vertilgt. Am Abend ging es dann mit Japanischkurs zum Essen. Es war ein Barbecue, in der Mitte des Tisches war ein Grill eingelassen und dann wurde immer etwas Fleisch und Gemüse auf den Grill gelegt. Und wir hatten nachträglich auf meinen Geburtstag angestoßen 🙂