Teil 2.2.2 – Ausflug zum Mitaki-Tempel (Frühling 2019)

An diesem Tag (30.03.2019) der Japan Reise ist jeder seinen Interessen nachgegangen. Ich wollte unbedingt zum Mitaki-Tempel um Fotos von der Kirschblüte zu schießen. Deshalb hatte ich meine Spiegelreflexkamera mitgenommen. Zu aller erst hatte ich mir Zeit für mich genommen und etwas länger geschlafen. Da die Uhrzeit schon etwas fortgeschrittener war, bin ich eher brunchen gewesen als zu frühstücken. Ich bin zu „MOS Burger“ gegangen. Einer japanischen Burgerkette, die ich schon gerne in meinem Auslandsjahr 2014/2015 besucht hatte. Hier hat sich eine Japanerin getraut mich anzusprechen. Sie konnte keinerlei Englisch. Dennoch hatte ich mich sehr gefreut, dass sie mich angesprochen hat. Zudem war es ein guter Grund meine Japanischkenntnisse aus meinem Gedächtnis hervorzuholen und etwas japanisch zu sprechen.

Nach dieser Konversation hatte ich mich auf den Weg gemacht zum Mitaki-Tempel. Hierfür nutzte ich die öffentlichen Verkehrsmittel. Hier gibt es unterschiedliche Anbindungen, die man nutzen kann. Diese Anbindung hatte ich genutzt: Von der Hondori Station mit der „Astramline“ in Richtung Koikikoen-Mae, dann geht es von der Shin-Hakushima Station mit der „Kabe Line“ – Richtung Aki-Kameyama – zur Mitaki Station. Mitaki ist sehr ländlich, ruhig und idyllisch. Bis zum Tempel ist es noch ein kleines Stück zu laufen. Auf den Weg zum Tempel konnte ich schon einige schöne Kirschblüten-Bäume betrachten. Zudem gibt es weitere schöne Blickfänge z.B. Steinfriedhöfe, Tempel usw.

 

Der Mitaki-Tempel befindet sich an einer Bergseite des „Mitaki-Yama“. Es gibt nicht nur den Tempel, sondern viele kleinere Sehenswürdigkeiten, die über eine größere Fläche verteilt sind. Dadurch wirkt der Bereich eher wie eine Parkanlage, die zum Spazieren und Entdecken einlädt. Besonders gefallen hat mir die zweistöckige Pagode, die ursprünglich aus der Muromachi-Zeit (1392-1573) stammt. Diese Sorte von Pagode mit diesem Farbspektrum wirkt auf mich beruhigend und fördert auf gewisse Art meine Neugier. Leider war in der Bergregion die Flora noch nicht ganz so weit fortgeschritten, dass hat aber mein Entdeckerdrang nicht zurückgehalten 🙂

Weitere interessante Details über den Mitaki-Tempel: https://www.japandigest.de/reisen/tourismus/sehenswuerdigkeiten/mitaki-tempel/

 

Zurück in Hiroshima, hatte ich mir erst einmal etwas zu Essen gegönnt. Ich bin in das Schnellrestaurant „CoCo Ichibanya“ gegangen. Bestellt hatte ich mir ein Curry mit Hühnchen, Reis und Spinat. Sehr reichhaltig, aber auch sehr lecker. Danach hatte ich Kontakt mir den anderen aufgenommen, damit wir wieder zueinanderfinden und den Abend miteinander gestalten können.

 

Der Plan sah dann so aus, dass wir in eine Spielhalle gegangen sind. Wir haben „Dance Revolution“, „Taiko no Tatsujin“ (Trommelspiel), „Korbwürfe“ und „Baseball“ gespielt. Ein weiteres Highlight am Abend war das Dessert. Es gab leckeren Crepe. Diesen kann man sich unterschiedlichen belegen lassen. Bei mir gab es einen „Bananen-Schokoladen-Crepe“.

 

Ein Kommentar zu “Teil 2.2.2 – Ausflug zum Mitaki-Tempel (Frühling 2019)

  1. Diese Baseball Batting Systeme auf den Häuserdächern finde ich total super. Ich hab zwar kaum was getroffen, aber es macht echt Spaß da mit der Keule herumzuschwingen!
    Achtet auch auf den parallelen Gast-Beitrag von mir für denselben Tag, ich war in Kure, nicht Mitaki.

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