Teil 2.0 – Transfertag nach Hiroshima (Frühling 2019)

An diesem Tag sind wir mit dem Shinkansen nach Hiroshima gefahren. Aber zuerst ging es mit unserem gesamten Gepäck zu Fuß und mit der Bahn zum Bahnhof Shin-Osaka. Da die Fahrt ein bisschen länger geht (ca. 1:30 Stunden) haben wir uns im Bahnhof eine Bentobox gekauft. Damit war die Verpflegung geklärt 🙂

Die Zeit im Zug verging wirklich schnell! Mit dem Shinkansen fahren ist bei jedem Besuch in Japan ein Highlight. Der Shinkansen ist schnell, zuverlässig und sauber. Leider kann man dieses Bahnsystem nicht auf Deutschland übertragen. Aber genug davon. In Hiroshima angekommen sind wir als Erstes zu der Tramstation gelaufen, um dann mit der Straßenbahn zum Hotel „Sunroute“ zu gelangen. Das Hotel liegt direkt neben den „Peace Park“ und dem „Peace Museum“. Auf unserem Hotelzimmer haben wir uns frisch gemacht und sind dann zusammen durch den Peace Park gelaufen. Das Wetter war traumhaft, die Kirschblüten waren am blühen und die ersten Picknicks unter den Kirschblüten (Hanami) fanden statt. Es waren auch eine Menge Leute in Hiroshima unterwegs, was meine Laune nicht beeinträchtigt hat. Normalerweise bin ich eher für weniger Menschen ^^

Dann sind wir weiter zum Hiroshima Castle gelaufen, hier war es deutlich ruhiger. Als Erstes bestaunten wir die Kois, die wirklich hübsch aussehen. Als Nächstes kam der Gokoku Schrein, hier hatten wir eine kurze Pause eingelegt und uns ein paar Andenken gekauft. Weiter ging es zum Castle. Auf dem Gelände war eine künstlerische Installation aufgebaut. Wenn ich mich richtig erinnere waren es einzelne Lichter. Das Aussehen erinnerte mich irgendwie an Ostereier 🙂

Zum Schluss des Tages stand sind wir zum Okonomimura gelaufen, mit der Absicht, hier zu essen. Das Okonomimura hat mehrere Etagen mit vielen kleinen Okonomiyaki-Restaurants. Leider haben wir keinen Platz für vier Personen bekommen. Das Okonomimura ist so beliebt, dass die meisten Touristen hier hingehen oder Reisegruppen hier Plätze reservieren. Wenn man hier unbedingt essen möchte, dann ganz früh oder spät hingehen. Wir sind dann ins Gebäude nebenan gegangen mit dem gleichen Aufbau. Ist vielleicht nicht das gleiche Ambiente und die gleiche Qualität, wie das Okonomimura, kann man dennoch machen. Sonst kann ich empfehlen, Ausschau nach Okonomiyaki-Restaurants zu halten. Die findet man reichlich in Hiroshima und muss nicht unbedingt zum Okonomimura gehen. Zwischen uns gab es ein Missverständnis, was das Essen betrifft. Die einen haben Yakisoba gegessen und die anderen Okonomiyaki. Es wollten, glaube ich, alle Okonomiyaki. Das kann passieren! Dennoch sind alle satt geworden und am nächsten Tag hat das mit dem Essen bestellen besser geklappt 🙂

Ein Kommentar zu “Teil 2.0 – Transfertag nach Hiroshima (Frühling 2019)

  1. Liebe Dana, jetzt hab ich großen Appetit auf Okonomiyaki! Das ist gemein, da wir doch nicht reisen können. Aber ich spar schon mal und sobald es geht fliegen wir wieder nach Japan. Gibt so vieles was ich sehen (und essen) will 🙂

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