Mitten in der Natur Japans

In der letzten Woche war ich wieder auf Erkundungstour. Zuerst startete ich meine Tour in den Norden von meinem Wohnheim aus. Mein Ziel war es, einen direkten Zugang ins Gebirge zu finden, um etwas wandern zu gehen. Leider war ich nicht wirklich erfolgreich. Dafür wurde ich mit einem schönen Ausblick und viele neuen Eindrücken belohnt.

 

Eine weitere Erkundungstour startete auf dem Gelände der Universität. Mein Ziel war es hier auf den Kabutoyama zu wandern. Da ich erst am Nachmittag losgehen konnte, hatte ich leider nicht ganz so viel Zeit. Leider erreichte ich mein Ziel nicht. Es wurde sehr schnell dunkel und das Wetter verschlechterte sich.

Dennoch war die Tour erfolgreich. Ich entdeckte einen kleinen Garten. Hier unterhielt ich mich auch mit einem Japaner. Auch fand ich den „Kabutoyama Prefecture Forrest“, das ist ein Naherholungsgebiet mit viel Natur. Ein Stück weiter außerhalb des Naherholungsgebiets sah ich noch einen Tempel, den ich leider aus besagten Gründen nicht erkunden konnte. Als ich dann an einem See oder Staudamm angekommen bin, machte ich mich langsam auf dem Rückweg.

Bei meiner Wanderung konnte ich feststellen, dass man definitiv nicht verdurstet. Auch wenn man sich etwas außerhalb des städtischen Bereichs befindet, gibt es eine Vielzahl von Getränkeautomaten. Zudem gibt es auch immer ausreichend und saubere Toiletten.

 

Ein weiteres Thema, dass ich gerne ansprechen möchte sind die Naturgewalten. Mit diesen muss man lernen umzugehen, es gibt in Japan Erdbeben, Taifune und Vulkane. Vor kurzem gab es nämlich ein Vulkanausbruch. Der Vulkan Ontake ist ausgebrochen und hat einigen Menschen das Leben gekostet.

Eine Situation die ich aktuell mitbekommen durfte ist der Taifun „Phanfone“, der über Japan hinwegfegte. Dieser schwächte sich zum Glück von der Stufe vier auf zwei ab. Dennoch gab es Windgeschwindigkeiten von 144 km/h und viel Regen. Durch den starken Wind konnte ich die Nacht definitiv schlecht schlafen. Ebenfalls fielen Unterrichtsstunden aus, die wir an einem anderen Wochentag nachgeholt hatten. Einen positiven Effekt hatte der Taifun, die Temperaturen sanken und die Luft wurde angenehmer.

Ein Kommentar zu “Mitten in der Natur Japans

  1. Die Umgebung von Dana’s Wohnheim ist wirklich schön und man kann viel Entdecken. Vielleicht klappts ja mal mit der Ropeway zum Maya San. 🙂

    Zum Thema Wetter: Bisher haben wir auf den gemeinsamen Reisen dann immer Glück mit den Taifunen gehabt. So wie hier beschrieben war es dann nie mehr. Zwar wurden Taifune angekündigt, aber immer haben sie den Kurs aufs Meer geändert.

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