Die erste Uni Woche an der Kwansei Gakuin

Meine erste Woche an der Kwansei Gakuin Universität ist geschafft. Es gab wieder viele Informationen, besonders der Stundenplan und die Kurse standen im Fokus.

Der Stundenplan ist in fünf Blöcke in jeweils neunzig Minuten unterteilt. Am Vormittag findet hauptsächlich der Japanischunterricht statt. Nach der Mittagspause beginnen die gewählten Wahlkurse. Der Japanischunterricht ist aufgeteilt in Kommunikation, Grammatik und Schreiben (Kana und Kanji).

Am Montag beginnt der Unterricht für mich um 9:00 Uhr mit Kommunikation. Hier üben wir die mündliche und schriftliche Kommunikation. Dieser Kurs geht dann bis 10:30 Uhr, danach folgt die Chapel Hour. Ich habe dann eine längere Pause. Der zweite Block beginnt um 11:10 Uhr mit Grammatik.

Den Grammatikunterricht ist so aufgebaut wie bei uns der Deutsch- oder der Englischunterricht. Hier geht es um Satzstellung, Vokabeln, Kommunikation usw. Dann folgt eine einstündige Mittagspause. Der dritte Block ist für mich ein Freiblock. Diesen kann ich dann fürs Lernen oder Hausaufgaben nutzen. Im vierten Block findet der Geografieunterricht statt. Dieser wird von einem schottischen Professor auf Englisch gehalten. Um diesen Kurs zu bestehen, müssen wir ein Essay über einem Thema unserer Wahl von 2500 bis 3000 Wörtern schreiben. Welches Thema ich behandeln möchte, das muss ich mir noch überlegen. Nach dem vierten Block habe ich es für diesen Tag geschafft.

Den Dienstag kann ich mir so gestalten, wie ich möchte. Da ich keinen Unterricht am Dienstag habe. Dieser Dienstag war für uns alle frei, da es ein Feiertag war. An diesem Feiertag wird der Herbstanfang bei sommerlichen 28 C° gefeiert. Alle Geschäfte hatten dennoch offen. Ich hatte mich dann mit ein paar Freunden aus dem Wohnheim verabredet, da wir noch etwas für unsere Wohnung benötigten. Also gingen wir zusammen in einen 100 Yen Shop einkaufen. Vergleichbar sind diese Shops mit unseren 1 Euro Läden.

Am Mittwoch findet im ersten Block der Schreibunterricht statt. Hier üben wir die Silbenschriften (Hiragana und Katakana) und Kanji. Im zweiten Block folgt der Grammatikunterricht. Danach habe ich einen Freiblock. Der letzte Block an diesem Tag beinhaltete „Religion und Tradition in Japan“. Auch dieser Kurs ist in Englisch und wird von einem britischen Professor gehalten. Hier wird es ein Mittel- und Endexamen geben.

Der Donnerstag war irgendwie chaotisch für mich, da ich gefühlt die Hälfte vergessen hatte. Dennoch war der Tag am Ende gelungen! Erstens, ich konnte ausschlafen, da der Donnerstag für mich immer im zweiten Block startet. Außerdem bekam ich meine erste Stipendienrate ausgezahlt. Dafür musste ich ins Finanzinstitut der Universität gehen.

Ich bekam die Summe in bar ausgezahlt nachdem ich unterschrieben hatte. Danach wäre eigentlich Feierabend. Ich war so vorbildlich und bin in die Bibliothek gegangen. Hier bereitete ich mich auf die ersten Tests vor und arbeitete meine Hausaufgaben ab. Diese fließen dann in die Endnote ein. Ebenfalls wird die Mitarbeit, die Anwesenheit und das Mittel- und Endexamen in die Note eingerechnet. Fühlt sich mehr nach Schule als nach Universität an!

Schon wieder Freitag! Die Woche geht ziemlich schnell vorbei. Der erste Block begann mit Grammatik. Danach habe ich einen Freiblock. Hier kann ich meine Zeit z.B. wieder für Hausaufgaben nutzen. Zur Mittagspause traf ich mich dann mit Sakiko und Hono, um das Gelernte im Unterricht anzuwenden.

Der letzte Block am Freitag wird ebenfalls in Englisch von einem Professor aus Hongkong gehalten. Es geht um „Umweltprobleme im modernen Japan“. Ich habe vom Professor eine Liste mit Themen erhalten, die in diesem Semester behandelt werden. Hier muss ich zu jedem Thema ein Kurzessay schreiben, die dann vom Professor bewertet werden. Dafür erhalte ich Punkte, die in die Endnote einberechnet werden. Auch Anwesenheitspflicht besteht für diesen Kurs.

Zum Bestehen des Kurses wird eine Präsentation zu einem Umweltthema verlangt. Die Endnote wird dann aus den Kurzessays und der Präsentation berechnet. Zum Abschluss meiner ersten richtigen Universitätswoche holte ich bei Softbank mein Prepaidhandy ab.

Neues Handy

 

2 Kommentare zu “Die erste Uni Woche an der Kwansei Gakuin

  1. Ist ja toll, ein klapphandy!!! sieht man in jedem Anime, bei uns gib’s die Dinger nur für Senioren mit extra grossen Tasten 🙂 warum eigentlich? Ich beneide Dich Dana um Deine Erlebnisse und würde am liebsten mit Dir tauschen…. Ich wette Du sprichst fliessend japanisch wenn Du zurückkommst:-)

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