Yakkan Shoumei

Wenn ihr mal plant eine längere Zeit in Japan zu verbringen und ihr benötigt für den Zeitraum Medikamente und auch Zubehör (z.B. Spritzen) , dann solltet ihr unbedingt das „Yakkan Shoumei“ beantragen. Da ihr sonst Probleme mit dem Zoll bekommt, wenn ihr eine große Menge an Medikamenten einführt und kontrolliert werdet.

Das „Yakkan Shoumei“ ist ein Zertifikat, dass es erlaubt die beantragten Medikamente ins Land einzuführen. Bei mir war es die Pille für den gesamten Zeitraum des Akademischen Jahres (ca. 10 Monate). Ich musste meiner Frauenärztin genau erklären warum ich die Pille für so einen langen Zeitraum benötige, da normalerweise die Pille nicht für 10 Monate verschrieben wird. Zumindest kann ich das von meiner Frauenärztin sagen. Ich wurde dann noch mal von ihr durchgecheckt und habe dann das Rezept erhalten. In Japan ist es auch schwierig genau diese Pille (Präparat) zu erhalten, da die Japanischen Frauen kaum die Pille nehmen und für 10 Monate auf ein andere Pille umzusteigen wollte ich nicht . Hier ein kurzer Artikel über die Pille in Japan: https://asienspiegel.ch/2009/09/die-pille-feiert-ihr-zehnjahriges/

Das Rezept muss dann kopiert und mit den ausgefüllten Formularen nach Japan geschickt werden . Ich hatte es nach Osaka zum Gesundheitsministerium geschickt und da es 2013 ein Änderung gab, bekommt man das Zertifikat per Email zu gesendet. Vorher musstet ihr an euch selbst adressierten und frankierten Umschlag dazulegen. Das hatte eine Menge Zeit gespart, da ich das Zertifikat innerhalb von einhalb Wochen hatte. Dennoch sollte man genug Zeit einplanen für die Beantragung.

Link zum „Yakkan Shoumi“: http://www.mhlw.go.jp/english/policy/health-medical/pharmaceuticals/dl/qa1.pdf

Wenn ihr Fragen zum Beantragen habt schreibt einfach eine Email (Englisch oder Japanisch)an das zuständige Gesundheitsministerium. Ihr bekommt sehr schnell eine Antwort auf eure Frage 🙂

 

 

Ankunft in der neuen Heimat

Jetzt geht das Auslandsjahr los! Bevor ich aber in das Flugzeug steigen kann, mussten die Koffer gepackt werden. Das stellte sich als Herausforderung dar, weil ich nicht nur für ein paar Wochen verreise, sondern für über zehn Monate. Die Herausforderung habe ich ganz gut gemeistert, da ich mir noch einen weiteren Koffer bei der Fluggesellschaft „Finnair“ hinzugebucht habe. Ich bin also mit zwei Koffern, einem Rucksack und einer Umhängetasche in das Abenteuer „Japan“ gestartet.

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