Aso Teil 2.1- Ausflug zur Aussichtsplattform Mount Daikanbo

Mein erster Morgen in Aso (17.03.2015) begann mit einem Japanischen Frühstück und der Vulkan Aso beglückte mich mit seinen Abgasen. Ich hatte schon Angst, dass ich den ganzen Tag nichts unternehmen kann. Nach dem Frühstück hat sich das ganze aber gelegt und ich konnte meine Tour zum Mount Daikanbo starten. Ich muss dazu aber sagen, das mich der Vulkan den ganzen Tag mit seinen Abgasen und kleinsten Asche Teilchen begleitet hat. Ich und mein fahrbares Gefährt waren immer mit einer kleinen Schicht aus Asche belegt. Mein Gefährt für diesen Tag war eine Fahrrad das ich mir vom Ryokan ausgeliehen hatte. Einziger Nachteil das Fahrrad hatte keine Gänge, dadurch ergab sich die Hinfahrt zum Mount Daikanbo etwas als schwierig. Da es hauptsächlich Berg auf ging, es ergab sich dann eine Mischung aus schieben und fahren.

Mein Gefährt

Mein Gefährt

Bevor ich mich auf den Weg zur Aussichtsplattform gemacht hatte, bin ich noch kurz zu Family Markt gefahren und hatte mir mein Proviant gekauft für meinen Ausflug. Außerdem konnte ich gleich ausprobieren wie es sich anfühlt auf der linken Seite zu fahren (Japan hat Linksverkehr). Es hat sich schon etwas ungewohnt angefühlt, aber ich habe es doch ganz gut hinbekommen 🙂 Dann ging es auf zu meinem ersten Ziel des Tages, leider musste ich die ganze Zeit auf einer doch ziemlich stark befahrenen Straße fahren. Ich konnte leider kein anderen Weg finden der mich dort hingebracht hätte. Auf den Weg musste ich doch etwas mehr Pausen einlegen, da der Anstieg doch ziemlich heftig war. Es gab viele kleine Parkplätze oder kleine Aussichtspunkte mit Bänken wo eine ich kleine Pausen machen konnte.

Als ich an mein Ziel angekommen war, bin ich natürlich ziemlich aufgefallen. Da ich als einzige mit einem Fahrrad hochgefahren bin und alle anderen mit einem Auto oder Mottorad. Ein Japaner hatte mich persönlich angesprochen, ich war mich nicht sicher ob er beeindruckt war oder sich doch etwas lustig gemacht hatte ^^

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Außerdem hatten die Temperaturen ziemlich angezogen, es hat sich wie Sommer angefühlt und deshalb hatte ich mir eine kleine Belohnung gegönnt 🙂

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Erdbeer-/Vanille Softeis

Bilder von der Aussichtsplattform

 So das war mein erstes Ausflugsziel an diesem Tag, danach machte ich mich wieder auf zu meinem nächsten Ziel und das schöne war das ich auf der Rückfahrt vom Berg nichts machen musste, außer auf dem Fahrrad sitzen ^^

Aso Teil 1- Ankunft im Ryokan Sozankyo

Diese vier Tage Reise begann am 16.03.2015 und meine Reise führte mich nach Kyushu. Besser gesagt verschlug es mich in die kleine Stadt Aso. Bekannt ist Aso durch seinen aktiven Vulkan, der mehrere Krater hat. Aber nur einer davon ist aktiv und dass ist der Krater Naka-dake. Ich bin wieder einmal mit den Shinkansen gereist (Drauf hatte ich mich richtig gefreut 🙂 ) und gestartet bin ich vom Bahnhof Shin-Kobe um 11:12 Uhr. Dieses Mal bin ich mit Sakura Schnellzug gefahren und mein erster Reiseabschnitt war der Bahnhof Kumamoto, den erreichte ich um 14:14 Uhr.

Dann musste ich mir noch ein Ticket nach Aso kaufen und setzte mich in die nächste Bahn. Ich musste aber noch einmal umsteigen. Nach 35 Minuten bin ich dann in Higoozu ausgestiegen und da wartete dann mein letzter Zug, der mich dann bis zum Bahnhof Aso gebracht hat (Fahrtdauer 45 Minuten). Angekommen am Bahnhof gab es zwei Möglichkeiten zum Ryokan zu kommen: Erstens mit dem Bus und zweitens mit dem Taxi. Ich entschied mich für das Taxi, weil ich mit den Bussen einfach nicht zurecht kam. Da alles auf Kanji geschrieben war und bevor ich in den falschen Bus einsteige, nehmen doch lieber ein Verkehrsmittel das mich heil an mein Ziel bringt.

Angekommen am Ryokan wurde sehr sehr höflich begrüßt und mir wurde erst einmal alles erklärt. Während mir alles erklärt wurde bekam ich eine Tasse traditionellen Japanischen Tee und eine Japanische Süßigkeit. Ich musste mich noch entscheiden wann ich den Frühstücken möchte, es gab drei Auswahlmöglichkeiten 7:30, 8:00 und 8:30 Uhr. Meine Entscheidung fiel auf 8:30 Uhr, da ich etwas länger schlafen konnte (Wirklich ausschlafen war das auch nicht ^^ ). Außerdem hatte ich mir gleich eines der Private Onsen reserviert. Nach der langen Fahrt war das wirklich eine Wohltat. Aber erst wurde mir mein traditionelles Japanisches Zimmer gezeigt, mit Tatami Matten und Futon. Mein Futon wurde von einem Mitarbeiter jeden Abend aufgebaut und am Morgen wieder weggeräumt.

 

Nach meinen Besuch im Onsen machte ich noch eine kleine Pause und wollte ich mir eine Lokalität für mein Abendessen suchen. Ich hatte vom Onsen eine Karte von der Umgebung erhalten, wo alle Restaurants und Bars eingezeichnet sind. Ich hatte mich an diesem Abend für Sushi entschieden 🙂

 Dann fehlt nur noch mein Bett für die nächsten Nächte ^^

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