Teil 1 – Eroberung einer neuen Stadt

Das war das erste mal das ich in Osaka war und in der Woche war ich sogar zweimal dort, deshalb gibt es auch zwei Teile. Der Ausflug nach Osaka fand am 7.10.2014 statt und ich habe mich allein auf den Weg gemacht. Auch mit guter Vorbereitung habe ich mich zweimal in Osaka mit der Bahn verfahren. Einmal wusste ich nicht, dass ich mich nicht mehr im Ring befinde und das zweite mal habe ich nicht gewusst das ich mit dem Lokalen Zug fahren musste. Ich bin dann in den Schnellzug eingestiegen der nicht an allen Stationen hält. Aber ich habe es doch noch zu meinem Ziel geschafft, nämlich zum Sumiyoshi Taisha Schrein.

Angekommen am Bahnhof Sumiyoshitaisha mit der Nanka Main Line 

Der Schrein war nur wenige Gehminuten vom der Bahnstation entfernt und ich muss wirklich sagen das ich mit dem Wetter Glück gehabt hatte, da es der Tag nach dem ersten großen Taifun war. Am Schrein angekommen, fand ich die Atmosphäre sehr ruhig und entspannend, da an diesem Tag nicht so viele Menschen unterwegs waren und es wahrscheinlich auch kein Touristenmagnet ist so wie andere Plätze in Japan.

Am Eingang des Schreingeländes

 Als ich das erste Tor (Tori) durchschritten habe, bin auf eine wunderschöne Brücke zu gegangen. Diese Brücke war ziemlich Steil, aber auf der Brücke gab es einen schönen Ausblick auf das Gelände des Schreins.

Bevor die Gläubigen in einen Schrein gehen, reinigen sie ihre Hände und spülen den Mund aus und wenn sie das Gelände verlassen reinigen sie sich ebenfalls. Dafür stehen am Eingang eines Schreins kleine überdachte Brunnen mit Wasser zu Verfügung.

Durch das zweite Tor gelangt man zu den Schreinen. Die Anordnung der Schreine und das es vier Hauptschreine sind, ist eine Besonderheit und kommt in Japan auch nur einmal vor. Da ich den Kurs Tradition und Religion belegt habe, lag mein Interesse auch daran das Wissen was uns im Unterricht gelehrt wurde, nicht unbedingt anzuwenden, aber nachzuvollziehen was und warum etwas gemacht wird. An dem Schrein Opfern die Gläubigen etwas Geld und beten dann am Schrein, dabei klatschen sie in die Hände und läuten die Glocke an dem langen Seil. Es gibt aber nicht nur Geldopfer sondern es werden auch Lebensmittel (z.B. Reis, Wasser oder Sake usw.) an den Schreinen geopfert.

Das war mein erstes kleines Abenteuer in Osaka, das nächste folgt in den nächsten Tagen und dieses Mal waren wir eine kleine Gruppe die sich verschieden Highlights in Osaka angeschaut hat. Wer mehr Informationen über den Schrein haben hier ist noch ein Link mit mehr Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Sumiyoshi-Taisha  und zum Abschluss meines Ausfluges habe ich mir ein schönes Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee gegönnt 😀

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