An diesem Tag sind wir mit dem Shinkansen nach Hiroshima gefahren. Aber zuerst ging es mit unserem gesamten Gepäck zu Fuß und mit der Bahn zum Bahnhof Shin-Osaka. Da die Fahrt ein bisschen länger geht (ca. 1:30 Stunden) haben wir uns im Bahnhof eine Bentobox gekauft. Damit war die Verpflegung geklärt 🙂
Shinkansen
Teil 2.1 – Auf nach Kaga-Onsen (Sommer 2017)
Am 25.08.2017 sind wir von unserem Hotel in Asakusa nach Kaga-Onsen aufgebrochen. Dafür haben wir den Shinkansen Richtung Kanazawa genommen und sind dann am Hauptbahnhof Kanazawa in einen Regionalzug gestiegen und zum Bahnhof Kaga-Onsen gefahren. Mit dem Shinkansen und anderen Zügen in Japan zu reisen ist immer wieder toll und entspannend 😀
Angekommen am Bahnhof Kaga-Onsen wurden wir von einem Bus abgeholt und zum Hotel „Hatori“ gefahren. Hier hatten wir ein sehr großes Zimmer mit einem eigenem Onsen und wir haben auf Futons geschlafen. Das Englisch der Angestellten war mal wiedr nicht so toll, aber wir konnten uns dennoch verständigen. Dafür war alles andere im Hotel super 🙂
Den Onsen haben wir natürlich gleich ausprobiert und uns unsere Yukatas angezogen, die wir vom Hotel bekommen haben. Im Hotel läuft man mit seinem Yukata herum, aber auch im Ort Kaga-Onsen kann man seinen Yukata anbehalten (Wenn man möchte 🙂 )
Nach dem Ausruhen sind wir losgezogen, um uns ein Restaurant zu suchen, da wir langsam Hunger bekommen hatten. Leider war das schwerer als gedacht, da der Ort sehr klein ist. Wir haben dennoch ein kleines und gemütliches Lokal gefunden, hier hatten wir eine leckere Udon-Suppe und frittiertes Geflügel. Als wir fertig mit dem Essen waren, haben wir uns Kaga-Onsen noch etwas genauer angeschaut. Hier gibt es mehrere Hotels mit einem Onsen, reine Badehäuser und kleinen Tempeln. Leider ist das Fotografieren im Dunkeln nicht so einfach und die Bilder sehen dadurch auch nicht ganz so schön aus ^^
Aso Teil 1- Ankunft im Ryokan Sozankyo
Diese vier Tage Reise begann am 16.03.2015 und meine Reise führte mich nach Kyushu. Besser gesagt verschlug es mich in die kleine Stadt Aso. Bekannt ist Aso durch seinen aktiven Vulkan, der mehrere Krater hat. Aber nur einer davon ist aktiv und dass ist der Krater Naka-dake. Ich bin wieder einmal mit den Shinkansen gereist (Drauf hatte ich mich richtig gefreut 🙂 ) und gestartet bin ich vom Bahnhof Shin-Kobe um 11:12 Uhr. Dieses Mal bin ich mit Sakura Schnellzug gefahren und mein erster Reiseabschnitt war der Bahnhof Kumamoto, den erreichte ich um 14:14 Uhr.
Dann musste ich mir noch ein Ticket nach Aso kaufen und setzte mich in die nächste Bahn. Ich musste aber noch einmal umsteigen. Nach 35 Minuten bin ich dann in Higoozu ausgestiegen und da wartete dann mein letzter Zug, der mich dann bis zum Bahnhof Aso gebracht hat (Fahrtdauer 45 Minuten). Angekommen am Bahnhof gab es zwei Möglichkeiten zum Ryokan zu kommen: Erstens mit dem Bus und zweitens mit dem Taxi. Ich entschied mich für das Taxi, weil ich mit den Bussen einfach nicht zurecht kam. Da alles auf Kanji geschrieben war und bevor ich in den falschen Bus einsteige, nehmen doch lieber ein Verkehrsmittel das mich heil an mein Ziel bringt.
Angekommen am Ryokan wurde sehr sehr höflich begrüßt und mir wurde erst einmal alles erklärt. Während mir alles erklärt wurde bekam ich eine Tasse traditionellen Japanischen Tee und eine Japanische Süßigkeit. Ich musste mich noch entscheiden wann ich den Frühstücken möchte, es gab drei Auswahlmöglichkeiten 7:30, 8:00 und 8:30 Uhr. Meine Entscheidung fiel auf 8:30 Uhr, da ich etwas länger schlafen konnte (Wirklich ausschlafen war das auch nicht ^^ ). Außerdem hatte ich mir gleich eines der Private Onsen reserviert. Nach der langen Fahrt war das wirklich eine Wohltat. Aber erst wurde mir mein traditionelles Japanisches Zimmer gezeigt, mit Tatami Matten und Futon. Mein Futon wurde von einem Mitarbeiter jeden Abend aufgebaut und am Morgen wieder weggeräumt.
Nach meinen Besuch im Onsen machte ich noch eine kleine Pause und wollte ich mir eine Lokalität für mein Abendessen suchen. Ich hatte vom Onsen eine Karte von der Umgebung erhalten, wo alle Restaurants und Bars eingezeichnet sind. Ich hatte mich an diesem Abend für Sushi entschieden 🙂
Dann fehlt nur noch mein Bett für die nächsten Nächte ^^
Teil 3 – Der letzte Tag in Hiroshima
Am Sonntag den 9.11.2014 musste ich mich schon von Hiroshima verabschieden. Bevor ich aber wieder zurück nach Kobe bin, habe ich mir noch ein schönes Frühstück gegönnt und mich dann auf dem Weg zum Hauptbahnhof gemacht. Leider war das Wetter an diesem Vormittag ziemlich miserabel um zu laufen, deshalb habe ich mir eine Taxi geleistet. Angekommen am Bahnhof wollte ich mich nicht gleich in den nächsten Zug setzen. Deshalb hatte ich mich entschlossen, mich auf den Weg zu ein paar Schreinen zu machen, trotz des Wetters. Bevor ich losgezogen bin hatte ich mir noch das Zugticket für die Rückfahrt gekauft und meine zwei Taschen in einen Spinnt eingeschlossen. Ausgerüstet mit meiner Kamera und mit meinem Regenschirm bin ich dann gestartet. Sah bestimmt lustig aus in einer Hand die Kamera und in der Hand den Regenschirm ^^
Die Schreine die ich zeige sind hauptsächlich Nachbildungen, da leider nach dem Atombomben Abwurf diese wertvollen Gebäude zerstört wurden (Die Atombombe hatte einen Radius von 3,5 Km). Ein Gebäude oder Relikt das ich auf meine Expedition gefunden habe, kann ich leider keinen Namen zu ordnen da ich keine Informationen dazu gefunden hatte.
Toshogu Schrein
Kinkoinari Schrein
Interessant an diesem Schrein war, nach einem bestimmten Abschnitt nur kleine Tore und mini Schreine kamen.
Namenlos
Also ich oben auf den Berg angekommen bin, wusste ich erst einmal nicht wo ich genau lang muss. Dann bin ich einfach einen Pfad langgelaufen und bin auf dieses Gebäude/Relikt gestossen.
Danach habe ich mich auf den Rückweg gemacht, diesmal bin ich aber einen etwas besseren und sicheren Weg langgelaufen. Wie sollte es auch sein, als ich dann zum Hauptbahnhof zurückgelaufen bin hat es aufgehört zu regnen ^^ Ich habe mir dann noch eine Kleinigkeit zum Mittag gekauft und bin dann in den nächsten Shinkansen Richtung Kobe eingestiegen.
Teil 1 – Ankunft in Hiroshima
Am 7.11.2014 habe ich mich aufgemacht nach Hiroshima um dort das Wochenende zu verbringen. Zwar war ich schon mal 2009 dort aber ich wollte unbedingt noch einmal diese Stadt besuchen, weil sie für mich geschichtlich sehr interessant ist und weil ich dort das leckerste Okonomiyaki zu essen bekomme 🙂
Wie bewegt man sich am besten fort in Japan, man nimmt den Shinkansen. Er ist extrem schnell, pünktlich und sauber, was ich von der Deutschen Bahn nicht gerade behaupten kann. Zwar ist der Preis nicht unbedingt billig, aber auch nicht so teuer das ich mir das nicht leisten könnte und ich bin auch bereit etwas mehr Geld auszugeben wenn das komplett Paket stimmt ^^ Nach Hiroshima sind es ca. 250 Km und der Shinkansen brauchte dafür 1 Stunde und 12 Minuten. Dafür habe ich für Hin- und Rückfahrt 140 Euro bezahlt. Ich bin von dem Shinkansen Bahnhof von Kobe abgefahren, um dort hinzukommen war es gar nicht so weit vom Studentenwohnheim. Ich musste nur eine Station vom Nada Bahnhof aus fahren, zum Sannomiya Bahnhof und nur noch mal eine Station mit der U-Bahn.
Am Bahnhof Hiroshima angekommen musste ich mich erst einmal orientieren um zu schauen wie ich am besten zum Hotel komme. Da Hiroshima, wie ich finde nicht ganz so groß ist, habe ich mich mit meinen Gepäck zu Fuß auf zum Hotel gemacht.
Nach dem Einchecken in das Hotel, habe ich mich erst einmal frisch gemacht und ausgeruht. Dann habe ich festgestellt das ich die Hälfte im Wohnheim vergessen habe (Ladegerät für die Kamera und Stromadapter für mein Laptop). Ich war froh das ich zwei Kameras dabei hatte an diesem Wochenende 😀 Da ich mich so wieso aufmachen wollte um etwas zu Essen, habe ich das ganze auch gleich damit verbunden ein Adapter für mein Laptop zu suchen (Mit Erfolg 😀 ).
Wenn ihr in Hiroshima seit müsst ihr unbedingt Okonomiyaki probieren 🙂
Danach habe ich mir noch ein Kaffee gekauft und mich dann noch auf dem Weg zum Peace Park gemacht. Ich kann nicht wirklich beschreiben, was ich fühle wenn ich so einen wichtigen Ort besuche. Ich bin auf der einen Seite schockiert das es so einen Ort überhaupt geben muss, damit meine ich das überhaupt eine Atombombe abgeworfen wurde und auf der anderen Seite finde ich diese Gedenkstätte so wichtig, damit dieses Ereignis sich nicht noch einmal wiederholt.
Mit der Bahn unterwegs
Wer viel mit der Deutschen Bahn unterwegs ist, weiß, dass unser Bahnsystem einige Schwächen hat z.B. Verspätungen, Zugausfälle, dreckige Züge, wenig Personal usw. In Japan sieht es komplett anders aus. Die Züge sind zum großen Teil überpünktlich, deshalb sollt man selbst pünktlich auf den Bahnsteig sein.




































