Teil 2 – Eroberung einer neuen Stadt

Am Anfang dieses Ausfluges (Samstag 11.10.14 )waren wir eine kleine Deutsche Sightseeing Gruppe, die sich am Bahnhof Umeda in Osaka getroffen hat um sich das Osaka Schloss anzuschauen. Ich muss in dem Beitrag wieder einmal betonen, das wir wirklich Glück mit dem Wetter gehabt haben, da schon ein paar Tage später der zweite große Taifun anrollte. Um zum Osaka Schloss zu kommen mussten wir mit einer anderen Bahnstrecke der JR Linie fahren, bis zum Bahnhof Morinomiya. Dann sind wir  kurz in einen Supermarkt um einen kleinen Snack zu kaufen, den wir am angrenzenden Park ganz entspannt vertilgt hatten.

Nach dieser kleinen Pause haben wir uns auf den Weg zu unserem Ziel gemacht, aber zuerst sind wir noch eine ganze weile durch Park gelaufen. Der meiner Meinung nach sehr schön ist und den Anwohnern auch als Naherholungsgebiet dient. Es waren an diesem Tag sehr viele Familien und Leute die sportlich aktiv waren unterwegs. Angekommen an unserem Ziel, gab es dann eine Eis Pause 😀 Neben dem Eisstand war dann noch ein angrenzender Schrein den wir uns als erstes angeschaut hatten. Wir hatten wirklich Glück, da an diesem Tag eine Japanische Hochzeit war. Die Braut sah wirklich wunderschöne aus, aber ich könnte so etwas nicht tragen ^^ Am Schrein fand außerdem eine kleine Zeremonie für einen kleinen Jungen statt, ich bin mir leider nicht sicher um was es da genau ging (Ob bestimmte Geister gerufen oder vertrieben worden sind vom Priester).

Aber jetzt kommen wir zur Hauptattraktion dem Schloss, an diesem Tag war ein Fest deshalb war eine ganze Menge los. Dadurch fand ich es im Schloss auch nicht wirklich schön. Ich konnte mir die ganzen Informationen nicht wirklich in Ruhe durchlesen, vielleicht gehe noch einmal  an einem anderen Tag hin wenn es ruhiger ist. Sonst sieht das Schloss wirklich beeindruckend aus und die Aussicht von ganz oben ist ebenfalls beeindruckend 😀

Objekt unserer Begierde 

Nach dieser Besichtigung haben wir uns noch mit ein paar anderen Austauschstudenten getroffen und sind dann in ein Shopping Center gegangen, weil ich nach einem Stativ Ausschau halten wollte. Aber ich habe an diesem Tag keins gefunden und ich war auch froh aus diesem Center wieder draußen zu sein (Komplette Reizüberflutung und es war ziemlich laut ^^). So langsam kam bei uns ein größeres Hungergefühl auf und wir machten uns auf den Weg um uns ein Restaurant zu suchen. Wir sind dann in einen Ramensuppen Restaurant gegangen und es war sehr lecker 😀

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Zum Abschluss des Tages sind wir dann auf das Sky Building hoch gefahren und hatten eine super Aussicht über die Stadt. Leider war mein Akku meiner Kamera leer und deshalb habe ich von diesem Gebäude keine Fotos 😦

Da ich aber noch länger in Japan bin liefere ich diese Bilder nach. Nach diesem gelungenen Tag, war ich dann froh in mein Bett zu kommen 😀

Teil 1 – Eroberung einer neuen Stadt

Das war das erste mal das ich in Osaka war und in der Woche war ich sogar zweimal dort, deshalb gibt es auch zwei Teile. Der Ausflug nach Osaka fand am 7.10.2014 statt und ich habe mich allein auf den Weg gemacht. Auch mit guter Vorbereitung habe ich mich zweimal in Osaka mit der Bahn verfahren. Einmal wusste ich nicht, dass ich mich nicht mehr im Ring befinde und das zweite mal habe ich nicht gewusst das ich mit dem Lokalen Zug fahren musste. Ich bin dann in den Schnellzug eingestiegen der nicht an allen Stationen hält. Aber ich habe es doch noch zu meinem Ziel geschafft, nämlich zum Sumiyoshi Taisha Schrein.

Angekommen am Bahnhof Sumiyoshitaisha mit der Nanka Main Line 

Der Schrein war nur wenige Gehminuten vom der Bahnstation entfernt und ich muss wirklich sagen das ich mit dem Wetter Glück gehabt hatte, da es der Tag nach dem ersten großen Taifun war. Am Schrein angekommen, fand ich die Atmosphäre sehr ruhig und entspannend, da an diesem Tag nicht so viele Menschen unterwegs waren und es wahrscheinlich auch kein Touristenmagnet ist so wie andere Plätze in Japan.

Am Eingang des Schreingeländes

 Als ich das erste Tor (Tori) durchschritten habe, bin auf eine wunderschöne Brücke zu gegangen. Diese Brücke war ziemlich Steil, aber auf der Brücke gab es einen schönen Ausblick auf das Gelände des Schreins.

Bevor die Gläubigen in einen Schrein gehen, reinigen sie ihre Hände und spülen den Mund aus und wenn sie das Gelände verlassen reinigen sie sich ebenfalls. Dafür stehen am Eingang eines Schreins kleine überdachte Brunnen mit Wasser zu Verfügung.

Durch das zweite Tor gelangt man zu den Schreinen. Die Anordnung der Schreine und das es vier Hauptschreine sind, ist eine Besonderheit und kommt in Japan auch nur einmal vor. Da ich den Kurs Tradition und Religion belegt habe, lag mein Interesse auch daran das Wissen was uns im Unterricht gelehrt wurde, nicht unbedingt anzuwenden, aber nachzuvollziehen was und warum etwas gemacht wird. An dem Schrein Opfern die Gläubigen etwas Geld und beten dann am Schrein, dabei klatschen sie in die Hände und läuten die Glocke an dem langen Seil. Es gibt aber nicht nur Geldopfer sondern es werden auch Lebensmittel (z.B. Reis, Wasser oder Sake usw.) an den Schreinen geopfert.

Das war mein erstes kleines Abenteuer in Osaka, das nächste folgt in den nächsten Tagen und dieses Mal waren wir eine kleine Gruppe die sich verschieden Highlights in Osaka angeschaut hat. Wer mehr Informationen über den Schrein haben hier ist noch ein Link mit mehr Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Sumiyoshi-Taisha  und zum Abschluss meines Ausfluges habe ich mir ein schönes Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee gegönnt 😀

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Ankunft in der neuen Heimat

Jetzt geht das Auslandsjahr los! Bevor ich aber in das Flugzeug steigen kann, mussten die Koffer gepackt werden. Das stellte sich als Herausforderung dar, weil ich nicht nur für ein paar Wochen verreise, sondern für über zehn Monate. Die Herausforderung habe ich ganz gut gemeistert, da ich mir noch einen weiteren Koffer bei der Fluggesellschaft „Finnair“ hinzugebucht habe. Ich bin also mit zwei Koffern, einem Rucksack und einer Umhängetasche in das Abenteuer „Japan“ gestartet.

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