Nachmittag in Osaka

Ein kurzer Beitrag zwischendurch, bevor der nächste Teil über Aso kommt 🙂

Heute hatte ich mich mit Sakiko in Osaka am Bahnhof Umeda getroffen. Da ich Sakiko schon lange nicht mehr gesehen hatte, habe ich mich sehr gefreut sie wieder zu sehen. Sie hatte den Vorschlag gemacht in ein Schokoladen Cafe zu gehen. Ich hatte mir einen heißen Kakao und ein Stück Schokoladenkuchen bestellt 😀

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Wir hatten uns dann uns sehr viel zu erzählen, es war mal wieder eine Mischung aus Englisch und Japanisch. Aber hauptsächlich hatten wir uns in Englisch verständigt und uns gegenseitig viele Fotos gezeigt. Da Sakiko jetzt mit ihrem Studium fertig ist und erst am 1. April mit ihrem neuen Job beginnt, hatte sie viel Zeit zum Reisen. Deshalb gab es auch viele Fotos die ich mir unbedingt angucken wollte 🙂 Danach sind wir noch in ein Anime Shop (JUMP) gegangen, ich fand den Shop sehr teuer, besonders die Animefiguren.

Nach unserem kleinen Besuch im Anime Shop, hatten wir uns an der U-Bahnlinie Midosuji verabschiedet. Da ich noch unbedingt nach Namba wollte, um einen NBA Shop aufzusuchen. Der Shop befand sich in der Nähe der U-Bahnstation Shinsaibashi. Angekommen gab es mehrere Abteilungen, die aufgeteilt sind in Basketball, Fußball, Baseball und American Football. Mich hat es natürlich zum Basketball verschlagen und ich hatte alles gefunden was mich interessiert hat. Dafür hat sich mein Kontostand etwas nach unten verschoben, war nicht ganz billig der Spaß ^^

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Nach meinen kleinen Shopping Trip, hatte ich mich wieder auf den Weg nach Kobe gemacht. Bevor ich den Eintrag beende, hatte ich noch nach dem verlassen des NBA Shops diese kuriosen und aufgemotzten Autos gesehen 🙂

Sumo Tournament

Als das Studentenwohnheim beschloss zum Sumo Tournament zu gehen, hatte ich mich richtig gefreut. Da ich mir umbedingt einmal Sumo anschauen wollte 😀

Am Samstag den 14.03.2015 hatten wir uns um 9 Uhr auf den Weg nach Osaka gemacht. Der Ausflug beinhaltete nicht nur das Sumo, sondern auch eine Besichtigung der Osaka Castle, des Namba Viertels und eine kleine Bootstour. Ich hatte zwar schon das Osaka Castle und das Namba Viertel gesehen, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Wir waren eine ziemlich große Gruppe und dadurch konnte ich mal wieder mit Leuten sprechen die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte 🙂 Leider war das Wetter am Morgen ziemlich regnerisch, aber am Nachmittag kam die Sonne raus.

Osaka Castle

Kleine Bootstour

Die Bootstour war jetzt nicht sehr lang. Wir waren ungefähr 20 Minuten auf dem Boot und hatten uns mit dem Boot in Richtung Namba aufgemacht. Als wir ausgestiegen sind mussten wir noch kurz mit der U-Bahn fahren.

Namba Viertel

In Namba angekommen hatten wir dann 2 Stunden Zeit für das Mittagessen unserer Wahl und wer noch Zeit und Lust hatte konnte noch etwas shoppen. Nach einer Empfehlung eines Japaners gab es ein richtig gutes Ramen Restaurant in Namba und da ich gerne Ramen esse bin dann einfach mitgegangen. Jeder konnte seine Ramen beliebig zusammen stellen z.B. den Schärfegrad, mit/ohne Fleisch usw.

Sumo Tournament

Nach der Mittagspause hatten wir uns mit der U-Bahn auf den Weg zum Sumo gemacht. Am Eingang hatten wir unsere Eintrittskarte erhalten und von den Mittarbeitern des Sumo Turniers noch einen Ablaufplan mit den Namen der Sumoringer bekommen.

Wir saßen zwar ziemlich weit hinten, aber die Plätze war trotzdem richtig gut. Ich konnte den Ring und die Kämpfe sehr gut erkennen. Die Atmosphäre war ebenfalls sehr gut und die Japaner hatten ihre lieblings Ringer immer mit sehr viel Begeisterung angefeuert (Das hat uns sogar mitgerissen 😀 )  An sich sind die Regeln des Sumo sehr einfach, ein Ringer hat den Kampf verloren wenn er mit einen Körperteil (außer den Füßen) den Boden berührt oder über die Ringmakierung kommt. Manche Kämpfe sind sehr schnell vorbei, dafür sind andere Kämpfe extrem spannend und mitreißend. Sumo hat natürlich einer sehr lange Geschichte und es ist verknüpft mit Japanischen Religion (dem Shintoismus).

Hier ist ein Link über die Entwicklung des Sumos:

http://de.wikipedia.org/wiki/Sumō#Regeln_und_Ablauf 

Bilder vom Sumo Tournament

Zum Schluss gab es noch für uns ein Autogramm von einem Sumoringer. Ich kann nur jedem empfehlen sich Sumo anzuschauen 😀

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Autogrammkarte: Wir schätzen, dass das Autogram von einem Sumoringer mit dem höchsten Rang kommt (Yokuzuna). Wir konnten leider das Kanji nicht entziffern und es gab in diesem Turnier zwei Yokuzunas.

Der vierte Monat

Wieder ist ein Monat vorbei gegangen und mein erstes Semester in Japan. Mit Ende der Prüfung haben dann meine Ferien begonnen und ich bin dann die ersten Tage ziemlich faul gewesen. D.h. ich habe erst einmal gar nichts getan und nach der Begegnung mit einer Waage habe ich sofort wieder mit Bewegung/Sport angefangen ^^ Leider habe ich meine Prüfungsergebnisse immer noch nicht, ich hoffe am Montag (9.02.2015) mit dem Beginn des Winter Intensivkurses bekomme ich dann meine Noten. Da ich ja ziemlich lange Ferien hatte, genauer gesagt vier Wochen musste ich die Zeit noch mit anderen sinnvollen Sachen füllen. Also hatte ich mich mit Freunden getroffen, wir waren einmal in Osaka und dann noch in Kyoto (Die Berichte folgen gebündelt in diesem Eintrag). Außerdem war ich noch eine Woche in Okinawa und hatte mir etwas Wärme gegönnt (18 bis 22 Grad). Der Reisebericht erfolgt in den nächsten Blog Eintrag. Was ist noch spannendes passiert, ich hatte am 6.02.2015 mein erstes Erdbeben mit erlebt, es war zwar nur ein kleines aber es hatte sich trotzdem komisch angefühlt wenn der ganze Raum auf einmal wackelt.

Aquarium in Osaka (19.01.2015)

Das Aquarium in Osaka war schon ziemlich beeindruckend, besonders da das Aquarium einen Walhai besitzt und andere Meeresbewohner die ich vorher noch nie gesehen hatte. Außerdem war es uns möglich einem bestimmten Bereich, einen Rochen und einen Hai zu berühren. Der Rochen war ziemlich glitschig/schleimig und der Hai war sehr rau.

 Kyoto – Arashiyama  (23.01.2015)

Da uns ziemlich langweilig war und keiner wusste was er mit seiner freien Zeit anfangen sollte, hatten wir beschlossen nach Kyoto zu fahren. Leider war das Wetter so gar nicht optimal, aber wenigstens an der frischen Luft. Wir sind dann nach Kyoto gefahren, genauer gesagt nach Arashiyama. Vorgenommen hatten wir uns den Bambuswald und den Affenpark. Bevor wir zum Bambuswald gegangen sind, hatten wir uns noch einen Japanischen Garten angeschaut. Der sieht natürlich im Frühling wesentlich besser aus, dafür waren nicht so viele Leute unterwegs ^^ Der Bambuswald war jetzt nicht sehr groß, dafür fand ich die Begegnung mit den Affen schon sehr viel besser. Wir mussten zuerst einen Berg erklimmen und dann waren auf einmal ganz viele Affen die frei rumgelaufen sind. Wir mussten uns an bestimmte Regeln halten z.B. die Affen nicht in die Augen zu schauen und Abstand zu halten. Außerdem gab es die Möglichkeit die Tiere in einem bestimmten Gebäude zu füttern. Das hatten wir dann auch gemacht 🙂

Mit Freunden in den Universal Studios

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Ein fantastisches und auch ein sehr kaltes Vergnügen in den Universal Studios 😀 Genauer gesagt fand dieses Vergnügen am 2.12.2014 statt, mit zwei Freunden (Sakiko u. Simon). Die Universal Studios befinden sich ich in Osaka, aber ich bin zu erst zur Universität gefahren um mich mit Sakiko und Simon zu treffen. Dann haben wir noch die Eintrittskarten bei Lawson gekauft und sind dann Richtung Osaka. Wie gesagt es war ziemlich kalt an diesem Tag, dafür hatte es einen Vorteil wir mussten bei den Fahrgeschäften nicht so lange anstehen.

Für mich war es das erste Mal seit langem, das ich wieder Achterbahn gefahren bin und es hat mal wieder richtig Spass gemacht 😀 . Das Highlight für mich war das Hogwarts Schloss. Wir wurden durch das Schloss geführt, da sah man vieles was es auch in den Filmen gab z.B. die beweglichen Bilder und der sprechende Hut. Zum Schluss ist man mit einen Simulator gefahren, der den Flug mit den Besen simuliert hat 🙂 Natürlich konnte man auch überall Souvenirs kaufen und bei Harry Potter konnte ich nicht widerstehen (einen Schokoladenfrosch und einen mini Schnatz).

Harry Potter

Parade

Jurassic Park und Spiderman

Unterwegs mit Freunden in Namba

Ich hänge etwas mit den Einträgen zurück, da mich die Uni doch zur Zeit ziemlich beansprucht. Aber genug davon heute geht es um den 15.11.2014. Ich hatte mich für den Abend mit meinen Nihongo Partnern in Osaka getroffen. Wir sind dann in den Stadtteil Namba gegangen, nach Aussage meiner Nihongo Partnern eines der bekanntes und meist besuchte Stadtteil in Osaka. Am Samstag Abend war es auch ziemlich voll und wir haben uns erst einmal eine kleine Lokalität gesucht, wo wir dann zu Abend gegessen hatten. Danach haben wir uns noch etwas die Läden angeschaut und ich habe mir dann noch was süßes gegönnt 😀

Zum Schluss hat uns Sakiko noch ihre Arbeitsstelle gezeigt,der Chef war richtig nett und hat uns noch mit Süßkram versorgt ^^

Namba 

Hauptspeise

Nachtisch

Besuch des Nationalparks Minoo

Da der Herbst vor der Tür steht, verschlägt es mich immer mehr in die Natur Japans um mir die wunderschöne Herbstfärbung anzuschauen. Leider gibt es noch nicht so viel zu sehen, nur einzelne Bäume haben schon angefangen sich zu verfärben (Geht erst richtig im November los 😀 ). Ich hatte mich trotzdem am Dienstag den 21.10.2014 aufgemacht nach Minoo einem Nationalpark mit einem wunderschönen Wasserfall. Der Nationalpark liegt etwas außerhalb Osakas und ich brauchte eine gute Stunde mit dem Zug dort hin. Ein Problem hatte ich mein Knie hat langsam angefangen zu streiken, bei der Wandertour zum Rokko Mountain war es schon sehr grenzwertig. Aber wer mich kennt, weiß das ich solange damit rumlaufe bis erst mal gar nichts mehr geht. Nach diesem Trip war es den auch so weit, ich konnte kein Sport mehr machen und laufen war echt eine Qual. Nach gut zwei Wochen ist es etwas besser, da ich mir eine Salbe und eine Bandage geholt hatte.

Aber das nur am Rande und jetzt zu den schönen Seiten ^^ Am Bahnhof Minoo angekommen, hatte ich erst einmal geschaut wo ich den genau hin muss, aber der Weg zum Wasserfall war sehr einfach und betrug ca. 2,6 Kilometer. Bis zum Wasserfall, gab es wirklich eine Menge zu sehen und ich bin extra Vormittag losgegangen, da nicht so viele Menschen unterwegs sind. Also auch mehr Zeit zum Fotografieren.

Zu sehen gab es traditionelle Häuser, dann einen wunderschönen Schrein und ein Gottesanbeterin die Fotoscheu ist. Da sie sich immer weggedreht hat wenn ich sie fotografieren wollte ^^ Den einfacheren Weg konnte ich nicht begehen da dort Bauarbeiten stattfanden und ich musste einen etwas beschwerlicheren Weg begehen. Das Wetter war zu diesem Zeitpunkt auch etwas komisch, ohne Jacke zu kalt und mit Jacke dann wieder zu warm, zu mindestens beim laufen. Meine Brille ist sogar beschlagen beim Wandern ^^

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Am Ziel angekommen hatte ich erstmal eine Pause gemacht und mein Proviant aufgegessen. Ich saß dann noch eine ganze Weile am Wasserfall und habe es einfach genossen. Den Rückweg empfand ich als wesentlich angenehmer und ich war da auch nicht so kaputt. Es gibt auch noch andere Wanderrouten, die dann weiter die Berge hinaufgehen und es ist sehr wahrscheinlich das man auf Affen trifft. Mir ist leider keiner über den Weg gelaufen 🙂