Teil 4.4 – Der letzte Tag! (Frühling 2019)

Heute bricht der letzte Tag unserer Reise an. Ein bisschen wehmütig bin ich schon! Aber wir hatten noch einen ganzen Tag vor uns, den jeder so gestalten konnte wie er oder sie möchte. Ein Teil unserer vier Personen Reisegruppe ist nach Uji gefahren und der andere Teil begab sich auf Shoppingtour in Osaka.

Weiterlesen

Teil 5.5 – Ausflug zum Fushimi Inari Schrein & Byodoin Tempel (Sommer 2017)

Besonders wenn man zum ersten Mal eine Reise nach Japan plant oder besucht, sollte der Besuch von Kyoto mit berücksichtigt werden. Wir haben genauer gesagt zwei Tage eingeplant. Für mich war es nicht der erste Besuch Kyotos, aber für meinen Freund. Wobei der Byodoin Tempel nicht in Kyoto ist, sondern an Kyoto grenzt. Der Tempel liegt in Uji und ist auf der der 10 Yen Münze abgebildet.

Weiterlesen

Auf in die ländliche Gegend Japans

Für mich und sieben andere Studenten des Geographie Kurses ging es am 13. Juni 2015 nach Ayabe. Ayabe liegt in der Präfektur Kyoto und das Dorf in dem wir eine Nacht im Hostel übernachtet hatten heisst Yamauchi. Es war wirklich die ländlichste und traditionellste Gegend Japans.

Bildschirmfoto 2015-06-27 um 03.48.44

Verabredet waren wir um 13 Uhr mit unseren Professor am Bahnhof Ayabe, aber erst einmal war es ein langer Fahrtweg bis zu unserem Ziel. Ich bin um ca. 9:30 Uhr vom Wohnheim losgegangen und bin zum Nada Bahnhof der JR-Linie gelaufen (Das waren nur wenige Minuten). Von der Nada Station bin ich dann erst einmal nach Amagasaki gefahren, dann musste ich umsteigen um nach Takarazuka zu kommen. Um 10:30 Uhr etwa bin ich in Takarazuka angekommen und hatte mich mit den anderen Studenten getroffen. Mit dem Zug um 10:46 Uhr sind wir dann alle zusammen weiter gefahren nach Sasayamaguchi, dann sind wir wieder umgestiegen in den Zug nach Fukuchiyama. In Fukuchiyama angekommen mussten wir ca. eine halbe Stunde warten um mit den nächsten Zug nach Ayabe zu fahren. Wir sind dann um ca. 13 Uhr in Ayabe angekommen und dort hat dann unser Professor auf uns gewartet. Außerdem wartete auf uns ein Shuttle Bus, der uns dann zum Hostel gefahren hat. Das war wirklich eine lange fahrt, aber auch die günstigste ca. 2600 Yen.

Als der Bus uns am Hostel abgesetzt hatte, wurde wir sehr freundlich von einer netten Frau begrüßt. Uns wurden die Zimmerschlüssel übergeben und unser Professor hat uns für den restlichen Samstag erste einmal Freizeit gegeben. Das haben wir genutzt um uns die Gegend anzuschauen und dann sind wir ins Onsen gegangen. Am Abend gab es dann ein sehr leckeres Abendessen. Als wir fertige mit dem Essen waren, sind wir dann nach draußen gegangen und ich habe das erste Mal in meinem Leben Glühwürmchen gesehen 😀 Danach konnten wir uns aussuchen ob wir zu unser Unterkunft gehen wollen oder ins Izakaya (Kneipe). Ich bin dann mit ins Izakaya gegangen, wo wir noch was getrunken und Karaoke gesungen hatten.

Der 14. Juni 2015 begann um 8 Uhr mit einem Frühstück, danach hat uns ein Bus abgeholt und hat uns in die Berge gefahren, zu ein sehr sehr kleinen Dorf. Das Dorf wenn ich mich recht erinnere hatte nur noch 4 oder 5 Einwohner, alles Frauen und um die 80 Jahre alt. Uns hat dann einer der Frauen noch etwas zu Essen mitgegeben 🙂 Die Dörfer die wir uns an diesem Tag angesehen hatten, symbolisierten sehr gut den Demographischen Wandel in Japan. Es leben hauptsächlich nur noch ältere oder sehr alte Menschen in den Dörfern. Es gibt kaum Infrastruktur, die Möglichkeit etwas einzukaufen oder etwas zu unternehmen z.B. Kino, Theater oder andere Freizeitaktivitäten. Außerdem sind die Winter extrem hart und die Häuser so gut wir gar nicht isoliert. Nicht wirklich attraktiv für Junge Leute, die es eher in die Städte zieht. Zum Schluss gab es dann noch Mittagessen (Soba) und dann hatten wir uns auf den Rückweg gemacht.

Meine Empfehlung ist, wer wirklich das ursprüngliche Japan sehen möchte, muss in die ländliche Gegend reisen 🙂

Kirschblüte in Japan

Bei diesen Beitrag soll es sehr viele Bilder von der Kirschblüte (Sakura) geben und ein paar Erläuterungen. Leider wie ich schon einmal geschrieben hatte, war es mir nicht sehr oft gegönnt, die Kirschblüten Zeit etwas länger zu genießen. Dank des tollen wechselhaften Wetters 😦 Aber ich will nicht meckern, da es mich einfach umgehauen hat als alles in Weiß und hellem Rosa erstrahlt ist. Die Erinnerung werde ich noch sehr lange in meinem Kopf behalten 😀

Da Japaner sind dafür bekannt, dass sie sehr viel fotografieren. Dass wurde mir noch einmal bewusst als die ersten Kirschbäume angefangen hatten zu blühen. Viele Japaner sind mit Kameras bewaffnet, auch wenn sie auf dem Weg zur Arbeit sind oder sich aufmachen in die Berge 🙂 Auch das Hanami beginnt zu dieser Zeit, man trifft sich zum Picknick und schaut sich die schönen Blüten und Bäume an. Außerdem dem ist die Kirschblüte ein nationales Symbol in Japan, genauso wie der Fujisan. Die Kirschblüte wird sehr of thematisiert in Gedichten und Liedern.

Dass sie an die Welt, die so unbeständig ist, nicht gefesselt sei’n, bläst der güt’ge Frühlingswind alle Kirschblüten fort!

Saigyō Hōshi (1118-1190)

Kirschblüte an der Kwansai Gakuin Universität (30.03.2015)

Kirschblüte in Kyoto (4.04.2015)

     Kirschblüte in Arashiyama (6.04.2015)

Der vierte Monat

Wieder ist ein Monat vorbei gegangen und mein erstes Semester in Japan. Mit Ende der Prüfung haben dann meine Ferien begonnen und ich bin dann die ersten Tage ziemlich faul gewesen. D.h. ich habe erst einmal gar nichts getan und nach der Begegnung mit einer Waage habe ich sofort wieder mit Bewegung/Sport angefangen ^^ Leider habe ich meine Prüfungsergebnisse immer noch nicht, ich hoffe am Montag (9.02.2015) mit dem Beginn des Winter Intensivkurses bekomme ich dann meine Noten. Da ich ja ziemlich lange Ferien hatte, genauer gesagt vier Wochen musste ich die Zeit noch mit anderen sinnvollen Sachen füllen. Also hatte ich mich mit Freunden getroffen, wir waren einmal in Osaka und dann noch in Kyoto (Die Berichte folgen gebündelt in diesem Eintrag). Außerdem war ich noch eine Woche in Okinawa und hatte mir etwas Wärme gegönnt (18 bis 22 Grad). Der Reisebericht erfolgt in den nächsten Blog Eintrag. Was ist noch spannendes passiert, ich hatte am 6.02.2015 mein erstes Erdbeben mit erlebt, es war zwar nur ein kleines aber es hatte sich trotzdem komisch angefühlt wenn der ganze Raum auf einmal wackelt.

Aquarium in Osaka (19.01.2015)

Das Aquarium in Osaka war schon ziemlich beeindruckend, besonders da das Aquarium einen Walhai besitzt und andere Meeresbewohner die ich vorher noch nie gesehen hatte. Außerdem war es uns möglich einem bestimmten Bereich, einen Rochen und einen Hai zu berühren. Der Rochen war ziemlich glitschig/schleimig und der Hai war sehr rau.

 Kyoto – Arashiyama  (23.01.2015)

Da uns ziemlich langweilig war und keiner wusste was er mit seiner freien Zeit anfangen sollte, hatten wir beschlossen nach Kyoto zu fahren. Leider war das Wetter so gar nicht optimal, aber wenigstens an der frischen Luft. Wir sind dann nach Kyoto gefahren, genauer gesagt nach Arashiyama. Vorgenommen hatten wir uns den Bambuswald und den Affenpark. Bevor wir zum Bambuswald gegangen sind, hatten wir uns noch einen Japanischen Garten angeschaut. Der sieht natürlich im Frühling wesentlich besser aus, dafür waren nicht so viele Leute unterwegs ^^ Der Bambuswald war jetzt nicht sehr groß, dafür fand ich die Begegnung mit den Affen schon sehr viel besser. Wir mussten zuerst einen Berg erklimmen und dann waren auf einmal ganz viele Affen die frei rumgelaufen sind. Wir mussten uns an bestimmte Regeln halten z.B. die Affen nicht in die Augen zu schauen und Abstand zu halten. Außerdem gab es die Möglichkeit die Tiere in einem bestimmten Gebäude zu füttern. Das hatten wir dann auch gemacht 🙂