Tag der Kultur (Bunka no Hi)

„Bunka no Hi“ bedeutet Tag der Kultur und findet jedes Jahr am 3. November eines Jahres in Japan statt. Das bedeutete für mich ein freier Tag. Aber ich hatte so wieso frei, da an unserer Universität das Mondfestival statt fand 😀

Den Tag habe ich dann für einen Ausflug nach Kyoto genutzt. Diesmal war ich aber nicht allein unterwegs, sondern wir waren so circa 13 Leute,wenn ich mich noch richtig erinnern kann. Diesmal hat es mich und die anderen nach Kyoto verschlagen, für mich war es nicht das erste mal das ich in Kyoto war. 2009 war meine erste Reise nach Japan und da war natürlich Kyoto Pflicht. An diesem Tag stand der Kaiserpalast der Öffentlichkeit frei zu Verfügung. Der Kaiserpalast öffnet seine Pforten nur zwei mal im Jahr und sonst muss jeder sich vorher anmelden wenn man den Palast besichtigen möchte. An diesem Tag bedeutete das auch, dass ziemlich viele Menschen unterwegs waren, es hat trotzdem viel Spaß gemacht und ich fand es sehr spannend 🙂 Natürlich war das nicht das einzige was wir an diesem Tag besichtigt haben. Nach dem Kaiserpalast sind wir dann noch zum Goldenen Pavillion gefahren.

Aber erst einmal zum Anfang, wir haben uns am Montag um 9 Uhr am Bahnhof Juso getroffen uns sind dann in den Zug Richtung Kyoto gefahren, mit Hankyo Line. Als wir dann in Kyoto angekommen sind, haben wir dann unseren persönlichen Sightseeing Guide kennengelernt. Das war der Freund eines Japaners der auch an der Kwansai studiert und der mit uns befreundet ist und der auch an diesem Tag dabei war. Er hat für uns im Voraus eine Tagesfahrkarte für den Bus besorgt für 500 Yen (ca. 3,50€).

Kyoto Kaiserpalast

Der Palast und die Gartenanlage waren wunderschön, hier ein paar Bilder 🙂

Information über den Palast: http://de.wikipedia.org/wiki/Kinkaku-ji

Goldener Pavillion – Kinkaku

Nach dem Besuch des Kaiserpalastes sind wir dann weiter gegangen zum nächsten wichtigen Punkt auf unserer Tagesordnung, wir sind dann mit dem nächsten Bus Richtung Goldener Pavillion gefahren. Der Pavillion besteht aus drei Etagen und zwei davon sind mit Blattgold überzogen und es gibt hier ebenfalls einen wunderschönen Park. Leider war die Herbstlaub Färbung noch nicht so soweit fortgeschritten.

Informationen über den Goldenen Pavillion: http://de.wikipedia.org/wiki/Kinkaku-ji

Wir haben uns nach dem Besuch des Pavillion erst einmal gestärkt, den Nachtisch (Softeis mit „Grünem Tee Geschmack“) gab es zu erst und dann die Hauptspeise (Udon Hühner Suppe). Danach hat sich die Gruppe aufgespalten, da ich ziemlich müde war und  es ziemlich schnell dunkel in Japan wird, hat sich der Besuch der anderen Attraktion für mich nicht mehr gelohnt. Ich habe mich dann auf dem Heimweg gemacht ^^

Mit Sakiko auf dem Unifestival

Die Kwansai Gakuin Universität veranstaltet jährlich das Mond Festival (das hängt mit dem Logo der Unversität zusammen). Vom 30.10.14  bis zum 4.11.14 wurde dieses Festival veranstaltet und das bedeutete für mich das ich am 31.10 und 3.11 keine Uni hatte. Ich habe mich natürlich auf dem Fest blicken lassen (am 31.10.14), schon deshalb weil eine meiner Nihongo Partner (Hono-san) in einer Band als Drummer spielt und das musste mir natürlich anschauen 😀

Danach bin ich dann mit Sakiko-san etwas auf dem Campus rumgelaufen und es gab wirklich Unmengen an Essen, besonders auf Deutsche Wiener stehen die Japaner. Viele Stände haben Hotdogs angeboten, aber auch traditonelle Gerichte und Süßspeisen wurden für einen schmalen Taler angeboten. Die Stände wurden von den Clubs/AGs geleitet, für die Clubs war das eine Art Werbung für neue Mitglieder und wahrscheinlich auch für die Aufbesserung der Clubkasse.

Wir haben dann noch ein paar andere Austauschstudenten getroffen und haben ein bisschen gequatscht. Zum Schluss habe ich mir noch einen Traditionellen Tanz angeschaut mit Sakiko-san und danach haben wir uns auf den Weg zum Bahnhof gemacht. Leider hat das Wetter nicht wirklich gepasst, zwar hat es nicht geregnet aber es hat ein nicht gerade in freudige Stimmung versetzt ^^

Traditioneller Tanz

Teil 2 – Eroberung einer neuen Stadt

Am Anfang dieses Ausfluges (Samstag 11.10.14 )waren wir eine kleine Deutsche Sightseeing Gruppe, die sich am Bahnhof Umeda in Osaka getroffen hat um sich das Osaka Schloss anzuschauen. Ich muss in dem Beitrag wieder einmal betonen, das wir wirklich Glück mit dem Wetter gehabt haben, da schon ein paar Tage später der zweite große Taifun anrollte. Um zum Osaka Schloss zu kommen mussten wir mit einer anderen Bahnstrecke der JR Linie fahren, bis zum Bahnhof Morinomiya. Dann sind wir  kurz in einen Supermarkt um einen kleinen Snack zu kaufen, den wir am angrenzenden Park ganz entspannt vertilgt hatten.

Nach dieser kleinen Pause haben wir uns auf den Weg zu unserem Ziel gemacht, aber zuerst sind wir noch eine ganze weile durch Park gelaufen. Der meiner Meinung nach sehr schön ist und den Anwohnern auch als Naherholungsgebiet dient. Es waren an diesem Tag sehr viele Familien und Leute die sportlich aktiv waren unterwegs. Angekommen an unserem Ziel, gab es dann eine Eis Pause 😀 Neben dem Eisstand war dann noch ein angrenzender Schrein den wir uns als erstes angeschaut hatten. Wir hatten wirklich Glück, da an diesem Tag eine Japanische Hochzeit war. Die Braut sah wirklich wunderschöne aus, aber ich könnte so etwas nicht tragen ^^ Am Schrein fand außerdem eine kleine Zeremonie für einen kleinen Jungen statt, ich bin mir leider nicht sicher um was es da genau ging (Ob bestimmte Geister gerufen oder vertrieben worden sind vom Priester).

Aber jetzt kommen wir zur Hauptattraktion dem Schloss, an diesem Tag war ein Fest deshalb war eine ganze Menge los. Dadurch fand ich es im Schloss auch nicht wirklich schön. Ich konnte mir die ganzen Informationen nicht wirklich in Ruhe durchlesen, vielleicht gehe noch einmal  an einem anderen Tag hin wenn es ruhiger ist. Sonst sieht das Schloss wirklich beeindruckend aus und die Aussicht von ganz oben ist ebenfalls beeindruckend 😀

Objekt unserer Begierde 

Nach dieser Besichtigung haben wir uns noch mit ein paar anderen Austauschstudenten getroffen und sind dann in ein Shopping Center gegangen, weil ich nach einem Stativ Ausschau halten wollte. Aber ich habe an diesem Tag keins gefunden und ich war auch froh aus diesem Center wieder draußen zu sein (Komplette Reizüberflutung und es war ziemlich laut ^^). So langsam kam bei uns ein größeres Hungergefühl auf und wir machten uns auf den Weg um uns ein Restaurant zu suchen. Wir sind dann in einen Ramensuppen Restaurant gegangen und es war sehr lecker 😀

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Zum Abschluss des Tages sind wir dann auf das Sky Building hoch gefahren und hatten eine super Aussicht über die Stadt. Leider war mein Akku meiner Kamera leer und deshalb habe ich von diesem Gebäude keine Fotos 😦

Da ich aber noch länger in Japan bin liefere ich diese Bilder nach. Nach diesem gelungenen Tag, war ich dann froh in mein Bett zu kommen 😀

Teil 1 – Eroberung einer neuen Stadt

Das war das erste mal das ich in Osaka war und in der Woche war ich sogar zweimal dort, deshalb gibt es auch zwei Teile. Der Ausflug nach Osaka fand am 7.10.2014 statt und ich habe mich allein auf den Weg gemacht. Auch mit guter Vorbereitung habe ich mich zweimal in Osaka mit der Bahn verfahren. Einmal wusste ich nicht, dass ich mich nicht mehr im Ring befinde und das zweite mal habe ich nicht gewusst das ich mit dem Lokalen Zug fahren musste. Ich bin dann in den Schnellzug eingestiegen der nicht an allen Stationen hält. Aber ich habe es doch noch zu meinem Ziel geschafft, nämlich zum Sumiyoshi Taisha Schrein.

Angekommen am Bahnhof Sumiyoshitaisha mit der Nanka Main Line 

Der Schrein war nur wenige Gehminuten vom der Bahnstation entfernt und ich muss wirklich sagen das ich mit dem Wetter Glück gehabt hatte, da es der Tag nach dem ersten großen Taifun war. Am Schrein angekommen, fand ich die Atmosphäre sehr ruhig und entspannend, da an diesem Tag nicht so viele Menschen unterwegs waren und es wahrscheinlich auch kein Touristenmagnet ist so wie andere Plätze in Japan.

Am Eingang des Schreingeländes

 Als ich das erste Tor (Tori) durchschritten habe, bin auf eine wunderschöne Brücke zu gegangen. Diese Brücke war ziemlich Steil, aber auf der Brücke gab es einen schönen Ausblick auf das Gelände des Schreins.

Bevor die Gläubigen in einen Schrein gehen, reinigen sie ihre Hände und spülen den Mund aus und wenn sie das Gelände verlassen reinigen sie sich ebenfalls. Dafür stehen am Eingang eines Schreins kleine überdachte Brunnen mit Wasser zu Verfügung.

Durch das zweite Tor gelangt man zu den Schreinen. Die Anordnung der Schreine und das es vier Hauptschreine sind, ist eine Besonderheit und kommt in Japan auch nur einmal vor. Da ich den Kurs Tradition und Religion belegt habe, lag mein Interesse auch daran das Wissen was uns im Unterricht gelehrt wurde, nicht unbedingt anzuwenden, aber nachzuvollziehen was und warum etwas gemacht wird. An dem Schrein Opfern die Gläubigen etwas Geld und beten dann am Schrein, dabei klatschen sie in die Hände und läuten die Glocke an dem langen Seil. Es gibt aber nicht nur Geldopfer sondern es werden auch Lebensmittel (z.B. Reis, Wasser oder Sake usw.) an den Schreinen geopfert.

Das war mein erstes kleines Abenteuer in Osaka, das nächste folgt in den nächsten Tagen und dieses Mal waren wir eine kleine Gruppe die sich verschieden Highlights in Osaka angeschaut hat. Wer mehr Informationen über den Schrein haben hier ist noch ein Link mit mehr Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Sumiyoshi-Taisha  und zum Abschluss meines Ausfluges habe ich mir ein schönes Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee gegönnt 😀

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Sannomiya – Kuro Diamond Burger

Zum Abend (24.09.2014) bin ich mit einer Gruppe aus dem Studentenwohnheim mit der Bahn nach Sannomiya gefahren, um zum Burger King zu gehen. Erst einmal ist das nichts besonderes. Es gab zu diesem Zeitpunkt einen ganz speziellen Burger, nämlich den „Kuro Diamond Burger“.

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