Aso Teil 2.2- Aso Schrein

Als ich mit meinem geliehen Fahrrad zurück von der Aussichtsplattform vom Mount Daikanbo kam, fuhr ich zu meiner zweiten Etappe. Mit dem Fahrrad fuhr ich zum Aso Schrein, der ca. 8 Km entfernt war. An diesem Tag hatte ganz schön was geschafft, mit dem Weg zur Aussichtsplattform hin/zurück ca. 20 Km und der Weg zum Aso Schrein hin/zurück 16 Km. Der Weg zum Schrein war nicht so anstrengend, wie der Weg zur Aussichtsplattform und es war nur eine kleinere Straße die nicht so stark befahren war. Außerdem konnte ich viel von der alten Architektur und die Landschaft von Aso sehen.

Angekommen am Schrein war ich schon etwas müde, aber ich war ziemlich happy das ich den Weg zum Schrein gefunden hatte. Der Schrein war interessant, besonders die Architektur war eher Schlicht und einfach. Es hebt sich von anderen Schreinen z.B. von den Schreinen in Kyoto ab. Ich hatte ich mich jetzt nicht sehr lange aufgehalten, weil wie ich schon gesagt hatte: Das ich etwas müde war, besonders nach der ersten Tour des Tages.

Nach meiner Tour war sehr froh wieder im Ryokan angekommen zu sein und ich reservierte mir gleich wieder das private Onsen. Ich merkte außerdem nach der Rückkehr, dass ich mir einen sehr bösen Sonnenbrand an den Unterarmen und im Gesicht geholt hatte. Ich hatte die Sonne wieder einmal total unterschätzt (Das erste Mal in Okinawa) und ich konnte meine Arme auch nicht in das heiße Wasser tauchen. Nach meinem heißen Bad machte ich noch ein kurze Pause. Danach besuchte ich ein Restaurant (Der Name der Lokalität ist „Oshokujidokoro Rorian“), dass eine Spezialität der Region anbietet „Akaushi Rind“. Kann ich nur jedem empfehlen, der in diese Region reist.

Mein nächster Tag (18.03.2015) ist sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Es gab einen kompletten Wetter Umschwung, den ganzen Tag hatte es geregnet und ich konnte mein Pläne für diesen Tag streichen. Also  hatte ich den Tag mit Filme schauen, 3DS spielen und im Onsen verbracht. Außerdem besuchte ich das gleiche Restaurant wie am Abend davor.

Aso Teil 1- Ankunft im Ryokan Sozankyo

Diese vier Tage Reise begann am 16.03.2015 und meine Reise führte mich nach Kyushu. Besser gesagt verschlug es mich in die kleine Stadt Aso. Bekannt ist Aso durch seinen aktiven Vulkan, der mehrere Krater hat. Aber nur einer davon ist aktiv und dass ist der Krater Naka-dake. Ich bin wieder einmal mit den Shinkansen gereist (Drauf hatte ich mich richtig gefreut 🙂 ) und gestartet bin ich vom Bahnhof Shin-Kobe um 11:12 Uhr. Dieses Mal bin ich mit Sakura Schnellzug gefahren und mein erster Reiseabschnitt war der Bahnhof Kumamoto, den erreichte ich um 14:14 Uhr.

Dann musste ich mir noch ein Ticket nach Aso kaufen und setzte mich in die nächste Bahn. Ich musste aber noch einmal umsteigen. Nach 35 Minuten bin ich dann in Higoozu ausgestiegen und da wartete dann mein letzter Zug, der mich dann bis zum Bahnhof Aso gebracht hat (Fahrtdauer 45 Minuten). Angekommen am Bahnhof gab es zwei Möglichkeiten zum Ryokan zu kommen: Erstens mit dem Bus und zweitens mit dem Taxi. Ich entschied mich für das Taxi, weil ich mit den Bussen einfach nicht zurecht kam. Da alles auf Kanji geschrieben war und bevor ich in den falschen Bus einsteige, nehmen doch lieber ein Verkehrsmittel das mich heil an mein Ziel bringt.

Angekommen am Ryokan wurde sehr sehr höflich begrüßt und mir wurde erst einmal alles erklärt. Während mir alles erklärt wurde bekam ich eine Tasse traditionellen Japanischen Tee und eine Japanische Süßigkeit. Ich musste mich noch entscheiden wann ich den Frühstücken möchte, es gab drei Auswahlmöglichkeiten 7:30, 8:00 und 8:30 Uhr. Meine Entscheidung fiel auf 8:30 Uhr, da ich etwas länger schlafen konnte (Wirklich ausschlafen war das auch nicht ^^ ). Außerdem hatte ich mir gleich eines der Private Onsen reserviert. Nach der langen Fahrt war das wirklich eine Wohltat. Aber erst wurde mir mein traditionelles Japanisches Zimmer gezeigt, mit Tatami Matten und Futon. Mein Futon wurde von einem Mitarbeiter jeden Abend aufgebaut und am Morgen wieder weggeräumt.

 

Nach meinen Besuch im Onsen machte ich noch eine kleine Pause und wollte ich mir eine Lokalität für mein Abendessen suchen. Ich hatte vom Onsen eine Karte von der Umgebung erhalten, wo alle Restaurants und Bars eingezeichnet sind. Ich hatte mich an diesem Abend für Sushi entschieden 🙂

 Dann fehlt nur noch mein Bett für die nächsten Nächte ^^

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