Rathaus Shinjuku und Akasaka Palast

Da der Prüfungsstress vorbei ist kommt wieder ein Eintrag 🙂

Bei diesem Eintrag geht es um Montag, den 27.07.2015. Ich wusste nicht wirklich was ich an diesem Tag unternehmen sollte, da alles was mit Kultur zu tun und mich interessiert geschlossen hatte 😦

Also musste ich mir was anderes überlegen, da ich noch nie in Shinjuku war, machte ich mich auf den Weg, um auf die kostenlose Aussichtsplattform des Shinjuku Rathauses zu gelangen. Von Akasaka nach Shinjuku ist es ein kurzer Weg mit der Bahn. Am Bahnhof Shinjuku musste ich zum West-Ausgang.  In Richtung Westen befinden sich das Rathaus von Shinjuku und Wolkenkratzer. Um den Bahnhof Shinjuku befinden sich viele Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Wenn man Richtung Nordosten geht, erreicht man das größte Rotlichtviertel Japans (Kabukicho).

Am Rathaus angekommen musste ich eine Etage nach unten gehen und dann durch eine Sichheitskontrolle. Dann ging es mit einem Fahrstuhl ganz nach oben. Dadurch das es kostenlos war kann man das definitiv machen, aber man sollte nicht zu viel ertwarten. Es wirkt alles schon ein bisschen älter und der Ausblick ist zwar immer noch schön, aber da würde eher den Tokyo Tower empfehlen. Wie der Ausblick auf den Skytree ist kann ich nicht beurteilen, aber da müsste ich auch noch rauf 😀

Danach hatte ich mich in ein Kaffee geflüchtet und eine Pause gemacht. Weiter ging es zu einem Park, von dort aus bin ich dann zu meinem Hotel gelaufen. Auf den Weg  dort hin entdeckte ich den Akasaka Palast, leider war die Anlage geschlossen und deshalb konnte ich nur ein paar Bilder von Aussen machen.

„Auf dem Gelände der ehemaligen Edo-Residenz der Kishu-Tokugawa entstand der neobarocke Togu-Palast, der heutige Akasaka-Palast. Seit Jahrzehnten dient er als Gästehaus der Regierung für ausländische Staatsoberhäupter und Regierungschefs und ist damit ein wichtiges Element in den diplomatischen Beziehungen des Landes.“

Am 28.07.2015, bin ich mit dem Shinkansen wieder zurück nach Kobe gefahren. Angekommen musste ich langsam mein Zimmer im Studendenwohnheim ausmissten und Pakete nach Deutschland senden, da ich niemals alles in meine Koffer bekommen hätte. Damit sind auch meine letzten Tage in Japan angebrochen, aber dazu mehr in einem anderen Beitrag 🙂

 

Kaiserpalast und Akihabara

Mal wieder ein Eintrag zu meinen Erlebnissen in Japan. An diesem Tag (26.07.2015) bin ich von meinem  Hotel in Tokyo-Akasaka zum Kaiserpalast mit der U-Bahn gefahren. Das Wetter war sehr schön, aber extrem heiß. Leider kommt man nicht direkt in Kaiserpalast oder auf das Gelände. In den Meisten Fällen muss man sich vorher anmelden. Also bin ich an der Burgmauer entlanggelaufen und habe mir die Gegend angeschaut. An dem Tag muss auch eine Sportveranstaltung stattgefunden haben, da ich sehr viele Jogger gesehen hatte. Mir ist schon beim Spazieren das Wasser runtergelaufen, so heiß war es in Tokyo 🙂

Die nächste Station an diesem Tag war Akihabara. Da meine zwei Kopfhörer den Geist aufgegeben haben, hatte ich mir ein paar einfache Kopfhörer gekauft. Als das erledigt war, habe ich mir Akihabara genauer angeschaut. An diesem Tage war auch die komplette Hauptstraße gesperrt. Dadurch hat es sich nicht so voll angefühlt. Dieser Ort ist der perfekte Ort, wenn man gebrauchte/alte Spiele sucht. Aber auch alte Konsolen wie NES, SNES und Konsolen von denen ich noch nie gehört habe, konnte man dort finden. Außerdem war ich in einer der SEGA Arkaden, um ein paar Videospiele auszuprobieren. Wenn man schon dort ist, sollte man es unbedingt ausprobieren und es gibt eine Klimaanlage ^^

Zum Abschluss der Tagestour und den Abendessen, hatte ich mir Akasaka noch etwas genauer angeschaut.

Zurück in Tokyo – Besuch des Edo Museums

Am 23.07.2015 war mein letzter Tag in Nagano, aber meine kleine Rundreise war noch nicht zu Ende. Es ging noch einmal nach Tokyo, mit dem Shinkansen Asama 634 und die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden. Als ich am Tokyo Hauptbahnhof angekommen bin, hatte ich mich erst einmal auf den Weg zum Edo Museum gemacht, da der Check In des Hotels erst am Nachmittag war.

Der Weg zum Edo Museum war relativ einfach, nur das Wirrwarr des Tokioter U-bahnsystems hat mehr Zeit in Anspruch genommen als die reine Fahrtzeit zum Museum. Ich bin dann direkt zum Ticketschalter gegangen und hatte mir eine Eintrittskarte gekauft und ein Audioguide ausgeliehen. Außerdem konnte ich meine zwei schweren Taschen abgeben. Bevor ich dann in die Ausstellung ging, hatte ich noch etwas zum Mittag gegessen und mich von der Anfahrt erholt.

Edo Museum 

Das Museum war sehr interessant und hatte mir einen Einblick in das Leben dieser Epoche gegeben. Außerdem wurde alles sehr Detailgetreu dargestellt, besonders die kleinen Nachbildung waren sehr detailliert und die großen Modelle waren sehr beeindruckend.

Geschichtlicher Einblick: https://de.wikipedia.org/wiki/Edo-Zeit

Ich war ungefähr 2 Stunden im Museum, das hatte mir auch gereicht da ich ziemlich müde war. Deshalb hatte ich mich auf den Weg ins Hotel gemacht, dass dieses Mal in einem anderen Stadtteil von Tokyo war. Mit der U-bahn bin ich dann ins Stadtviertel Akasaka gefahren und das Hotel war nur wenige Minuten von der U-bahnstation entfernt. Nach dem Einchecken und einer kleinen Pause, hatte ich mich auf die Suche nach einem Restaurant gemacht. Ich hatte seit langem mal wieder eine Rostbratwurst gegessen und die kam einer Deutschen schon ziemlich nah 🙂

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