Besuch des Nationalparks Minoo

Da der Herbst vor der Tür steht, verschlägt es mich immer mehr in die Natur Japans um mir die wunderschöne Herbstfärbung anzuschauen. Leider gibt es noch nicht so viel zu sehen, nur einzelne Bäume haben schon angefangen sich zu verfärben (Geht erst richtig im November los 😀 ). Ich hatte mich trotzdem am Dienstag den 21.10.2014 aufgemacht nach Minoo einem Nationalpark mit einem wunderschönen Wasserfall. Der Nationalpark liegt etwas außerhalb Osakas und ich brauchte eine gute Stunde mit dem Zug dort hin. Ein Problem hatte ich mein Knie hat langsam angefangen zu streiken, bei der Wandertour zum Rokko Mountain war es schon sehr grenzwertig. Aber wer mich kennt, weiß das ich solange damit rumlaufe bis erst mal gar nichts mehr geht. Nach diesem Trip war es den auch so weit, ich konnte kein Sport mehr machen und laufen war echt eine Qual. Nach gut zwei Wochen ist es etwas besser, da ich mir eine Salbe und eine Bandage geholt hatte.

Aber das nur am Rande und jetzt zu den schönen Seiten ^^ Am Bahnhof Minoo angekommen, hatte ich erst einmal geschaut wo ich den genau hin muss, aber der Weg zum Wasserfall war sehr einfach und betrug ca. 2,6 Kilometer. Bis zum Wasserfall, gab es wirklich eine Menge zu sehen und ich bin extra Vormittag losgegangen, da nicht so viele Menschen unterwegs sind. Also auch mehr Zeit zum Fotografieren.

Zu sehen gab es traditionelle Häuser, dann einen wunderschönen Schrein und ein Gottesanbeterin die Fotoscheu ist. Da sie sich immer weggedreht hat wenn ich sie fotografieren wollte ^^ Den einfacheren Weg konnte ich nicht begehen da dort Bauarbeiten stattfanden und ich musste einen etwas beschwerlicheren Weg begehen. Das Wetter war zu diesem Zeitpunkt auch etwas komisch, ohne Jacke zu kalt und mit Jacke dann wieder zu warm, zu mindestens beim laufen. Meine Brille ist sogar beschlagen beim Wandern ^^

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Am Ziel angekommen hatte ich erstmal eine Pause gemacht und mein Proviant aufgegessen. Ich saß dann noch eine ganze Weile am Wasserfall und habe es einfach genossen. Den Rückweg empfand ich als wesentlich angenehmer und ich war da auch nicht so kaputt. Es gibt auch noch andere Wanderrouten, die dann weiter die Berge hinaufgehen und es ist sehr wahrscheinlich das man auf Affen trifft. Mir ist leider keiner über den Weg gelaufen 🙂

Halloween Party

Ja, auch hier ist Halloween ein Thema. Es wird sogar der gleiche Wirbel gemacht wie bei uns zu Weihnachten. Die Läden dekorieren schon Wochen vorher ihre Geschäfte, haben extra Produkte nur für Halloween (Extra Süßkram, Kostüme…). Es gibt dann eine Woche überall irgendwelche Parties. Ich bin natürlich auch zu einer Party gegangen, nämlich die die in unserem Studentenwohnheim veranstaltet wurde. Es war auch nicht unbedingt Pflicht ein Kostüm zu tragen, was mir zu gute kam da ich kein Kostüm gefunden habe für das ich Geld ausgegeben hätte ^^

Die Party hat definitiv spaß gemacht, auch wenn sie nicht lange ging. Die anderen die noch weiter feiern wollten sind dann einfach weiter gezogen. Es war einfach schön wieder die ganzen Leute zu sehen die ich nicht jeden Tag über den Weg laufe und mit denen ich mich dann einfach mal wieder austauschen und quatschen kann 😀

Was ich natürlich nicht vergessen darf, es gab wieder reichlich zu Essen (Pizza, Sushi, Kuchen, Süßkram…) und zu Trinken. Nur die Alkoholischen Getränke waren limitiert, das hat der Stimmung überhaupt nicht geschadet und die Leute waren richtig gut am Feiern 😀

 

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Auf zum Berg „Rokko“

In Kobe befinden sich eine Menge Berge und diese laden regelrecht dazu ein sie zu erklimmen. Am Sonntag den 19.10.14, habe ich es endlich mal geschafft einen dieser Berge zu besteigen. Es war aber noch nicht sicher ob ich es an diesem Wochenende klappt da mich Tage davor eine Erkältung erwischt hatte. Als ich dann am Sonntag aufgewacht war ging es mir schon wesentlich besser und das Wetter hat regelrecht dazu eingeladen rauszugehen. Ein Problem was ich jetzt auch habe was ziehe ich bei diesem Wetter an. An manchen Tagen ist es kühl, besonders am Morgen und am Nachmittag ist es wieder ziemlich warm (um die 20-22 Grad). Da ich mich auf zu einem Berg machte habe ich mich vorsichtshalber wärmer angezogen um nicht wieder Krank zu werden. Das war gewissermassen ein Fehler, es war so warm (26 Grad) das mir das Wasser runtergelaufen ist ^^ Außerdem hatte ich mir ein paar Tage davor ein kleines Reisestativ gekauft und wollte es gleich mal ausprobieren 🙂

Grün-> Weg zum Cable Car Gelb-> Weg zur Aussichtsplattform Orange-> Weg zurück

Grün-> Weg zum Cable Car
Gelb-> Weg zur Aussichtsplattform
Orange-> Weg zurück

Als erstes bin ich mit der Bahn zur Rokko Station gefahren, dass war nur eine Station. Meine erste Etappe war die Rokko Cable Station (Seilbahn) und ich bin geschätzte 30 min. steil Berg auf gelaufen. Aber es hat sich definitiv gelohnt zu laufen da ich eine Menge gesehen habe, was ich definitiv nicht gesehen hätte wenn ich mit Bus gefahren wäre.

 An der Rokko Cable Station habe ich mir dann erst einmal ein Ticket für 1000 Yen gekauft, das beinhaltete das ich mit der Seilbahn rauf und wieder runter fahren kann. Auf dem Berg angekommen konnte ich mich entscheiden ob ich mit den Bus fahre oder laufe. Ich habe mich natürlich für das laufen entschieden, da es eindeutig schönere Variante war. Besonders hatte ich beim laufen einen guten und schönen Überblick über Kobe 😀

Ich habe glaube ich über eine Stunde gebraucht um zu dem bestimmten Aussichtspunkt zu kommen und als ich dort angekommen bin war ich dann erst einmal nicht zu gebrauchen. Nach einer kleinen Stärkung leider nur Kaffee und kleine Waffeln, da ich mir leider nichts zu Essen mitgenommen habe.

Eingangshalle Rokko Cable Station

 Weg zur Aussichtsplattform

Aussichtsplattform

Der Rückweg

Der Rückweg war jetzt nicht wirklich problematisch und wenn meine Kanji Kenntnisse um das 1000 fache besser wären hätte ich mich nicht das eine Mal verlaufen. Ich brauchte auch hier wieder über eine Stunde bis zum Ausgangspunkt. Auf dem Rückweg waren schon die ersten Anzeichen der Herbstfärbung der Bäume zu sehen. Wieder unten an der Rokko Cable Station angekommen, habe ich diesmal den Bus genommen, weil ich tierischen Hunger hatte und ziemlich müde war 😀

Es war wirklich ein schöner Ausflug besonders die Bergluft hat gut getan.

Teil 2 – Eroberung einer neuen Stadt

Am Anfang dieses Ausfluges (Samstag 11.10.14 )waren wir eine kleine Deutsche Sightseeing Gruppe, die sich am Bahnhof Umeda in Osaka getroffen hat um sich das Osaka Schloss anzuschauen. Ich muss in dem Beitrag wieder einmal betonen, das wir wirklich Glück mit dem Wetter gehabt haben, da schon ein paar Tage später der zweite große Taifun anrollte. Um zum Osaka Schloss zu kommen mussten wir mit einer anderen Bahnstrecke der JR Linie fahren, bis zum Bahnhof Morinomiya. Dann sind wir  kurz in einen Supermarkt um einen kleinen Snack zu kaufen, den wir am angrenzenden Park ganz entspannt vertilgt hatten.

Nach dieser kleinen Pause haben wir uns auf den Weg zu unserem Ziel gemacht, aber zuerst sind wir noch eine ganze weile durch Park gelaufen. Der meiner Meinung nach sehr schön ist und den Anwohnern auch als Naherholungsgebiet dient. Es waren an diesem Tag sehr viele Familien und Leute die sportlich aktiv waren unterwegs. Angekommen an unserem Ziel, gab es dann eine Eis Pause 😀 Neben dem Eisstand war dann noch ein angrenzender Schrein den wir uns als erstes angeschaut hatten. Wir hatten wirklich Glück, da an diesem Tag eine Japanische Hochzeit war. Die Braut sah wirklich wunderschöne aus, aber ich könnte so etwas nicht tragen ^^ Am Schrein fand außerdem eine kleine Zeremonie für einen kleinen Jungen statt, ich bin mir leider nicht sicher um was es da genau ging (Ob bestimmte Geister gerufen oder vertrieben worden sind vom Priester).

Aber jetzt kommen wir zur Hauptattraktion dem Schloss, an diesem Tag war ein Fest deshalb war eine ganze Menge los. Dadurch fand ich es im Schloss auch nicht wirklich schön. Ich konnte mir die ganzen Informationen nicht wirklich in Ruhe durchlesen, vielleicht gehe noch einmal  an einem anderen Tag hin wenn es ruhiger ist. Sonst sieht das Schloss wirklich beeindruckend aus und die Aussicht von ganz oben ist ebenfalls beeindruckend 😀

Objekt unserer Begierde 

Nach dieser Besichtigung haben wir uns noch mit ein paar anderen Austauschstudenten getroffen und sind dann in ein Shopping Center gegangen, weil ich nach einem Stativ Ausschau halten wollte. Aber ich habe an diesem Tag keins gefunden und ich war auch froh aus diesem Center wieder draußen zu sein (Komplette Reizüberflutung und es war ziemlich laut ^^). So langsam kam bei uns ein größeres Hungergefühl auf und wir machten uns auf den Weg um uns ein Restaurant zu suchen. Wir sind dann in einen Ramensuppen Restaurant gegangen und es war sehr lecker 😀

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Zum Abschluss des Tages sind wir dann auf das Sky Building hoch gefahren und hatten eine super Aussicht über die Stadt. Leider war mein Akku meiner Kamera leer und deshalb habe ich von diesem Gebäude keine Fotos 😦

Da ich aber noch länger in Japan bin liefere ich diese Bilder nach. Nach diesem gelungenen Tag, war ich dann froh in mein Bett zu kommen 😀

Teil 1 – Eroberung einer neuen Stadt

Das war das erste mal das ich in Osaka war und in der Woche war ich sogar zweimal dort, deshalb gibt es auch zwei Teile. Der Ausflug nach Osaka fand am 7.10.2014 statt und ich habe mich allein auf den Weg gemacht. Auch mit guter Vorbereitung habe ich mich zweimal in Osaka mit der Bahn verfahren. Einmal wusste ich nicht, dass ich mich nicht mehr im Ring befinde und das zweite mal habe ich nicht gewusst das ich mit dem Lokalen Zug fahren musste. Ich bin dann in den Schnellzug eingestiegen der nicht an allen Stationen hält. Aber ich habe es doch noch zu meinem Ziel geschafft, nämlich zum Sumiyoshi Taisha Schrein.

Angekommen am Bahnhof Sumiyoshitaisha mit der Nanka Main Line 

Der Schrein war nur wenige Gehminuten vom der Bahnstation entfernt und ich muss wirklich sagen das ich mit dem Wetter Glück gehabt hatte, da es der Tag nach dem ersten großen Taifun war. Am Schrein angekommen, fand ich die Atmosphäre sehr ruhig und entspannend, da an diesem Tag nicht so viele Menschen unterwegs waren und es wahrscheinlich auch kein Touristenmagnet ist so wie andere Plätze in Japan.

Am Eingang des Schreingeländes

 Als ich das erste Tor (Tori) durchschritten habe, bin auf eine wunderschöne Brücke zu gegangen. Diese Brücke war ziemlich Steil, aber auf der Brücke gab es einen schönen Ausblick auf das Gelände des Schreins.

Bevor die Gläubigen in einen Schrein gehen, reinigen sie ihre Hände und spülen den Mund aus und wenn sie das Gelände verlassen reinigen sie sich ebenfalls. Dafür stehen am Eingang eines Schreins kleine überdachte Brunnen mit Wasser zu Verfügung.

Durch das zweite Tor gelangt man zu den Schreinen. Die Anordnung der Schreine und das es vier Hauptschreine sind, ist eine Besonderheit und kommt in Japan auch nur einmal vor. Da ich den Kurs Tradition und Religion belegt habe, lag mein Interesse auch daran das Wissen was uns im Unterricht gelehrt wurde, nicht unbedingt anzuwenden, aber nachzuvollziehen was und warum etwas gemacht wird. An dem Schrein Opfern die Gläubigen etwas Geld und beten dann am Schrein, dabei klatschen sie in die Hände und läuten die Glocke an dem langen Seil. Es gibt aber nicht nur Geldopfer sondern es werden auch Lebensmittel (z.B. Reis, Wasser oder Sake usw.) an den Schreinen geopfert.

Das war mein erstes kleines Abenteuer in Osaka, das nächste folgt in den nächsten Tagen und dieses Mal waren wir eine kleine Gruppe die sich verschieden Highlights in Osaka angeschaut hat. Wer mehr Informationen über den Schrein haben hier ist noch ein Link mit mehr Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Sumiyoshi-Taisha  und zum Abschluss meines Ausfluges habe ich mir ein schönes Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee gegönnt 😀

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Taifun Vongfong

Es herrscht Taifun Session in Japan, dass bedeutet innerhalb von wenigen Wochen ist es schon der zweite große Taifun. Damit viel für mich an diesem Montag die Universität komplett aus. Der Japanische Wetterdienst gibt für die unterschiedlichen Präfekturen verschiedene Warnungen raus und rot bedeutet die höchste Stufe.

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