Nach einen ausgiebigen Frühstück und einen wunderschönen Ausblick, habe ich mich ziemlich früh aufgemacht zum Peace Park und zum Museum. Wie beim ersten Beitrag erwähnt ist der Park nur wenige Gehminuten entfernt. Als erstes gibt es eine Menge Fotos zum Park:
Das Peace Museum
Leider wurde diesmal ein Teil des Museums renoviert, aber ich bin trotzdem rein gegangen und diesmal habe ich mir einen Audioguide ausgeliehen und mir mehr Zeitgenommen. Die Kosten hielten sich in Grenzen 50 Yen für den Eintritt und 300 Yen für den Audioguide (knapp 3 Euro).
Im Museum gab es sehr viele detaillierte Hintergrund Informationen wie es zum Krieg gekommen ist und welche Rolle Hiroshima hatte. Es war eine Stadt der gelehrten, aber auch ein wichtige Stadt für das Militär. An diesem Tag als die Atombombe abgeworfen wurde, haben sich sehr viele Kinder im Zentrum der Stadt aufgehalten um Feuerschneisen zu errichten. Die Atombombe traf genau das Zentrum und am schlimmsten traf es die Kinder. Viele Kinder verbrannten oder starben Tage später an ihren Verletzungen (da die Haut wie Wachs vom Körper flieste). Andere wurden nicht direkt vom Feuer getroffen sondern später vom schwarzen Regen oder die hohe Strahlung hat die Menschen erst Jahre danach Krank gemacht. Durch die Strahlung wurde das Erbgut von vielen Menschen geschädigt und viele Neugeborene kamen mit Missbildungen auf die Welt oder starben später an Blutkrebs.
Japan war zu diesem Zeitpunkt das Versuchskaninchen, um eine Waffe zu testen, die keiner genau einschätzen konnte. Ich möchte aber nicht Japan in Schutz nehmen, da Japan genauso seine Gräueltaten an Unschuldige aus anderen Länder und an ihrer eigenen Bevölkerungen ausgeübt hat (Die komplette Unterordnung an das Militär).
Daher kann ich viele Nationen nicht verstehen, die immer noch Atomwaffen besitzen und an dieser Technologie festhalten, da die Auswirkungen nach einem Abwurf sehr wohl bekannt sein sollten!
Hiroshima Castle
Nach einem kleinen Snack habe ich mich dann zum nächsten Punkt auf meiner To-Do Liste gemacht. Das Hiroshima Castle oder auch Karpfen Burg genannt wurde in den 1590er Jahren errichtet. Nach dem Atombomben Abwurf wurde diese Burg zerstört. 1958 wurde die Burg wieder aufgebaut und es befindet sich ein Museum über den 2. Weltkrieg in dieser Burg. Angrenzend ist noch ein Schrein, an diesem Tag fand eine Zeremonie statt und es gab eine Chrysanthemen Ausstellung (Die Blumen waren riesig). Ich habe mir aber nur die Gebäude angeschaut, da mir ein Museum am Tag doch reicht ^^
Garten Shukkein
Mein letzter Trip an diesem Tag war der Shukkein Garten, den habe mir ganz in Ruhe angeschaut und dann mal auch ein längere Paus gemacht, da sich mein Füße nicht so toll anfüllten nach dem ganzen Tag laufen. Ich musste hier auch ein Eintritt bezahlen, der war war vollkommen in Ordnung (Ich glaub es waren 3 Euro). Es war ein typisch Japanischer Garten, so wie man ihn kennt.
Am Schluss des Tages oder besser gesagt am Abend, gab es dann noch einmal Okonomiyaki 😀