Exkursion nach Hikone und Sekigahara

Mit dem Geographiekurs hatten wir einen Field Trip nach Hikone und Sekigahara. Am 6. Dezember hatten wir uns um  8:30 Uhr am Bahnhof Amagasaki getroffen und haben uns in Richtung Hikone aufgemacht, die ganze Strecke hat bestimmt über 2 Stunden gedauert. Hikone liegt außerhalb Kyotos und ist eine alte Burgstadt. Außerdem gibt es sehr viele klassische Japanische Wohnhäuser, leider habe ich meine Speicherkarte vergessen und deshalb konnte ich davon nicht so viele Bilder machen. Angekommen in Hikone hat es angefangen zu schneien und es war extrem kalt. Ich weiß gar nicht wie viele Schichten Klamotten ich an diesem Tag an hatte ^^

Hikone

Nach der Besichtigung der Burg und nach diesem wunderschönen Aussicht hatten wir uns auf den Weg nach Sekigahara gemacht. In Sekigahra fand eine der größten und wichtigsten Schlacht statt. Genauer gesagt am 21. Oktober 1600 fand die Schlacht statt. Die Streitkräfte der Tokugawa hatten gegen die Streitkräfte des Toyotomi gekämpft und es befanden sich ca. 150.000 Mann auf dem Schlachtfeld. (Was ich etwas unnötig und abstoßend finde, als Trophäen wurden die Köpfe der Toten in die Lager genommen und von den Frauen gereinigt.) Jedenfalls nach dem Sieg der Tokugawa begann in Japan eine Zeit des Friedens und die Vereinigung Japans. Außerdem begann nach dem Sieg des Tokugawa Clans die Edo-Zeit.

In Sekigahara hatte wir außerdem die Möglichkeit in einem traditionellen Ryokan zu übernachten. Es war eine schöne Erfahrung, besonders das gute Essen hat mir gefallen ^^ Aber übernachtet niemals im Winter in einem Ryokan, es war einfach nur kalt. Ein Raum war natürlich warm, da wo wir gegessen hatten, wurde uns durch das warme Essen und dem Alkohol schnell warm 🙂 In einem Ryokan schläft man auch nicht in einem normalen Bett sondern im Futon, ich fand es sogar bequem und mit den ganzen Decken und einem kleinen Heizer konnte ich gut bei der Kälte schlafen.

Sekigahara Ryokan

Mit Freunden in den Universal Studios

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Ein fantastisches und auch ein sehr kaltes Vergnügen in den Universal Studios 😀 Genauer gesagt fand dieses Vergnügen am 2.12.2014 statt, mit zwei Freunden (Sakiko u. Simon). Die Universal Studios befinden sich ich in Osaka, aber ich bin zu erst zur Universität gefahren um mich mit Sakiko und Simon zu treffen. Dann haben wir noch die Eintrittskarten bei Lawson gekauft und sind dann Richtung Osaka. Wie gesagt es war ziemlich kalt an diesem Tag, dafür hatte es einen Vorteil wir mussten bei den Fahrgeschäften nicht so lange anstehen.

Für mich war es das erste Mal seit langem, das ich wieder Achterbahn gefahren bin und es hat mal wieder richtig Spass gemacht 😀 . Das Highlight für mich war das Hogwarts Schloss. Wir wurden durch das Schloss geführt, da sah man vieles was es auch in den Filmen gab z.B. die beweglichen Bilder und der sprechende Hut. Zum Schluss ist man mit einen Simulator gefahren, der den Flug mit den Besen simuliert hat 🙂 Natürlich konnte man auch überall Souvenirs kaufen und bei Harry Potter konnte ich nicht widerstehen (einen Schokoladenfrosch und einen mini Schnatz).

Harry Potter

Parade

Jurassic Park und Spiderman

Ausflug zum Fushimi Inari Schrein

Am 22. November hatte ich mich mal wieder auf den weg nach Kyoto gemacht. Das Wetter war richtig genial 18 Grad, davor die Tage waren dafür sehr kalt. Was mich dazu veranlasste mich wärmer anzuziehen, aber als ich in Kyoto angekommen wurde mir richtig warm. Aber genug vom Wetter ^^ Der Schrein liegt in den Stadtteil Fushimi und ich bin so gegen 11 Uhr am Schrein angekommen. Der Fuhimi Inari Schrein wurde für den Fuchs Gott gebaut, der für wirtschaftlichen Erfolg und Reichtum sorgen soll. Besonders Unternehmen spenden und unterstützen diesen Schrein. Außerdem wenn ein Unternehmen oder auch eine private Person etwas spendet, bekommt derjenige ein Tor. Und um so größer die Spende, um so größer das Tor.

Fuchs

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Schrein und die Toris

Auf dem Rückweg bin ich dann an ein paar interessanten kleinen Schreinen und Relikten vorbeigekommen. Außerdem habe ich mir noch die Herbstfärbung angeschaut.

Zum Schluss habe ich mir noch ein paar Andenken gekauft und was gegessen ^^

Der dritte Monat in Japan „Weihnachten“

In den letzten Tagen war es doch ziemlich stressig, da wichtige Termine vor Weihnachten eingehalten werden mussten für die Semesternoten. Da war das Essay für Geographie (Vergleich zwischen Geothermal Energie u. Atomenergie) und die Präsentation in Moderne Umweltprobleme in Japan (Elektroschrott in Japan u. wie entsteht Elektroschrott). Aber jetzt sind Weihnachtsferien bis zum 5.01.2015 und deshalb kann ich jetzt etwas entspannen und für mich geht es erst einmal am 25. Dezember nach Tokyo 😀

Bevor ich mit meinen Artikel Anfange möchte ich allen die diesen Artikel lesen oder meinen Blog verfolgt haben „Ich wünsche euch ein schönes, ruhiges und entspanntes Weihnachtsfest 😀 

Weihnachten in Japan

In Japan gibt es ca. 1 Prozent Christen, aber die Vorweihnachtszeit unterscheidet sich nicht viel von der Deutschen. Geschäfte werden Dekoriert und mit Weihnachtsmusik seit Mitte November beschallt. Es läuft dann auch wirklich nur Weihnachtsmusik in den Japanischen Geschäften. Es ist natürlich eine wichtige Einnahmequelle für die Unternehmen, deshalb ist es egal in welchen Land man sich befindet.  Einen Deutschen Weihnachtsmarkt gibt es in Osaka, da bekommt man alles was es auch in Deutschland angeboten wird (Bratwurst, Glühwein und Süßkram). Natürlich gibt es die typischen Weihnachtsfeiern, mit gutem Essen und guter Unterhaltung. Darauf konnte ich dann nicht verzichten 😀 Wesentliche Unterschiede gibt es dann doch, es eher ein Tag für Pärchen, das Weihnachtsmenü sieht anders aus (Weihnachtskuchen und Hühnchen von Kentucky Fried Chicken) und Weihnachten beschränkt sich nur auf den 24. Dezember. Am nächsten Tag ist der Spuk vorbei. Der Neujahreswechsel ist in Japan viel Bedeutungsvoller als Weihnachten das kommt dann im zweiten Teil 🙂

Japanische-Weihnachtstorte

Klassischer Weihnachtskuchen mit Erdbeeren

Ein paar Artikel zu Weihnachten in Japan:

http://www.goethe.de/ins/jp/de/lp/kul/mag/umw/10313704.html

http://asienspiegel.ch/2009/12/weihnachten-im-fastfood-restaurant/

Halten eines Vortrages in einer japanischen Highschool

Bei diesem kulturellen Austausch ging es um das präsentieren seines Heimatlandes auf Englisch. Damit die Japanischen Schüler einerseits ihr Englisch verbessern und etwas über die anderen Länder erfahren. Das hat am 18.11.2014 stattgefunden und die Highschool befand sich in Kobe, aber ich habe leider den Namen der Schule vergessen. Es war gar nicht so einfach sein eigenes Land vorzustellen, besonders da wir auf ein sehr einfaches Englisch achten sollten und ich konnte es nicht lassen die Deutsche Politik zu erklären. Was auch für mich nicht ganz einfach war ^^

Wir haben den Nachmittag dann in der Highschool verbracht und uns wurden dann immer kleine Gruppen zu gewiesen. Meinen Vortrag habe ich dann zwei mal gehalten und die Schüler mussten uns dann auf Englisch fragen stellen. Manche konnten schon recht gut Englisch, andere wiederum haben es zu mindestens versucht und wieder andere hatte ich vom Gefühl her kein Interesse oder waren zu schüchtern. Für den Tag bekamen wir dann etwas Geld (4300 Yen) und habe mich dann noch mit den Austauschstudenten in kleines Restaurant gesetzt und etwas zu Abend gegessen.

 

Aufführung einer Takarazuka Revue

Das traditionelle Theater in Japan heißt Kabuki und alle Rollen werden von Männern gespielt. Bei der Takarazuka Revue ist es genau anders herum, hier spielen alle Rollen die Frauen. Am 16.11.2014 hatten wir die Möglichkeit, dank unserer Universität, uns ein Stück anzuschauen (kostenlos). Der Name des Stück hieß „Gustav 3: A Battle by a Proud King“ und es war ein Mischung aus Schauspiel, Tanz und Gesang. Das ganze war natürlich auf Japanisch und ich habe kein Wort verstanden, aber durch diese Mischung war es definitiv nicht langweilig.

Es war ein sehr schönes Theater, aber für große Menschen nicht geeignet da null Beinfreiheit vorhanden war. Außerdem sollte man nicht aus der Reihe fallen da man ganz schnell belehrt wird. Einige Austauschstudenten haben ganz leise miteinander gesprochen, dass habe ich nicht einmal mitbekommen. Aber irgendwie die Theatermitarbeiterin, jedenfalls wurden die Studenten gleich ermahnt. Leider konnte ich während des Stückes keine Fotos machen da es verboten war. Danach bin ich noch mit ein paar Leuten was essen gegangen und dann war der Tag auch schon wieder vorbei ^^

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