Kaiserpalast und Akihabara

Mal wieder ein Eintrag zu meinen Erlebnissen in Japan. An diesem Tag (26.07.2015) bin ich von meinem  Hotel in Tokyo-Akasaka zum Kaiserpalast mit der U-Bahn gefahren. Das Wetter war sehr schön, aber extrem heiß. Leider kommt man nicht direkt in Kaiserpalast oder auf das Gelände. In den Meisten Fällen muss man sich vorher anmelden. Also bin ich an der Burgmauer entlanggelaufen und habe mir die Gegend angeschaut. An dem Tag muss auch eine Sportveranstaltung stattgefunden haben, da ich sehr viele Jogger gesehen hatte. Mir ist schon beim Spazieren das Wasser runtergelaufen, so heiß war es in Tokyo 🙂

Die nächste Station an diesem Tag war Akihabara. Da meine zwei Kopfhörer den Geist aufgegeben haben, hatte ich mir ein paar einfache Kopfhörer gekauft. Als das erledigt war, habe ich mir Akihabara genauer angeschaut. An diesem Tage war auch die komplette Hauptstraße gesperrt. Dadurch hat es sich nicht so voll angefühlt. Dieser Ort ist der perfekte Ort, wenn man gebrauchte/alte Spiele sucht. Aber auch alte Konsolen wie NES, SNES und Konsolen von denen ich noch nie gehört habe, konnte man dort finden. Außerdem war ich in einer der SEGA Arkaden, um ein paar Videospiele auszuprobieren. Wenn man schon dort ist, sollte man es unbedingt ausprobieren und es gibt eine Klimaanlage ^^

Zum Abschluss der Tagestour und den Abendessen, hatte ich mir Akasaka noch etwas genauer angeschaut.

Tagestrip nach Kamakura

Bevor ich den Artikel schreibe, möchte ich mich erst einmal Entschuldigen, dass nach so langer Zeit erst wieder ein Beitrag kommt. Es ist einfach so viel zu tun gewesen, dass ich keine Zeit dafür gefunden habe. Trotzdem möchte ich die letzten fehlenden Blog-Einträge   noch veröffentlichen.

Der Ausflug nach Kamakura war am 25.07.2015. Um nach Kamakura zu kommen, nimmt man am besten die S-Bahn (Linie JR Yokosuka), die Fahrtdauer beträgt ca. 45 Minuten. Ich musste als ich an der Bahnstation Kamakura angekommen bin, noch einmal umsteigen in die Enoden Linie und ein paar Minuten laufen, um an mein erstes Ziel zu gelange.

Hasedera Tempel

Diesen Tempel besuchte ich erstmals im Juni 2009 und es war schön einen bekannten Ort wieder zu sehen. Zu entdecken gibt es eine Kannon-Statue und ein großes Tempelanlage.

Weitere Infos zum Tempel: https://de.wikipedia.org/wiki/Hase-dera_(Kamakura)

 

Große Buddha

Als nächstes habe ich mir den den „Großen Buddha“ angeschaut. Dieser ist aus Bronze gegossen, ca. 13 m groß und hat ein Gewicht von 121 Tonnen. Diese Buddha-Statue hatte ich mir ebenfalls im Juni 2009 angeschaut. Aber ich wollte in meinem Austauschjahr alle Buddha-Statuen aufsuchen, auch wenn ich sie schon einmal gesehen hatte.

Weitere Infos zum Buddha: https://de.wikipedia.org/wiki/Kōtoku-in

 

Hachimangu Schrein

Bevor ich mein nächstes Ziel angesteuert bin, hatte ich mir etwas zu Essen gesucht. Es gab Soba und Tempura. Nach dem Essen hatte ich dann einen längeren Spaziergang am Strand gemacht und mir noch ein Schokoladen-Softeis gegönnt. Als ich dann am Hachimangu Schrein angekommen bin, war ich enttäuscht, da der Schrein gerade restauriert wurde. Ich hatte mich schon darauf gefreut, weil ich dieses Schrein noch nie in Echt gesehen habe. Hatte noch ein Foto gemacht, aber mir den Aufstieg zum Schrein gespart.

Weiter Infos zum Schrein: https://de.wikipedia.org/wiki/Tsurugaoka_Hachiman-gū

 

Kenchoji Tempel

Mein letztes an diesem Tag war der Kenchoji Tempel. Dieser Tempel war eine echte Überraschung für mich. Da ich ihn noch nie besucht hatte und mir nicht sicher war ob ich mir den Tempel noch anschaue (War schon sehr müde). Hatte sich wirklich gelohnt, weil nicht so viel Leute an diesem Tempel gewesen waren (War mehr abseits) und was man dort sehen konnte war beeindruckend. Sehr schöne Zeichnungen und das Relikt aus der Spiele Serie Zelda hatte ich dort entdeckt.

Das war auch schon das Ende dieses Ausfluges, ich bin dann vom Bahnhof Kita-Kamura zurück nach Tokyo in mein Hotel 😀

Weitere Infos über den Tempel: https://de.wikipedia.org/wiki/Tsurugaoka_Hachiman-gū

 

 

 

Ausflug in die Präfektur Chiba

Mein nächster Tag in Tokyo (24.07.2015) begann für meine Verhältnisse sehr früh (8:00 Uhr), da ich erstens noch meine letzte Internet Rechnung überweisen musste. Es war nur noch möglich über eine Japanische Bank die Rechnung zu bezahlen, da es bald wieder in die Heimat ging. Zweitens ich wollte mit dem Zug in die Präfektur Chiba um mir einen weiteren großen Buddha anzuschauen. Dieser Buddha war aber diesmal aus Stein. Meinen Zug musste ich um 10:23 Uhr am Tokioter Hauptbahnhof erreichen, dass hat auch alles geklappt (Nur der Hauptbahnhof ist nicht gerade übersichtlich ^^) Vom Hauptbahnhof musste ich dann bis zum Bahnhof Chiba fahren und dann umsteigen. Mein Ziel war der Bahnhof Hamakanaya und die gesamte Hinfahrt hat zwei einhalb Stunden gedauert. Das Örtchen war ein Fischerdorf und ich musste noch etwas laufen, um dann mit der Seilbahn zum Eingang des Buddhas zu fahren.

Am Eingang musste ich dann Eintritt zahlen und habe erst da festgestellt, dass es eine große Anlage mit verschiedenen Highlights sind und ich musste sehr viele Treppen auf-/absteigen. Besonders bei der Hitze war jede Bewegung viel zu viel 😀

Jetzt kommt der Grund warum ich unbedingt in die Präfektur Chiba wollte. Es ist ein wirklich sehr großer Buddha, der einfach nur beeindruckend aussieht. Außerdem waren auch nicht so viele Menschen unterwegs, dadurch war es sehr ruhig und ich hatte dort gleich eine große Pause gemacht 🙂

Dann musste ich auch langsam wieder zurück nach Tokyo, leider musste ich gezwungener massen erst einmal eine drei viertel Stunde auf meinen Zug warten. Aber es hat sich definitiv gelohnt auch wenn ziemlich fertig war 😀

Zurück in Tokyo – Besuch des Edo Museums

Am 23.07.2015 war mein letzter Tag in Nagano, aber meine kleine Rundreise war noch nicht zu Ende. Es ging noch einmal nach Tokyo, mit dem Shinkansen Asama 634 und die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden. Als ich am Tokyo Hauptbahnhof angekommen bin, hatte ich mich erst einmal auf den Weg zum Edo Museum gemacht, da der Check In des Hotels erst am Nachmittag war.

Der Weg zum Edo Museum war relativ einfach, nur das Wirrwarr des Tokioter U-bahnsystems hat mehr Zeit in Anspruch genommen als die reine Fahrtzeit zum Museum. Ich bin dann direkt zum Ticketschalter gegangen und hatte mir eine Eintrittskarte gekauft und ein Audioguide ausgeliehen. Außerdem konnte ich meine zwei schweren Taschen abgeben. Bevor ich dann in die Ausstellung ging, hatte ich noch etwas zum Mittag gegessen und mich von der Anfahrt erholt.

Edo Museum 

Das Museum war sehr interessant und hatte mir einen Einblick in das Leben dieser Epoche gegeben. Außerdem wurde alles sehr Detailgetreu dargestellt, besonders die kleinen Nachbildung waren sehr detailliert und die großen Modelle waren sehr beeindruckend.

Geschichtlicher Einblick: https://de.wikipedia.org/wiki/Edo-Zeit

Ich war ungefähr 2 Stunden im Museum, das hatte mir auch gereicht da ich ziemlich müde war. Deshalb hatte ich mich auf den Weg ins Hotel gemacht, dass dieses Mal in einem anderen Stadtteil von Tokyo war. Mit der U-bahn bin ich dann ins Stadtviertel Akasaka gefahren und das Hotel war nur wenige Minuten von der U-bahnstation entfernt. Nach dem Einchecken und einer kleinen Pause, hatte ich mich auf die Suche nach einem Restaurant gemacht. Ich hatte seit langem mal wieder eine Rostbratwurst gegessen und die kam einer Deutschen schon ziemlich nah 🙂

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Nagano Teil 3.1 – Olympiastadion

Ich dachte mir, wenn ich schon mal in Nagano bin, komme ich nicht drum herum mir einer der Olympischen Winterspielen Stätten von 1998 anzusehen. Leider konnte ich mir nur eine anschauen, da es mal wieder vom Vorteil ist ein Auto zu besitzen, um alle Stätten zu besichtigen. Am 22.07.2015 hatte ich mich nach meinen Frühstück aufgemacht, zum  Olympiastadion mit dem lokalen Zug gefahren. Im Olympiastadion fand die Eröffnung- und Abschlusszeremonie statt. Heute wird es für andere diverse Sportveranstaltungen genutzt z.B. Baseball. Die M-Wave hätte mich auch sehr interessiert, da es noch ein Museum und dadurch mehr Informationen über die Winterspiele hat. Leider hat das M-Wave nur am Wochenende und an Feiertagen offen. Ich war leider nur bis Donnerstag in Nagano. Als ich an der Shinanoi Station angekommen war, hatte ich festgestellt das die Ausschilderung sehr schlecht zum Stadion ist und ich den Fehler gemacht hatte, mir die Wegbeschreibung nicht mitzunehmen. Ich bin dann auf gut Glück losgelaufen und  nach ca. 40 Minuten laufen, stand ich genau vor dem Stadion. Die Anlage hatte einer sehr schönen Park, mit öffentlichen Sportplätzen, Spielplätze für Kinder und die Möglichkeit sich einfach nur zu erholen.

Nagano Teil 2.2 – Wandern in Naganos Bergen

Der Kotoriga-ike See ist ein sehr kleiner See und es gibt noch den großen Bruder, nämlich den Kagami-ike See oder „Mirror Lake“ genannt. Ich bin nicht lange an dem kleinen See geblieben, aber es gab mir einen kleinen Vorgeschmack was mich an meinen nächsten Sightseeing Punkt erwartet. Also hatte ich mich wieder auf den Weg gemacht und wurde mit einem sehr schönen Aussicht belohnt. Ich kann nicht genau sagen, wieso mich Berge faszinieren. Die Aussicht ist einfach nur wunderschön und auch sehr beruhigend, weil alles so ruhig und friedlich ist.

Als ich am Kagami-ike See angekommen bin war ich sehr sehr hungrig 😀 Ich hatte viel Glück, da es ein kleines Restaurant gab an dem ich ein länger Pause gemacht hatte. Das Essen war richtig lecker auch wenn etwas teuerer war, außerdem konnte ich mich auf die Terrasse setzen und mir den See anschauen 🙂 Nach meiner Pause bin ich dann am See langgelaufen und hatte ein paar Fotos gemacht. Dann ging es zu meiner letzten Station an diesem Tag, nämlich dem oberen Togakushi. Das war noch einmal ein ganz schönes Stück zu laufen, hat sich definitiv gelohnt auch wenn das keine Riesen große Anlage war. Nach Erkundung des Schreins ging es zurück zur Busstation, da ich noch auf den Bus warten musste, hatte mir noch ein Softeis gegönnt zum Abschluss des Ausfluges 😀

Restaurant + Kagami-ike See

Obere Togakushi Schrein