Der sechste Monat

Bin mal wieder ziemlich in Verzug was meine monatlichen Zusammenfassung angeht. Es ist wieder viel passiert und ich hatte auch wieder viele schöne Dinge gesehen. Besonders in den Ferien hatte ich viel Ausflüge unternommen wie z.B. die Reise nach Aso (die schon Online ist). Als nächstes kommt dann noch ein Bericht über Kumamoto. Vor etwa mehr als zwei Wochen hat dann die Kirschblüten Zeit begonnen, die jetzt schon wieder fast vorbei ist und leider hat ich nicht so viel Glück mit den Wetter, nur einen Nachmittag hat mir das Wetter gegönnt um mir die Kirschblüten in Kyoto anzuschauen. Sonst hatte es die meiste Zeit geregnet und Blüten sind davon leider kaputt gegangen. Ich wollte separat einen kleinen Eintrag über die Kirschblüte (Sakura) mit vielen Bildern machen.

Auch die Universität hat wieder begonnen mit einer kleinen Einführungsveranstaltung. In der wurden uns noch einmal wichtige Themen genauer erläutert und wir konnten unsere Kurse für das Semester belegen. Folgende Kurse habe ich dieses Semester belegt: Geographie und Japanische & Chinesische Kriegsfilme. Das sind wieder die gleichen Professoren die auch letztes Semester hatte und ich weiß einfach was von denen verlangt wird. Das macht die Sache für mich etwas einfacher 🙂

Außerdem habe ich es in den nächsten Japanisch Kurs geschafft (Frage mich immer wieder wie ich die Prüfungen schaffe ^^). Dann gab es noch einen Field Trip von der Uni nach Arashiyama und da konnten wir gleich die neuen Austauschstudenten kennen lernen, die dieses Semester anfangen. Ich und ein paar andere hatten dann gleich noch festgestellt, dass neben den Amerikanern, die Deutschen die größte Gruppe an Austauschstudenten dieses Semester stellen. Wie klein die Welt ist 🙂

Sonst kann ich von meiner ersten Uni Woche nur erzählen, das Fach Kommunikation noch viel schwieriger wird als die letzten beiden Kurse. Da wir in diesem Fach wieder einen neuen Lehrer bekommen haben. Der ist zwar extrem nett, aber für mich ist es sehr schwierig mitzukommen. Ein positives hat es doch das wir diesen Lehrer bekommen haben, er legt sehr viel Wert auf die Aussprache und die Betonung. Was wie ich finde bei den anderen Lehrern etwas untergegangen ist. Zum Schluss noch zwei Sachen: Erstens dieses Semester möchte ich wieder Basketball spielen und werde mich deshalb einen Basketball Circle beitreten (Möchte mehr Kontakt zu Japanern aufbauen und mehr Sport machen 🙂 ). Zweitens hatte ich bis jetzt immer vergessen Bilder von Kobe zu zeigen, irgendwie kommt Kobe immer zu kurz ^^

Bilder Kobe-Sanomiya 

 

Aso Teil 2.2- Aso Schrein

Als ich mit meinem geliehen Fahrrad zurück von der Aussichtsplattform vom Mount Daikanbo kam, fuhr ich zu meiner zweiten Etappe. Mit dem Fahrrad fuhr ich zum Aso Schrein, der ca. 8 Km entfernt war. An diesem Tag hatte ganz schön was geschafft, mit dem Weg zur Aussichtsplattform hin/zurück ca. 20 Km und der Weg zum Aso Schrein hin/zurück 16 Km. Der Weg zum Schrein war nicht so anstrengend, wie der Weg zur Aussichtsplattform und es war nur eine kleinere Straße die nicht so stark befahren war. Außerdem konnte ich viel von der alten Architektur und die Landschaft von Aso sehen.

Angekommen am Schrein war ich schon etwas müde, aber ich war ziemlich happy das ich den Weg zum Schrein gefunden hatte. Der Schrein war interessant, besonders die Architektur war eher Schlicht und einfach. Es hebt sich von anderen Schreinen z.B. von den Schreinen in Kyoto ab. Ich hatte ich mich jetzt nicht sehr lange aufgehalten, weil wie ich schon gesagt hatte: Das ich etwas müde war, besonders nach der ersten Tour des Tages.

Nach meiner Tour war sehr froh wieder im Ryokan angekommen zu sein und ich reservierte mir gleich wieder das private Onsen. Ich merkte außerdem nach der Rückkehr, dass ich mir einen sehr bösen Sonnenbrand an den Unterarmen und im Gesicht geholt hatte. Ich hatte die Sonne wieder einmal total unterschätzt (Das erste Mal in Okinawa) und ich konnte meine Arme auch nicht in das heiße Wasser tauchen. Nach meinem heißen Bad machte ich noch ein kurze Pause. Danach besuchte ich ein Restaurant (Der Name der Lokalität ist „Oshokujidokoro Rorian“), dass eine Spezialität der Region anbietet „Akaushi Rind“. Kann ich nur jedem empfehlen, der in diese Region reist.

Mein nächster Tag (18.03.2015) ist sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Es gab einen kompletten Wetter Umschwung, den ganzen Tag hatte es geregnet und ich konnte mein Pläne für diesen Tag streichen. Also  hatte ich den Tag mit Filme schauen, 3DS spielen und im Onsen verbracht. Außerdem besuchte ich das gleiche Restaurant wie am Abend davor.

Aso Teil 2.1- Ausflug zur Aussichtsplattform Mount Daikanbo

Mein erster Morgen in Aso (17.03.2015) begann mit einem Japanischen Frühstück und der Vulkan Aso beglückte mich mit seinen Abgasen. Ich hatte schon Angst, dass ich den ganzen Tag nichts unternehmen kann. Nach dem Frühstück hat sich das ganze aber gelegt und ich konnte meine Tour zum Mount Daikanbo starten. Ich muss dazu aber sagen, das mich der Vulkan den ganzen Tag mit seinen Abgasen und kleinsten Asche Teilchen begleitet hat. Ich und mein fahrbares Gefährt waren immer mit einer kleinen Schicht aus Asche belegt. Mein Gefährt für diesen Tag war eine Fahrrad das ich mir vom Ryokan ausgeliehen hatte. Einziger Nachteil das Fahrrad hatte keine Gänge, dadurch ergab sich die Hinfahrt zum Mount Daikanbo etwas als schwierig. Da es hauptsächlich Berg auf ging, es ergab sich dann eine Mischung aus schieben und fahren.

Mein Gefährt

Mein Gefährt

Bevor ich mich auf den Weg zur Aussichtsplattform gemacht hatte, bin ich noch kurz zu Family Markt gefahren und hatte mir mein Proviant gekauft für meinen Ausflug. Außerdem konnte ich gleich ausprobieren wie es sich anfühlt auf der linken Seite zu fahren (Japan hat Linksverkehr). Es hat sich schon etwas ungewohnt angefühlt, aber ich habe es doch ganz gut hinbekommen 🙂 Dann ging es auf zu meinem ersten Ziel des Tages, leider musste ich die ganze Zeit auf einer doch ziemlich stark befahrenen Straße fahren. Ich konnte leider kein anderen Weg finden der mich dort hingebracht hätte. Auf den Weg musste ich doch etwas mehr Pausen einlegen, da der Anstieg doch ziemlich heftig war. Es gab viele kleine Parkplätze oder kleine Aussichtspunkte mit Bänken wo eine ich kleine Pausen machen konnte.

Als ich an mein Ziel angekommen war, bin ich natürlich ziemlich aufgefallen. Da ich als einzige mit einem Fahrrad hochgefahren bin und alle anderen mit einem Auto oder Mottorad. Ein Japaner hatte mich persönlich angesprochen, ich war mich nicht sicher ob er beeindruckt war oder sich doch etwas lustig gemacht hatte ^^

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Außerdem hatten die Temperaturen ziemlich angezogen, es hat sich wie Sommer angefühlt und deshalb hatte ich mir eine kleine Belohnung gegönnt 🙂

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Erdbeer-/Vanille Softeis

Bilder von der Aussichtsplattform

 So das war mein erstes Ausflugsziel an diesem Tag, danach machte ich mich wieder auf zu meinem nächsten Ziel und das schöne war das ich auf der Rückfahrt vom Berg nichts machen musste, außer auf dem Fahrrad sitzen ^^

Nachmittag in Osaka

Ein kurzer Beitrag zwischendurch, bevor der nächste Teil über Aso kommt 🙂

Heute hatte ich mich mit Sakiko in Osaka am Bahnhof Umeda getroffen. Da ich Sakiko schon lange nicht mehr gesehen hatte, habe ich mich sehr gefreut sie wieder zu sehen. Sie hatte den Vorschlag gemacht in ein Schokoladen Cafe zu gehen. Ich hatte mir einen heißen Kakao und ein Stück Schokoladenkuchen bestellt 😀

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Wir hatten uns dann uns sehr viel zu erzählen, es war mal wieder eine Mischung aus Englisch und Japanisch. Aber hauptsächlich hatten wir uns in Englisch verständigt und uns gegenseitig viele Fotos gezeigt. Da Sakiko jetzt mit ihrem Studium fertig ist und erst am 1. April mit ihrem neuen Job beginnt, hatte sie viel Zeit zum Reisen. Deshalb gab es auch viele Fotos die ich mir unbedingt angucken wollte 🙂 Danach sind wir noch in ein Anime Shop (JUMP) gegangen, ich fand den Shop sehr teuer, besonders die Animefiguren.

Nach unserem kleinen Besuch im Anime Shop, hatten wir uns an der U-Bahnlinie Midosuji verabschiedet. Da ich noch unbedingt nach Namba wollte, um einen NBA Shop aufzusuchen. Der Shop befand sich in der Nähe der U-Bahnstation Shinsaibashi. Angekommen gab es mehrere Abteilungen, die aufgeteilt sind in Basketball, Fußball, Baseball und American Football. Mich hat es natürlich zum Basketball verschlagen und ich hatte alles gefunden was mich interessiert hat. Dafür hat sich mein Kontostand etwas nach unten verschoben, war nicht ganz billig der Spaß ^^

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Nach meinen kleinen Shopping Trip, hatte ich mich wieder auf den Weg nach Kobe gemacht. Bevor ich den Eintrag beende, hatte ich noch nach dem verlassen des NBA Shops diese kuriosen und aufgemotzten Autos gesehen 🙂

Aso Teil 1- Ankunft im Ryokan Sozankyo

Diese vier Tage Reise begann am 16.03.2015 und meine Reise führte mich nach Kyushu. Besser gesagt verschlug es mich in die kleine Stadt Aso. Bekannt ist Aso durch seinen aktiven Vulkan, der mehrere Krater hat. Aber nur einer davon ist aktiv und dass ist der Krater Naka-dake. Ich bin wieder einmal mit den Shinkansen gereist (Drauf hatte ich mich richtig gefreut 🙂 ) und gestartet bin ich vom Bahnhof Shin-Kobe um 11:12 Uhr. Dieses Mal bin ich mit Sakura Schnellzug gefahren und mein erster Reiseabschnitt war der Bahnhof Kumamoto, den erreichte ich um 14:14 Uhr.

Dann musste ich mir noch ein Ticket nach Aso kaufen und setzte mich in die nächste Bahn. Ich musste aber noch einmal umsteigen. Nach 35 Minuten bin ich dann in Higoozu ausgestiegen und da wartete dann mein letzter Zug, der mich dann bis zum Bahnhof Aso gebracht hat (Fahrtdauer 45 Minuten). Angekommen am Bahnhof gab es zwei Möglichkeiten zum Ryokan zu kommen: Erstens mit dem Bus und zweitens mit dem Taxi. Ich entschied mich für das Taxi, weil ich mit den Bussen einfach nicht zurecht kam. Da alles auf Kanji geschrieben war und bevor ich in den falschen Bus einsteige, nehmen doch lieber ein Verkehrsmittel das mich heil an mein Ziel bringt.

Angekommen am Ryokan wurde sehr sehr höflich begrüßt und mir wurde erst einmal alles erklärt. Während mir alles erklärt wurde bekam ich eine Tasse traditionellen Japanischen Tee und eine Japanische Süßigkeit. Ich musste mich noch entscheiden wann ich den Frühstücken möchte, es gab drei Auswahlmöglichkeiten 7:30, 8:00 und 8:30 Uhr. Meine Entscheidung fiel auf 8:30 Uhr, da ich etwas länger schlafen konnte (Wirklich ausschlafen war das auch nicht ^^ ). Außerdem hatte ich mir gleich eines der Private Onsen reserviert. Nach der langen Fahrt war das wirklich eine Wohltat. Aber erst wurde mir mein traditionelles Japanisches Zimmer gezeigt, mit Tatami Matten und Futon. Mein Futon wurde von einem Mitarbeiter jeden Abend aufgebaut und am Morgen wieder weggeräumt.

 

Nach meinen Besuch im Onsen machte ich noch eine kleine Pause und wollte ich mir eine Lokalität für mein Abendessen suchen. Ich hatte vom Onsen eine Karte von der Umgebung erhalten, wo alle Restaurants und Bars eingezeichnet sind. Ich hatte mich an diesem Abend für Sushi entschieden 🙂

 Dann fehlt nur noch mein Bett für die nächsten Nächte ^^

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Sumo Tournament

Als das Studentenwohnheim beschloss zum Sumo Tournament zu gehen, hatte ich mich richtig gefreut. Da ich mir umbedingt einmal Sumo anschauen wollte 😀

Am Samstag den 14.03.2015 hatten wir uns um 9 Uhr auf den Weg nach Osaka gemacht. Der Ausflug beinhaltete nicht nur das Sumo, sondern auch eine Besichtigung der Osaka Castle, des Namba Viertels und eine kleine Bootstour. Ich hatte zwar schon das Osaka Castle und das Namba Viertel gesehen, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Wir waren eine ziemlich große Gruppe und dadurch konnte ich mal wieder mit Leuten sprechen die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte 🙂 Leider war das Wetter am Morgen ziemlich regnerisch, aber am Nachmittag kam die Sonne raus.

Osaka Castle

Kleine Bootstour

Die Bootstour war jetzt nicht sehr lang. Wir waren ungefähr 20 Minuten auf dem Boot und hatten uns mit dem Boot in Richtung Namba aufgemacht. Als wir ausgestiegen sind mussten wir noch kurz mit der U-Bahn fahren.

Namba Viertel

In Namba angekommen hatten wir dann 2 Stunden Zeit für das Mittagessen unserer Wahl und wer noch Zeit und Lust hatte konnte noch etwas shoppen. Nach einer Empfehlung eines Japaners gab es ein richtig gutes Ramen Restaurant in Namba und da ich gerne Ramen esse bin dann einfach mitgegangen. Jeder konnte seine Ramen beliebig zusammen stellen z.B. den Schärfegrad, mit/ohne Fleisch usw.

Sumo Tournament

Nach der Mittagspause hatten wir uns mit der U-Bahn auf den Weg zum Sumo gemacht. Am Eingang hatten wir unsere Eintrittskarte erhalten und von den Mittarbeitern des Sumo Turniers noch einen Ablaufplan mit den Namen der Sumoringer bekommen.

Wir saßen zwar ziemlich weit hinten, aber die Plätze war trotzdem richtig gut. Ich konnte den Ring und die Kämpfe sehr gut erkennen. Die Atmosphäre war ebenfalls sehr gut und die Japaner hatten ihre lieblings Ringer immer mit sehr viel Begeisterung angefeuert (Das hat uns sogar mitgerissen 😀 )  An sich sind die Regeln des Sumo sehr einfach, ein Ringer hat den Kampf verloren wenn er mit einen Körperteil (außer den Füßen) den Boden berührt oder über die Ringmakierung kommt. Manche Kämpfe sind sehr schnell vorbei, dafür sind andere Kämpfe extrem spannend und mitreißend. Sumo hat natürlich einer sehr lange Geschichte und es ist verknüpft mit Japanischen Religion (dem Shintoismus).

Hier ist ein Link über die Entwicklung des Sumos:

http://de.wikipedia.org/wiki/Sumō#Regeln_und_Ablauf 

Bilder vom Sumo Tournament

Zum Schluss gab es noch für uns ein Autogramm von einem Sumoringer. Ich kann nur jedem empfehlen sich Sumo anzuschauen 😀

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Autogrammkarte: Wir schätzen, dass das Autogram von einem Sumoringer mit dem höchsten Rang kommt (Yokuzuna). Wir konnten leider das Kanji nicht entziffern und es gab in diesem Turnier zwei Yokuzunas.