Teil 2 – Abschied nehmen :(

Mein letzten Treffen mit Sakiko war sehr schön, da wir uns auch den ganzen Nachmittag dafür Zeit genommen hatten. Treffpunkt war die Bahnstation Tennoji-Station in Osaka. Die Bahnstation war etwas unübersichtlich und wuselig, aber wir haben uns dennoch gefunden. Ziel des Tages war der Shitennoji Temple, danach haben wir noch die Gegend erkundet und waren noch was Essen 🙂

Shitennoji Temple 

Gegründet wurde der Tempel im Jahre von 593 durch den Prinzen Shotoku. Die Konstruktion soll durch die Kongo Gumi geschehen sein. Die Tempelanlage dehnt sich auf 11 Hektar aus und wurde des öfteren durch Feuer, Kriege und Naturkatastrophen zerstört und wieder nach traditionellen Stil aufgebaut. Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Tempel ebenfalls zerstört, aufgebaut wurde er auch hier nach dem alten Muster, aber diesmal aus einem anderen Material (Beton).

Weitere Informationen über den Tempel: https://de.wikipedia.org/wiki/Shitennō-ji  

Wie man auf den Bildern erkennen kann, war es an diesem Tag wieder sehr heiß. Also ohne Kopfbedeckung oder Sonnenbrille ist es auf Dauer sehr anstrengend. Im Tempel gibt sehr schöne Zeichnungen, die ich leider nicht Fotografieren durfte und wir sind dann auf die Pagode, wo wir einen schönen Ausblick hatten. Danach sind wir noch ein bisschen rumgelaufen und haben die Gegend erkundet. In der Nähe gibt es einen Zoo, an dem wir vorbeigelaufen sind und wir haben noch ein weiteres Highlight entdeckt (Isshinji Tempel), den hatten wir uns auch noch angeschaut.

Danach sind wir noch in ein Okonomiyaki Restaurant in der Nähe des Bahnhofs gegangen. Ich liebe dieses Gericht, es schmeckt einfach richtig lecker 😀 und zum Nachtisch gab es noch ein leckeres Eis (Schokolade und Mango), dass ziemlich teuer war. Besonders da die Kugeln nicht so groß sind wie bei uns. Trotzdem war sehr sehr sehr lecker 😀

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Der wunderschöne Tag ist dann auch vorbeigegangen und es heißt auch hier wieder Abschied nehmen 😦 Sakiko gab mir noch ein kleines Geschenk mit einem selbst geschriebenen Brief. Das fand ich sehr aufmerksam und lieb von ihr 🙂 Danach ging es zurück ins Hotel und die Abreise nähert sich wieder ein Stückchen!

 

 

Yakkan Shoumei

Wenn ihr mal plant eine längere Zeit in Japan zu verbringen und ihr benötigt für den Zeitraum Medikamente und auch Zubehör (z.B. Spritzen) , dann solltet ihr unbedingt das „Yakkan Shoumei“ beantragen. Da ihr sonst Probleme mit dem Zoll bekommt, wenn ihr eine große Menge an Medikamenten einführt und kontrolliert werdet.

Das „Yakkan Shoumei“ ist ein Zertifikat, dass es erlaubt die beantragten Medikamente ins Land einzuführen. Bei mir war es die Pille für den gesamten Zeitraum des Akademischen Jahres (ca. 10 Monate). Ich musste meiner Frauenärztin genau erklären warum ich die Pille für so einen langen Zeitraum benötige, da normalerweise die Pille nicht für 10 Monate verschrieben wird. Zumindest kann ich das von meiner Frauenärztin sagen. Ich wurde dann noch mal von ihr durchgecheckt und habe dann das Rezept erhalten. In Japan ist es auch schwierig genau diese Pille (Präparat) zu erhalten, da die Japanischen Frauen kaum die Pille nehmen und für 10 Monate auf ein andere Pille umzusteigen wollte ich nicht . Hier ein kurzer Artikel über die Pille in Japan: https://asienspiegel.ch/2009/09/die-pille-feiert-ihr-zehnjahriges/

Das Rezept muss dann kopiert und mit den ausgefüllten Formularen nach Japan geschickt werden . Ich hatte es nach Osaka zum Gesundheitsministerium geschickt und da es 2013 ein Änderung gab, bekommt man das Zertifikat per Email zu gesendet. Vorher musstet ihr an euch selbst adressierten und frankierten Umschlag dazulegen. Das hatte eine Menge Zeit gespart, da ich das Zertifikat innerhalb von einhalb Wochen hatte. Dennoch sollte man genug Zeit einplanen für die Beantragung.

Link zum „Yakkan Shoumi“: http://www.mhlw.go.jp/english/policy/health-medical/pharmaceuticals/dl/qa1.pdf

Wenn ihr Fragen zum Beantragen habt schreibt einfach eine Email (Englisch oder Japanisch)an das zuständige Gesundheitsministerium. Ihr bekommt sehr schnell eine Antwort auf eure Frage 🙂

 

 

Teil 1 – Abschied nehmen :(

Nach Erledigung aller Formalitäten, säubern meines Zimmers im Studentenwohnheim und verabschieden meiner Freunde im Wohnheim und des Deutsch-Japanischen Stammtisches, bin ich am 31.07.2015 ausgezogen. Bis zu meiner Rückreise am 04.08.2015, hatte ich mich in einem Hotel in Osaka einquartiert.

Wie der Titel schon sagt bestanden die letzten Tage immer aus Abschied nehmen! In den letzten Tagen meines Aufenthalts hatte ich mich mit meinen Japanischen Freunden getroffen. Leider weiß ich nicht mehr genau an welchen Tag ich mich mit Hono, Hinano und Sakiko getroffen habe. Als erstes hatte ich mich am Abend mit Hono und Hinano in Umeda getroffen. Wir sind dann in ein Kaufhaus gegangen und haben in einem Fotoautomaten spezielle Fotos gemacht. Das ganze nennt sich Purikura. Ist eine witzige Sache, da man danach die Fotos noch bearbeiten kann 🙂

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Danach ging es zu einem Restaurant. Es gab Okonomiyaki und andere gebratene Sachen, leider habe ich vergessen wie die Gerichte heißen. War aber sehr lecker 😀

Jedenfalls hat mir der Abend sehr gut gefallen. Hono und Hinano haben mich dann noch zu U-Bahn gebracht und mir ein paar Abschiedsgeschenke überreicht. Zum Schluss gab es noch ein paar Fotos und dann mussten wir leider getrennte Wege gehen. Vielleicht sieht man sich wieder 😀

Rathaus Shinjuku und Akasaka Palast

Da der Prüfungsstress vorbei ist kommt wieder ein Eintrag 🙂

Bei diesem Eintrag geht es um Montag, den 27.07.2015. Ich wusste nicht wirklich was ich an diesem Tag unternehmen sollte, da alles was mit Kultur zu tun und mich interessiert geschlossen hatte 😦

Also musste ich mir was anderes überlegen, da ich noch nie in Shinjuku war, machte ich mich auf den Weg, um auf die kostenlose Aussichtsplattform des Shinjuku Rathauses zu gelangen. Von Akasaka nach Shinjuku ist es ein kurzer Weg mit der Bahn. Am Bahnhof Shinjuku musste ich zum West-Ausgang.  In Richtung Westen befinden sich das Rathaus von Shinjuku und Wolkenkratzer. Um den Bahnhof Shinjuku befinden sich viele Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Wenn man Richtung Nordosten geht, erreicht man das größte Rotlichtviertel Japans (Kabukicho).

Am Rathaus angekommen musste ich eine Etage nach unten gehen und dann durch eine Sichheitskontrolle. Dann ging es mit einem Fahrstuhl ganz nach oben. Dadurch das es kostenlos war kann man das definitiv machen, aber man sollte nicht zu viel ertwarten. Es wirkt alles schon ein bisschen älter und der Ausblick ist zwar immer noch schön, aber da würde eher den Tokyo Tower empfehlen. Wie der Ausblick auf den Skytree ist kann ich nicht beurteilen, aber da müsste ich auch noch rauf 😀

Danach hatte ich mich in ein Kaffee geflüchtet und eine Pause gemacht. Weiter ging es zu einem Park, von dort aus bin ich dann zu meinem Hotel gelaufen. Auf den Weg  dort hin entdeckte ich den Akasaka Palast, leider war die Anlage geschlossen und deshalb konnte ich nur ein paar Bilder von Aussen machen.

„Auf dem Gelände der ehemaligen Edo-Residenz der Kishu-Tokugawa entstand der neobarocke Togu-Palast, der heutige Akasaka-Palast. Seit Jahrzehnten dient er als Gästehaus der Regierung für ausländische Staatsoberhäupter und Regierungschefs und ist damit ein wichtiges Element in den diplomatischen Beziehungen des Landes.“

Am 28.07.2015, bin ich mit dem Shinkansen wieder zurück nach Kobe gefahren. Angekommen musste ich langsam mein Zimmer im Studendenwohnheim ausmissten und Pakete nach Deutschland senden, da ich niemals alles in meine Koffer bekommen hätte. Damit sind auch meine letzten Tage in Japan angebrochen, aber dazu mehr in einem anderen Beitrag 🙂

 

Kaiserpalast und Akihabara

Mal wieder ein Eintrag zu meinen Erlebnissen in Japan. An diesem Tag (26.07.2015) bin ich von meinem  Hotel in Tokyo-Akasaka zum Kaiserpalast mit der U-Bahn gefahren. Das Wetter war sehr schön, aber extrem heiß. Leider kommt man nicht direkt in Kaiserpalast oder auf das Gelände. In den Meisten Fällen muss man sich vorher anmelden. Also bin ich an der Burgmauer entlanggelaufen und habe mir die Gegend angeschaut. An dem Tag muss auch eine Sportveranstaltung stattgefunden haben, da ich sehr viele Jogger gesehen hatte. Mir ist schon beim Spazieren das Wasser runtergelaufen, so heiß war es in Tokyo 🙂

Die nächste Station an diesem Tag war Akihabara. Da meine zwei Kopfhörer den Geist aufgegeben haben, hatte ich mir ein paar einfache Kopfhörer gekauft. Als das erledigt war, habe ich mir Akihabara genauer angeschaut. An diesem Tage war auch die komplette Hauptstraße gesperrt. Dadurch hat es sich nicht so voll angefühlt. Dieser Ort ist der perfekte Ort, wenn man gebrauchte/alte Spiele sucht. Aber auch alte Konsolen wie NES, SNES und Konsolen von denen ich noch nie gehört habe, konnte man dort finden. Außerdem war ich in einer der SEGA Arkaden, um ein paar Videospiele auszuprobieren. Wenn man schon dort ist, sollte man es unbedingt ausprobieren und es gibt eine Klimaanlage ^^

Zum Abschluss der Tagestour und den Abendessen, hatte ich mir Akasaka noch etwas genauer angeschaut.

Tagestrip nach Kamakura

Bevor ich den Artikel schreibe, möchte ich mich erst einmal Entschuldigen, dass nach so langer Zeit erst wieder ein Beitrag kommt. Es ist einfach so viel zu tun gewesen, dass ich keine Zeit dafür gefunden habe. Trotzdem möchte ich die letzten fehlenden Blog-Einträge   noch veröffentlichen.

Der Ausflug nach Kamakura war am 25.07.2015. Um nach Kamakura zu kommen, nimmt man am besten die S-Bahn (Linie JR Yokosuka), die Fahrtdauer beträgt ca. 45 Minuten. Ich musste als ich an der Bahnstation Kamakura angekommen bin, noch einmal umsteigen in die Enoden Linie und ein paar Minuten laufen, um an mein erstes Ziel zu gelange.

Hasedera Tempel

Diesen Tempel besuchte ich erstmals im Juni 2009 und es war schön einen bekannten Ort wieder zu sehen. Zu entdecken gibt es eine Kannon-Statue und ein großes Tempelanlage.

Weitere Infos zum Tempel: https://de.wikipedia.org/wiki/Hase-dera_(Kamakura)

 

Große Buddha

Als nächstes habe ich mir den den „Großen Buddha“ angeschaut. Dieser ist aus Bronze gegossen, ca. 13 m groß und hat ein Gewicht von 121 Tonnen. Diese Buddha-Statue hatte ich mir ebenfalls im Juni 2009 angeschaut. Aber ich wollte in meinem Austauschjahr alle Buddha-Statuen aufsuchen, auch wenn ich sie schon einmal gesehen hatte.

Weitere Infos zum Buddha: https://de.wikipedia.org/wiki/Kōtoku-in

 

Hachimangu Schrein

Bevor ich mein nächstes Ziel angesteuert bin, hatte ich mir etwas zu Essen gesucht. Es gab Soba und Tempura. Nach dem Essen hatte ich dann einen längeren Spaziergang am Strand gemacht und mir noch ein Schokoladen-Softeis gegönnt. Als ich dann am Hachimangu Schrein angekommen bin, war ich enttäuscht, da der Schrein gerade restauriert wurde. Ich hatte mich schon darauf gefreut, weil ich dieses Schrein noch nie in Echt gesehen habe. Hatte noch ein Foto gemacht, aber mir den Aufstieg zum Schrein gespart.

Weiter Infos zum Schrein: https://de.wikipedia.org/wiki/Tsurugaoka_Hachiman-gū

 

Kenchoji Tempel

Mein letztes an diesem Tag war der Kenchoji Tempel. Dieser Tempel war eine echte Überraschung für mich. Da ich ihn noch nie besucht hatte und mir nicht sicher war ob ich mir den Tempel noch anschaue (War schon sehr müde). Hatte sich wirklich gelohnt, weil nicht so viel Leute an diesem Tempel gewesen waren (War mehr abseits) und was man dort sehen konnte war beeindruckend. Sehr schöne Zeichnungen und das Relikt aus der Spiele Serie Zelda hatte ich dort entdeckt.

Das war auch schon das Ende dieses Ausfluges, ich bin dann vom Bahnhof Kita-Kamura zurück nach Tokyo in mein Hotel 😀

Weitere Infos über den Tempel: https://de.wikipedia.org/wiki/Tsurugaoka_Hachiman-gū