Teil 2.1 – Kurzer Stop in Nagano! (Herbst 2022)

Wir verabschiedeten uns erst einmal von Tokyo! Mit unserem Gebäck mussten wir zu Ueno Bahnstation. Leider hatten wir die Zeit nicht richtig im Blick! Dadurch verpassten wir unseren Zug mit den reservierten Sitzplätzen. Nach Rücksprache mit einer Bahnangestellten konnten wir mit unseren Japan Rail Pass keine weitere Buchung mit Sitzplatzreservierung vornehmen. Wir konnten trotzdem jeden anderen Zug ohne Reservierung nehmen. Das taten wir dann auch!

 

Die Zugfahrt verging super schnell! In Nagano angekommen suchten wir uns mehrere Spinde, wo wir unseren Koffer für eine kurze Zeit verstauen konnten. Da wir nur ein paar Stunden in Nagano verweilen wollen. Auch holten wir wärmere Kleidung aus unseren Koffern, da es hier deutlich kälter war als in Tokyo.

Ziel ist es, den Zenko-ji Tempel zu besuchen. Im Sommer 2015 konnte ich mir diesen wunderschönen Tempel schon einmal anschauen (siehe Link: Besuch des Zenkoji-Tempels Sommer 2015). Dieses Mal sollte der Besuch zur Herbstlaubfärbung stattfinden.

Wir machten uns zu Fuß auf den Weg zum Tempel. Dabei entdeckten wir viele kleine interessante Geschäfte. Für meinen kleinen selbstgebauten Hausaltar kaufte ich mir ein paar Utensilien. Auch entdeckten wir ein Café in dem wir uns etwas ausruhten und aufwärmten. Es gab ein sehr leckeres Stück Erdbeertorte!

 

Der Zenko-ji Tempel ist wunderschön! Besonders zur Herbstlaubfärbung. Der Tempel wurde im Jahr 642 durch Yoshimitsu Honda gegründet. Er brachte aus Indien einen Amida Buddha mit. Dieser gilt als erstes Abbild Buddhas, das nach Japan gebracht wurde. Der Buddha wird verborgen im Inneren des Tempels und ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Mehr Informationen auf dieser Seite: Japantravel – Zenkoji-Tempel.

Für mein Stempelbuch holte ich mir noch einen weiteren Stempel. Langsam kommen immer mehr Stempel hinzu. Souvenirs kauften wir ebenfalls im Tempel. Wir hatten bei der Pagode auch ein kurzes Gespräch mit einem Mönch, der ein bisschen Deutsch konnte. Damit wir nicht wieder den Zug verpassen, nahmen wir uns ein Taxi, dass uns rechtzeitig zu Bahnhof brachte. Angekommen am Bahnhof holten wir unsere Koffer und gingen dann zum Bahngleis.

 

In Matsumoto wurden wir von unserem Gastgeber mit dem Auto abgeholt. Das war supernett! Als wir mit dem Auto angekommen sind, hatten wir als erstes unser Gepäck in die Unterkunft gebracht. Danach folgte ein Rundgang durch das Haus, eine leckere Tasse Tee und ein Gespräch in dem alle wichtigen Details erzählt wurden, damit wir einen schönen Aufenthalt haben. Zum Abschluss des Tages sind wir noch in ein nahe gelegenes Einkaufscenter gegangen, um ein paar Lebensmittel zu kaufen und im Food-Court etwas zu essen.

 

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