Teil 1.1.3 – Besuch des teamLab Planets (Herbst 2022)

Willkommen zu meinem zweiten Gastauftritt auf „Danas Japan Blog“.

Die Ereignisse des 1. November 2022 habt ihr bestimmt schon in Danas Eintrag (Japan Reise 2022 – Auf nach Shibuya) gelesen. Nach der verpflichtenden Audienz beim treuen Hund Hachiko in Shibuya trennen wir uns aber für ein paar Stunden von der lieben Dana. Daher möchte ich hier die Lücke füllen und von unserem Besuch des teamLab Planets im Stadtteil Toyosu, nordöstlich von Odaiba berichten.

Angekommen an der Shin Toyosu Bahnstation (Yurikamome Line) beschlossen wir, noch schnell etwas zu uns zu nehmen bevor es ins „teamLab“ gehen sollte.  Die Gegend ist eher mit einem Gewerbegebiet zu vergleichen, wo in Shibuya gerade noch der Bär steppt ist hier eher tote Hose. Aber eine Querstraße hinter dem „teamLab Planets“ befindet sich ein Fußballgelände, das dortige MIFA Football Café bietet kleine Leckereien und Getränke. Wie immer gibt es auch hier ein eigenes Maskottchen, eine Art Fußballpanda. Ich liebe die Japaner für ihre Neigung, alles kawaii zu machen. Während wir unseren kleinen Snack futterten, konnten wir gemütlich dem Fußballtraining folgen 🙂

 

Frisch gestärkt geht es jetzt zum teamLab! Bereits vor dem Eingang befindet sich ein Kunstwerk – Universe Fireparticles. Es ist ein Beispiel von Distributed Art, an verschiedenen Feuer-Installationen weltweit kann man sich eine individuelle „Flamme“ auf das Smartphone kopieren (Bluetooth). Diese kann man dann über Bluetooth auf andere Smartphones senden und die Flamme somit um die Welt tragen.

 

Der Eintritt ist in Zeitslots aufgeteilt damit nie zu viele Menschen gleichzeitig im Museum sind, das sorgt für ein angemessenes Ambiente um die geradezu atemberaubenden Kunstinstallationen zu genießen. Der besondere Clou ist die Interaktivität einiger Kunstwerke, teilweise kann man durch Aktionen Zustände verändern oder die Installation reagiert auf anwesende Personen. Bitte beachtet, daß ein Teil der Ausstellung in ca. 25 cm hoch gefluteten Räumen stattfindet. Schuhe und Socken werden also in Schließfächern verwahrt und ein desinfizierendes Fußbad sorgt für die nötige Hygiene hierbei. Jetzt aber hinein, ich bin schon gespannt!

 

Es ist schwer möglich, die verschiedenen Installationen zu beschreiben, man versuche sich eine Anlage aus vielen großen Räumen/Hallen vorzustellen, die schlauchartig miteinander verbunden sind. In jedem Raum ist ein Installation aus Licht, Musik und gegebenenfalls Gegenständen dauerhaft installiert. Gerne werden Vollverspiegelungen eingesetzt um Räume unendlich groß wirken zu lassen. Durch die Dauerhaftigkeit der Ausstellung können die Künstler alles minutiös planen, nichts ist dem Zufall überlassen oder nur provisorisch eingerichtet.

 

Kurz: Es ist großartig, wer ein paar Stunden Zeit haben sollte und in einer Stadt mit einem TeamLab ist, sollte hingehen. Ich werde vor künftigen Reisen immer die Webseite besuchen und schauen, ob in meinem Reiseziel ein TeamLab ist. Und da ich ja im Mai 2024 wieder mit Dana nach Japan fliegen werde… habe ich schon mal nachgesehen. Und siehe da, ein neues teamLab Borderless wird im Tokyoter Stadtteil Azabudai eröffnet!

Voller unvergesslicher Eindrücke fahren wir zurück nach Oshiage um mit Dana zu Abend zu essen. Ein schöner Tag in Tokyo geht zuende.

 

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