Bevor wir zum Tagesausflug kommen, noch ein Kommentar zum Hotel. Das Hotel, das wir gewählt haben, ist wirklich sehr zentral und hat einen super Ausblick auf den Peace Park. Leider war das Hotelzimmer nicht ideal gelegen, da viele Leute daran vorbeigelaufen sind. Ein anderer Punkt war die zu laute Klimaanlage/Lüftungsanlage und unkomfortable Bett. Genug rumgemeckert! Der Tag startete im Restaurant „Komeda’s Coffee“ mit einem ausgiebigen Frühstück. Hier waren wir fast jeden Morgen frühstücken, als wir in Hiroshima waren. Das Essen dort war einfach, aber lecker und der Kaffee war ebenfalls trinkbar.
Gestärkt von unserem Frühstück starteten wir unseren Tagesausflug nach Miyajima. Zuerst ging es mit der Bahn zur Fähranlegestelle. Dieses Mal sind wir nicht mit der Fähre von JR rüber nach Miyajima gefahren, sondern mit einen privatem Fährunternehmen. Das Ticket war sehr günstig. Da die meisten Touristen ein „Rail Pass“ besitzen, fahren sie eher mit der JR-Fähre. Dadurch ist diese voller als die vom privatem Fährunternehmen.








Als wir ausgestiegen sind, haben wir als Erstes die Hirsche/Rehe gesehen. Bevor wir unser Tagesziel ansteuerten, haben wir uns noch einen weiteren Kaffee gegönnt. Am „Itsukushima Schrein“ sind wir nur vorbeigegangen, da es einfach zu überlaufen ist. Dafür haben wir genug Fotos vom Schreintor und von den Kirschblüten geschossen. Unser Ziel war die „Daishoin Tempelanlage“. 2017 haben wir es aus Zeitgründen leider nicht geschafft, uns diese Tempelanlage anzuschauen. Hier war es deutlich ruhiger als am „Itsukushima Schrein“. Meine Vermutung ist, dass viele Touristen sich nur den „Itsukushima Schrein“ und Attraktionen, die sich in der Nähe befinden anschauen. Es ist nur eine Vermutung. Das Wetter war an diesem Tag traumhaft, hat sich schon richtig nach Sommer angefühlt. Aber wieder zurück zur Tempelanlage. Hier gibt es an jeder Ecke etwas zu entdecken. Es gibt unterschiedliche Fabelwesen (Figuren), mehrere Tempel und ein ziemlich großes Mandala zu sehen. Hier lass ich einfach die Bilder für sich sprechen.













Nach der Erkundung der Tempelanlage hat sich bei uns ein leichtes Hungergefühl bemerkbar gemacht. Für unser Mittagessen sind wir wieder zum Restaurant „Zipang“ gegangen, das wir schon im Urlaub 2017 besucht hatten. Wir hatten auch Glück, ein Tisch für vier Person zu bekommen, da das Restaurant ziemlich klein ist. Das Essen war wieder richtig lecker. Es gab Aal auf Reis, Udon-Nudelsuppe, Karaage mit Reis, Austern und Miyajima Bier.



Dann ging es wieder zurück nach Hiroshima. Wenn ich mich richtig erinnere, sind wir in eine Kaffeekette gegangen, um den Koffeinspiegel und Zuckerspiegel zu erhöhen 🙂
Wir sind dann zurück zum Hotel und haben uns später zum Abendessen wiedergetroffen. Es gab Okonomiyaki und andere Leckereien ganz in der Nähe des Hotels. Bei der Abendgestaltung bin ich mir an diesem Abend nicht mehr ganz sicher. Entweder waren wir Karten spielen in einem Izakaya/Chicken Restaurant oder wir haben einen Absacker in der Hotelbar zu uns genommen. Der Urlaub ist doch schon etwas länger her 🙂


