Teil 1.6 – Treffen mit Rina und Yunko in Kobe (Frühling 2019)

An diesem schönen Urlaubstag in Japan ist wieder einiges passiert 🙂 Wir haben uns mit Rina und Yunko getroffen. Freundinnen die ich in meinem Auslandsjahr kennengelernt habe und beide können Deutsch, was die Verständigung viel leichter macht. Außerdem wurden so einige Tempel und Schreine besucht und es wurde wieder viel gegessen 😀

Der Plan für den Tag sah so aus, dass wir den Vormittag zu viert unterwegs waren. Zum Mittagessen haben wir uns dann mit Rina getroffen und am Nachmittag kam Yunko dazu. Unsere erste Station war „Hyogo Station“, hier war ich das erste Mal 2014 (Blogeintrag „Auf der Suche nach Buddha“). Es gibt viele Schreine und Tempel zu besuchen. Außerdem kann man einen großen blauen Buddha bestaunen. Ein wichtiger Vorteil dieser Gegend ist, es gibt keinen Massentourismus. Der erste Schrein den wir besucht hatten, war der „Yanagihara Ebisu Schrein“. Hier wird der Gott Ebisu verehrt, dieser bringt wirtschaftlichen Erfolg und Sicherheit für die Familie.

Dann sind wir weiter gelaufen zum nächsten Sightseeing Punkt, den „Hyogo Daibutsu“ (Hyogo Buddha). Dafür mussten wir ein Stück laufen, aber bei diesem wunderschönen Wetter und den langsam aufgehenden Kirschblüten, war dass kein Problem. Der Buddha befindet sich auf einen Tempelgelände („Nofukuji Tempel“). Dieses Gelände hatte ich mir beim ersten Besuch nicht richtig angeschaut und viele schöne neue Details entdeckt z.B. einen Garten, kleine Buddha Statuen usw. Der Buddha sieht wieder sehr beeindruckend aus und von seiner Art hat er etwas Beruhigendes.

Den „Shinkoji Tempel“ hatten wir nur kurz besucht, da wir uns ein klein bisschen beeilen mussten. So gegen 12:00 Uhr hatten wir uns mit Rina zum Mittagessen in Kobe – China Town verabredet. Als wir in China Town angekommen sind, kamen uns viele Menschen entgegen, besonders Chinesische Touristen. Zusammen sind wir in ein Restaurant gegangen, das Kobe Rind anbietet. Als wir die Preise gesehen haben, waren wir nicht mehr ganz so hungrig. Das Restaurant hatte ein Mittagsangebot, das bezahlbar war (ca. 25 € pro Person). Es gab einen Vorspeisensalat, Reis, Misosuppe und auf einer Teppanyakiplatte gebratenes Kobe Rind plus Gemüse. Wasser gab es gratis, weitere Getränke mussten separat bezahlt werden. Das Mittagsangebot war sehr lecker, über den Preis kann man streiten. Leider ist Kobe Rind nicht billig!

Da einige von uns noch nicht satt waren, gab es noch Kleinigkeiten vom Imbiss zu essen. Mit Yunko waren wir am „Ikuta Schrein“ verabredet, leider weiß ich nicht mehr, welcher Gott bei diesem Schrein angebetet wird. Die Ema Tafeln haben die Form eines Herzens, also vielleicht spielt Liebe eine Rolle. Es war dennoch ein wunderschöner Schrein mit einem Teich und einen kleinen Garten. Also solltet ihr in Kobe „Sannomiya“ sein, besucht den Schrein. Wir sind dann zum Kitano Viertel weiter gelaufen. In diesem Viertel gibt es Häuser nach westlichem Stil und einige interessante Bars und Restaurants. Ich wollte eigentlich in das Café, dass wir 2017 besucht hatten. Leider war es an diesem Tag geschlossen, aber wir haben ein anderes Café gefunden. Es gab Kaffee und etwas Süßes 🙂 Als wir weiter gelaufen sind hatten wir noch einen weiteren Schrein entdeckt, den „Kitano Tenman Schrein“, auch hier bin ich mir nicht sicher, welcher Gott hier eine Rolle spielt, da ich mir leider keine Notizen gemacht hatte.

Es wurde langsam 18:00 Uhr und wir gingen langsam in Richtung des Restaurants „Rakuzo“, hier hatte Yunko ein Tisch für uns reserviert. Das Restaurant hatte viele kleinen Speisen, wie in einem Izakaya. Bevor wir aber zu unseren Tisch konnten, mussten wir unsere Schuhe ausziehen und in einen Schuhspint stellen. Dann wurden wir zu unserem Tisch oder besser gesagt in unser Separee gebracht. Hier hatten wir ein Tablet, um unsere Speisen und Getränke zu bestellen. Yunko dachte, sie müsste alle Speisen und Getränke bezahlen und hatte sich deshalb beim Essen zurückgehalten. Wir haben natürlich die Rechnung geteilt und Yunko gebeten, sich beim Essen nicht zurückzuhalten. Nach diesem leckeren Essen sind wir noch zum Hafen gelaufen und dann ging zurück zu unserer Unterkunft. Ich zumindest war sehr müde, nach diesem schönen Tag. Vielen Dank Yunko und Rina, dass ihr euch für uns Zeit genommen habt 😀

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