Teil 1.2 – Ausflug nach Kyoto (Frühling 2019)

Am 22.03.2019 hatte ich einen Ausflug nach Kyoto geplant. Da Kyoto doch immer sehr überfüllt ist, habe ich den Ausflug an einem Wochentag einkalkuliert. Was ich dabei nicht bedacht hatte, es waren Frühlingsferien und dass nicht nur in Japan, sondern auch in anderen Ländern. Deshalb war es doch voller als gedacht und das Wetter war auch nicht das Beste.

Bei der letzten Reise nach Japan hatte ich einige Sightseeing-Punkte mit meinem Freund nicht geschafft und das wollte ich/wir nachholen. Auch deshalb, weil zwei Personen unserer kleinen Reisegruppe noch gar nicht in Kyoto waren und mein Motto ist: Wenn man das erste Mal in Japan ist, sollte man definitiv einen Ausflug nach Kyoto machen 🙂 Besucht hatten wir an diesem Tag „Arashiyama“ und den „Goldenen Pavillion“.

Mit der Hankyu Arashiyama Linie sind wir bis zur Endstation gefahren. Da es mir an diesem Tag nicht ganz so gut ging, haben wir des Öfteren eine Pause eingelegt, z.B. haben wir bei einer Pause einen leckeren Nikuman gegessen 🙂 Unsere erste Station in Arashiyama war der Affenpark. Dieser Park ist deshalb interessant, da sich die Affen frei bewegen können und man darf sie unter bestimmten Bedingungen füttern. Im Januar 2015 hatte ich den Affenpark zum ersten Mal besucht. Ich fand es schön, die Affen aus der Nähe zu betrachten und im Gehege zu füttern. Bei dieser Reise war es leider nicht möglich, die Affen zu füttern, da einfach zu viele Besucher vor Ort waren. Deshalb begnügten wir uns mit herumlaufenden Affen und der schönen Aussicht.

Danach sind wir zum Tenryuji Tempel gegangen. Dieser hat einen sehr schönen Garten, besonders wenn die Natur komplett blüht. Da es doch noch sehr kalt war, hat sich die Natur noch sehr zurückgehalten. Zusätzlich haben wir uns noch die innere Tempel-Anlage angeschaut. Es gibt ein Kombiticket für den Garten + Tempel, aber es ist auch möglich, sich nur den Garten anzuschauen. Als wir mit der Besichtigung fertig waren, haben wir uns auf den Weg zum Bambus Wald gemacht und uns abseits der Touristen-Wege ein Restaurant gesucht, dass ich im Januar 2015 mit Freunden schon einmal besucht hatte. Es ist ein Restaurant, dass von ein paar älteren japanischen Damen betrieben wird. Das Essen ist eher schnelle und einfache Küche, ich hatte ein japanisches Curry. Dafür ist die Atmosphäre sehr angenehm und ruhig. Nach dem Essen sind wir noch in die umliegenden Souvenir-Läden gegangen und haben uns mit niedlichen Figuren eingedeckt 🙂

Dann ging es zum Goldenen Pavillion. Hier mussten wir eine andere Bahnlinie (Keifuku Linie) nehmen , mit der ich selbst noch nicht gefahren bin. Diese war deutlich älter und auf diese Menschenmassen nicht ausgerichtet. Es war also sehr beengt. Um zum Goldenen Pavillion zu kommen, mussten wir noch etwas laufen. Auch hier mussten wir ein Ticket kaufen und danach konnten wir uns den Goldenen Pavillion und das Gelände anschauen. Da es schon etwas Später war und die Anlage relativ früh schließt, waren auch nicht mehr ganz so viele Besucher unterwegs.

Um nicht mit dem Bus zu fahren, haben wir uns zu viert ein Taxi geteilt. Interessant war, dass der Taxifahrer einen kleinen Fernseher in der Mittelkonsole hatte. Es lief Sumo, ich fand es sehr untehaltsam 🙂 Danach haben wir uns Tickets für den Shinkansen gekauft, um schneller nach Osaka zu gelangen. Die Fahrt war nicht ganz billig für eine Station und es gab Probleme mit der Kreditkarte, aber wir waren deutlich schneller als mit dem normalen Zug. Danach gab es nur noch eine Frage zu beantworten, als wir in unserer Unterkunft angekommen sind: Was wollen wir essen? Wir haben uns für koreanisches Barbecue entschieden. Was sehr lecker war, nur die Kommunikation gestaltete sich etwas schwierig, aber es gab genug Bilder 😀

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