Das Global Study Programm (GSP) hat in diesem Jahr zum dritten Mal stattgefunden. Das Thema des dies jährigen GSP-2018 behandelt „Gardens and Horticulture in Urban Society“ und fand vom 15.09.2018 bis zum 28.09.2108 statt. Was hat der Eintrag mit Japan zu tun? Am 15.09.2018 kam eine Delegation von Japanischen Studenten und Betreuern von der Universität Chiba nach Dresden zur HTW-Dresden.
Ziel des Projektes war es Probleme zu erkennen und ein Lösungsansatz zu finden, um die Stadt Dresden/Sachsen grüner zu machen. Dafür wurden Fieldtrips in Dresden und Umgebung (Stadtmuseum, Botanischer Garten, Großer Garten, Pillnitz) und ein Tagesausflug nach Berlin (BrickBorn Farm „INFARM“, Tempelhofer Feld, Bundestag, Tiergarten) unternommen, um einerseits mehr Hintergrundwissen zu erlangen und für die Japaner die Kultur Deutschlands kennenzulernen.
Zu den meisten Fieldtrips gab es Gastredener (Professoren/Mitarbeitern von anderen Universitäten) und Professoren von der HTW-Dresden die über bestimmte Themen einen Vortrag gehalten haben. Des Weiteren wurden die einzelnen Teammitglieder (Deutsche und Japanische Studenten) in Gruppen eingeteilt. Meistens war das Verhältnis ein Deutscher Student und vier Japanische Studenten. Es gab aber auch andere Verältnisse 2/3 oder 1/3.
Botanischer Garten
Pillnitz
Berlin
Mein Fazit zu diesem Projekt: Auf einer Seite hat sehr viel Spaß gemacht sich mit den Japanern auszutauschen und meine Erfahrungen aus meinem Austausch einzubringen. Auch das Kennenlernen anderer Studenten aus anderen Fakultäten hat das Projekt bereichert.
Auf der anderen Seite war das Projekt zu kurz und an manchen Tagen zu vollgestopft. Darunter hat meiner Meinung die Konzentration und die Produktivität der Studenten gelitten. Ein weiteres Problem, manche Japaner sind schüchter und kommen nicht aus sich heraus, aber auch das Problem das Japaner nicht richtig diskutieren können und in manchen Dingen sehr unselbstständig sind macht es nicht einfacher. Des Weiteren darf man die sprachlichen Hürden nicht vergessen, die viele Dinge erschweren.
Dennoch kann ich das Projekt empfhelen, da man lernt auf internationalen Ebene zu arbeiten und auf die andere Kultur einzugehen 🙂