Der neunte Monat

Jetzt befinde ich mich schon im neunten Monat meines Japan Aufenthalts. Leider habe ich in letzter Zeit meinen Blog nicht ganz so gut gepflegt und aktualisiert. Da die Universität (Tests, Essay, Hausaufgaben usw.) und eine drei Wöchige Erkältung mir jede Motivation genommen hat. Leider sind meine Midterm Examen dementsprechend bescheiden ausgefallen, was mich einige Gespräche mit meinen Lehrern eingebracht hatten 😦 Deshalb bin ich gerade etwas genervt von der Uni, besonders da bald die Abschlussexamen beginnen und die Abgabe meines Essays in Geographie immer näher rückt.

Am Anfang des Monats kam dann noch ein wichtiges Meeting hinzu, dass sich mit der Rückkehr beschäftigt, das bedeutete wieder einmal Papierkram. Dazu kommt noch das ich bis zum 10. Juli 2015 mein Stipendium Abschlussbericht abgeben muss, da ich sonst mein Stipendium zurück zahlen muss, wenn ich den Bericht vergesse abzugeben. Außerdem muss ich dann mein Internet Vertrag und meine Japanische Krankenversicherung im Juli kündigen. Am 15. Juli 2015 ist dann unser letzter Tag in der Universität und die Studenten die dann nach Hause fliegen haben dann eine Abschlussfeier.

Ich werde dann nach Abschluss der Uni noch etwas reisen. Da mir im letzten Monat noch sehr viel vorgenommen habe, werden noch nach meiner Rückkehr (Anfang August) noch Blog Einträge folgen. Ich hoffe das ich in der nächsten Zeit gesundheitlich fit bleibe und keinen Rückfall bekomme. Ich mach mir deshalb sorgen, weil es jetzt sehr warm ist und das bedeutet Klimaanlagen Zeit. Manchmal bekomme ich ein regelrechten Kälteschock, da draußen um die 30 Grad herrschen und dann jemand die Klimaanlage auf 18 oder 20 Grad einstellt 😦 Aber ohne Klimaanlage kommen ich auch nicht mehr aus, das schwüle Wetter macht einen träge und demotiviert mich.

Noch kurz zum Abschluss des Beitrages wollte ich noch sagen das ich mich langsam auf zu Hause freue und damit der Beitrag noch einen positive Seite erhält gibt es noch ein paar Bilder die ich vor kurzem geschossen hatte 😀

Ausflug nach Kurama

Ein Ausflug nach Kurama den ich am 16. Mai 2015, mit einer Gruppe Austauschstudentin, gemacht hatte. Ich werde hauptsächlich Bilder zeigen, da die Anlage ziemlich Groß ist und ich mich leider nicht mehr an Details erinnere, das kommt davon wenn ich den Blog nicht regelmässiger aktualisiere ^^

Kurama liegt in Kyoto und der Fahrtweg von Kobe war mal wieder sehr lang. Mit dem Treffpunkt hatte es nicht ganz so geklappt wie es sollte, erst am Zielpunkt hatte ich mit einer Freundin die anderen getroffen. Lieber spät als gar nicht 🙂 Es hat sich trotzdem gelohnt, das Wetter war perfekt und es waren auch nicht so viele Touristen unterwegs. Was den Ausflug sehr angenehm gemacht hat 🙂

Trotzdem ein paar Informationen:

Mount Kurama (Kurama Yama) ist 570 m hoch. Der ganze Berg ist ein Jahrhundert alter Kraftplatz.  Auf dem Berg gibt es mehr als 20 Tempel/Schreine. Der Kurama Tempel (Haupt Tempel) wurde im Jahr 770 als Schutz für das nördliche Viertel der Kaiserstadt errichtet. Die original Gebäude wurden mehrfach durch Feuer zerstört. Das Hauptgebäude wurde zuletzt 1971 neu aufgebaut. Ursprünglich wurde der Tempel von der „Tendai“ Schule des Buddhismus betrieben, der auch Mikao Usui angehört hat. Seit 1949 ist Kurama das Zentrum der neu gegründeten „Kurama-Kokyo“ Schule.

Link: http://www.reikispirit.at/index.php?id=kurama

Bilder Kurama

Mount Maya

Der Ausflug ist schon ein bisschen her, genauer gesagt einen Monat ^^ Das war in der Zeit als die „Golden Week“ war. In dieser Woche gab es sehr viele Feiertag und die Japaner nehmen sich gerne in diesem Zeitraum noch ein paar Urlaubstage. Leider hatten wir nicht viel von diesen Feiertagen, genauer gesagt uns wurden zwei Tage gegönnt. In den zwei Tagen wollte ich nicht reisen, da ganz Japan unterwegs ist und es dann einfach keinen Spaß macht. Also habe ich mir gedacht, was könnte ich unternehmen ohne eine weite Strecke zurückzulegen? Mir ist dann eingefallen, das sich in meiner Nähe noch der Mount Maya befindet. Also bin ich am Nachmittag losgezogen und meine erste Station war die  Seilbahn und die Ropeway.

Oben angekommen hatte ich mich auf den Weg zum Tenjoji Tempel gemacht. Es war ein gute Idee zu diesem Tempel zu gehen, da an diesem Tag nicht so viel los war und es war sehr ruhig 🙂

Der Rückweg sah den etwas anders aus. Da die Schlange an der Railrope ziemlich lang war, bin ich zu Fuß bis zu Seilbahn runter gelaufen. Auf den Weg nach unten, hatte ich noch ein paar Ruinen von einem Tempel gesehen.