Kirschblüte in Japan

Bei diesen Beitrag soll es sehr viele Bilder von der Kirschblüte (Sakura) geben und ein paar Erläuterungen. Leider wie ich schon einmal geschrieben hatte, war es mir nicht sehr oft gegönnt, die Kirschblüten Zeit etwas länger zu genießen. Dank des tollen wechselhaften Wetters 😦 Aber ich will nicht meckern, da es mich einfach umgehauen hat als alles in Weiß und hellem Rosa erstrahlt ist. Die Erinnerung werde ich noch sehr lange in meinem Kopf behalten 😀

Da Japaner sind dafür bekannt, dass sie sehr viel fotografieren. Dass wurde mir noch einmal bewusst als die ersten Kirschbäume angefangen hatten zu blühen. Viele Japaner sind mit Kameras bewaffnet, auch wenn sie auf dem Weg zur Arbeit sind oder sich aufmachen in die Berge 🙂 Auch das Hanami beginnt zu dieser Zeit, man trifft sich zum Picknick und schaut sich die schönen Blüten und Bäume an. Außerdem dem ist die Kirschblüte ein nationales Symbol in Japan, genauso wie der Fujisan. Die Kirschblüte wird sehr of thematisiert in Gedichten und Liedern.

Dass sie an die Welt, die so unbeständig ist, nicht gefesselt sei’n, bläst der güt’ge Frühlingswind alle Kirschblüten fort!

Saigyō Hōshi (1118-1190)

Kirschblüte an der Kwansai Gakuin Universität (30.03.2015)

Kirschblüte in Kyoto (4.04.2015)

     Kirschblüte in Arashiyama (6.04.2015)

Von Aso zum Kumamoto Castle

Am 19.03.2014 hatte ich mich schon wieder auf den Weg von Aso nach Kobe gemacht. Aber ich hatte mir noch einen Zwischenhalt in Kumamoto gegönnt. Der Tag begann wieder mit starken Regen und ich dachte schon, dass der Ausflug zur Burg ebenfalls ins Wasser fällt, aber ich hatte doch noch Glück 🙂 Zwar musste ich mir vom Ryokan ein Taxi bestellen, aber in Kumamoto hat sich das Wetter schon wieder beruhigt (War zwar bewölkt/Aber dafür warm). Als erstes hatte ich mir ein Bahnticket zurück nach Kobe gekauft und einen Aufenthalt von 4 Stunden eingeplant, für die Besichtigung der Burg. Zur Burg bin ich dann mit der Straßenbahn gefahren, waren ungefähr 20 min. vom Kumamotoer Hauptbahnhof und 10 min. laufen von der Straßenbahnhaltestelle.

Leider musste hier auch feststellen, dass die Vegetation hier noch nicht weiter war als in Kobe. Auch wenn es deutlich wärmer war als in Kobe, es hatte sich trotzdem gelohnt mir das Kumamoto Castle anzuschauen.

Kumamoto Castle

Kurze Info: Die Burg wurde zur Edo Zeit von 1601 bis 1607 errichtet unter Katō Kiyomasa und gehört zu den bedeutsamsten Burgen Japans. Außerdem ist die Burg unter einem anderem Namen bekannt „Ginkgo-Burg“.  

Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Kumamoto

Bevor ich die Burg besichtigen konnte, muss man ein Ticket kaufen. Das Ticktet kostete ca. 500 Yen, dass war ein fairer Preis. Die Anlage war sehr gepflegt und das Areal war ziemlich groß. Außerdem kann man noch diverse Museen besuchen. Ich hatte ja nur vier Stunden Zeit und da war nur die Besichtigung der Burg machbar.

Neben der Burg war dann noch Honmaru-goten Palast, den mir noch kurz angeschaut hatte. Kann ich ebenfalls empfehlen, bringt einen die Lebensweise der damaligen Zeit Epoche näher. Leider konnte ich nicht so viel fotografieren wie ich wollte ^^

Nach dieser Besichtigung hatte ich mich zurück zum Hauptbahnhof gemacht, da ich mein Zug nicht verpassen wollte und ich hatte auch noch kein Mittagessen gehabt. Ich hatte mir bei der Burgerkette „Mos Burger“ etwas bestellt (Mal nichts Japanisches 🙂 ) und mich danach auf den Weg zu meinem Zug gemacht.

Der sechste Monat

Bin mal wieder ziemlich in Verzug was meine monatlichen Zusammenfassung angeht. Es ist wieder viel passiert und ich hatte auch wieder viele schöne Dinge gesehen. Besonders in den Ferien hatte ich viel Ausflüge unternommen wie z.B. die Reise nach Aso (die schon Online ist). Als nächstes kommt dann noch ein Bericht über Kumamoto. Vor etwa mehr als zwei Wochen hat dann die Kirschblüten Zeit begonnen, die jetzt schon wieder fast vorbei ist und leider hat ich nicht so viel Glück mit den Wetter, nur einen Nachmittag hat mir das Wetter gegönnt um mir die Kirschblüten in Kyoto anzuschauen. Sonst hatte es die meiste Zeit geregnet und Blüten sind davon leider kaputt gegangen. Ich wollte separat einen kleinen Eintrag über die Kirschblüte (Sakura) mit vielen Bildern machen.

Auch die Universität hat wieder begonnen mit einer kleinen Einführungsveranstaltung. In der wurden uns noch einmal wichtige Themen genauer erläutert und wir konnten unsere Kurse für das Semester belegen. Folgende Kurse habe ich dieses Semester belegt: Geographie und Japanische & Chinesische Kriegsfilme. Das sind wieder die gleichen Professoren die auch letztes Semester hatte und ich weiß einfach was von denen verlangt wird. Das macht die Sache für mich etwas einfacher 🙂

Außerdem habe ich es in den nächsten Japanisch Kurs geschafft (Frage mich immer wieder wie ich die Prüfungen schaffe ^^). Dann gab es noch einen Field Trip von der Uni nach Arashiyama und da konnten wir gleich die neuen Austauschstudenten kennen lernen, die dieses Semester anfangen. Ich und ein paar andere hatten dann gleich noch festgestellt, dass neben den Amerikanern, die Deutschen die größte Gruppe an Austauschstudenten dieses Semester stellen. Wie klein die Welt ist 🙂

Sonst kann ich von meiner ersten Uni Woche nur erzählen, das Fach Kommunikation noch viel schwieriger wird als die letzten beiden Kurse. Da wir in diesem Fach wieder einen neuen Lehrer bekommen haben. Der ist zwar extrem nett, aber für mich ist es sehr schwierig mitzukommen. Ein positives hat es doch das wir diesen Lehrer bekommen haben, er legt sehr viel Wert auf die Aussprache und die Betonung. Was wie ich finde bei den anderen Lehrern etwas untergegangen ist. Zum Schluss noch zwei Sachen: Erstens dieses Semester möchte ich wieder Basketball spielen und werde mich deshalb einen Basketball Circle beitreten (Möchte mehr Kontakt zu Japanern aufbauen und mehr Sport machen 🙂 ). Zweitens hatte ich bis jetzt immer vergessen Bilder von Kobe zu zeigen, irgendwie kommt Kobe immer zu kurz ^^

Bilder Kobe-Sanomiya 

 

Aso Teil 2.2- Aso Schrein

Als ich mit meinem geliehen Fahrrad zurück von der Aussichtsplattform vom Mount Daikanbo kam, fuhr ich zu meiner zweiten Etappe. Mit dem Fahrrad fuhr ich zum Aso Schrein, der ca. 8 Km entfernt war. An diesem Tag hatte ganz schön was geschafft, mit dem Weg zur Aussichtsplattform hin/zurück ca. 20 Km und der Weg zum Aso Schrein hin/zurück 16 Km. Der Weg zum Schrein war nicht so anstrengend, wie der Weg zur Aussichtsplattform und es war nur eine kleinere Straße die nicht so stark befahren war. Außerdem konnte ich viel von der alten Architektur und die Landschaft von Aso sehen.

Angekommen am Schrein war ich schon etwas müde, aber ich war ziemlich happy das ich den Weg zum Schrein gefunden hatte. Der Schrein war interessant, besonders die Architektur war eher Schlicht und einfach. Es hebt sich von anderen Schreinen z.B. von den Schreinen in Kyoto ab. Ich hatte ich mich jetzt nicht sehr lange aufgehalten, weil wie ich schon gesagt hatte: Das ich etwas müde war, besonders nach der ersten Tour des Tages.

Nach meiner Tour war sehr froh wieder im Ryokan angekommen zu sein und ich reservierte mir gleich wieder das private Onsen. Ich merkte außerdem nach der Rückkehr, dass ich mir einen sehr bösen Sonnenbrand an den Unterarmen und im Gesicht geholt hatte. Ich hatte die Sonne wieder einmal total unterschätzt (Das erste Mal in Okinawa) und ich konnte meine Arme auch nicht in das heiße Wasser tauchen. Nach meinem heißen Bad machte ich noch ein kurze Pause. Danach besuchte ich ein Restaurant (Der Name der Lokalität ist „Oshokujidokoro Rorian“), dass eine Spezialität der Region anbietet „Akaushi Rind“. Kann ich nur jedem empfehlen, der in diese Region reist.

Mein nächster Tag (18.03.2015) ist sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Es gab einen kompletten Wetter Umschwung, den ganzen Tag hatte es geregnet und ich konnte mein Pläne für diesen Tag streichen. Also  hatte ich den Tag mit Filme schauen, 3DS spielen und im Onsen verbracht. Außerdem besuchte ich das gleiche Restaurant wie am Abend davor.

Aso Teil 2.1- Ausflug zur Aussichtsplattform Mount Daikanbo

Mein erster Morgen in Aso (17.03.2015) begann mit einem Japanischen Frühstück und der Vulkan Aso beglückte mich mit seinen Abgasen. Ich hatte schon Angst, dass ich den ganzen Tag nichts unternehmen kann. Nach dem Frühstück hat sich das ganze aber gelegt und ich konnte meine Tour zum Mount Daikanbo starten. Ich muss dazu aber sagen, das mich der Vulkan den ganzen Tag mit seinen Abgasen und kleinsten Asche Teilchen begleitet hat. Ich und mein fahrbares Gefährt waren immer mit einer kleinen Schicht aus Asche belegt. Mein Gefährt für diesen Tag war eine Fahrrad das ich mir vom Ryokan ausgeliehen hatte. Einziger Nachteil das Fahrrad hatte keine Gänge, dadurch ergab sich die Hinfahrt zum Mount Daikanbo etwas als schwierig. Da es hauptsächlich Berg auf ging, es ergab sich dann eine Mischung aus schieben und fahren.

Mein Gefährt

Mein Gefährt

Bevor ich mich auf den Weg zur Aussichtsplattform gemacht hatte, bin ich noch kurz zu Family Markt gefahren und hatte mir mein Proviant gekauft für meinen Ausflug. Außerdem konnte ich gleich ausprobieren wie es sich anfühlt auf der linken Seite zu fahren (Japan hat Linksverkehr). Es hat sich schon etwas ungewohnt angefühlt, aber ich habe es doch ganz gut hinbekommen 🙂 Dann ging es auf zu meinem ersten Ziel des Tages, leider musste ich die ganze Zeit auf einer doch ziemlich stark befahrenen Straße fahren. Ich konnte leider kein anderen Weg finden der mich dort hingebracht hätte. Auf den Weg musste ich doch etwas mehr Pausen einlegen, da der Anstieg doch ziemlich heftig war. Es gab viele kleine Parkplätze oder kleine Aussichtspunkte mit Bänken wo eine ich kleine Pausen machen konnte.

Als ich an mein Ziel angekommen war, bin ich natürlich ziemlich aufgefallen. Da ich als einzige mit einem Fahrrad hochgefahren bin und alle anderen mit einem Auto oder Mottorad. Ein Japaner hatte mich persönlich angesprochen, ich war mich nicht sicher ob er beeindruckt war oder sich doch etwas lustig gemacht hatte ^^

DSCN6141

Außerdem hatten die Temperaturen ziemlich angezogen, es hat sich wie Sommer angefühlt und deshalb hatte ich mir eine kleine Belohnung gegönnt 🙂

DSCN6133

Erdbeer-/Vanille Softeis

Bilder von der Aussichtsplattform

 So das war mein erstes Ausflugsziel an diesem Tag, danach machte ich mich wieder auf zu meinem nächsten Ziel und das schöne war das ich auf der Rückfahrt vom Berg nichts machen musste, außer auf dem Fahrrad sitzen ^^