Okinawa Teil 3- Auf zum Strand

Am Donnerstag 29.01.2015 bin ich mit dem Bus (20 Kilometer) in den Norden von Okinawa gefahren. Der Ort heißt Yomitan und dort war ein kleiner, aber ein sehr schöner Strand. Außerdem gab es an diesem Ort einen Leuchtturm, den hatte mir natürlich angesehen 🙂 Der Donnerstag war vom Wetter her der beste Tag, sogar die Sonne hat sich blicken lassen. An der Endstation der Buslinie angekommen musste ich dann noch eine kleine Wanderung unternehmen um mein Ziel zu erreichen (ca. 4,5 Kilometer). Als ich am Strand angekommen war, musste ich gleich mal die Wassertemperatur testen. Also bin ich bis Kniehöhe ins Wasser gelaufen, leider war es noch ziemlich kalt zum Baden. Es war Ende Januar und die Wassertemperatur fühlte sich so an, wie die Ostsee im Juni (Vielleicht so um die 16-17 Grad Celsius). Vielleicht noch ein Monat oder zwei und man hätte eine sehr angenehme Badetemperatur. Die eigentliche Badesaison beginnt in Okinawa März/April, aber mir war bewusst das man jetzt noch nicht wirklich Schwimmen gehen konnte. Ich wollte auch keinen Strandurlaub machen sondern mir die Insel etwas genauer anschauen und mich über die Geschichte informieren 🙂

Bilder Yomitan

Zum Schluss des Tages, war ich ziemlich kaputt. Ich hatte den Tag trotzdem sehr genossen, da es wie ich schon oben erwähnt hatte, sehr angenehm warm war. Außerdem hatte ich noch etwas mehr Farbe im Gesicht und auf den Armen bekommen 😀

Okinawa Teil 2- Wandertour zur Steinburg Nakagusuku

Komplette Wanderroute

Komplette Wanderroute

An diesem Tag bin ich zur Steinburg Nakagusuku gewandert, dass war am Mittwoch den 28.01.2015. Da hatte ich mir ganz schön was vorgenommen, es waren ca. 8 km zur Burg hin und dann wieder zurück. Ich bin so zu sagen von der einen Seite der Insel zur anderen Seite gelaufen 🙂 Als ich losgegangen bin vom Hotel dachte ich schon, dass der Ausflug ins Wasser fallen würde da es angefangen hatte zu Regnen, aber der Regen ist dann ins Nieseln übergangen und während der Tour hatte es den ganz aufgehört. Bei meiner ersten Etappe war nicht viel zu sehen, ich bin dann nur noch schnell in ein Conbini gegangen und hatte mir Proviant für den Tag gekauft. Meine Orientierung sah dann so aus, dass ich mir das Kartenmaterial aus Google Maps geholt hatte (Ich hatte mir ein paar Screenshots gemacht, da ich kein mobiles Internet hatte).

Zweite Etappe

Zweite Etappe

Bei der der zweiten Etappe gab es dann schon mehr zu sehen. Ich bin an dem Armeestützpunkt der Amerikaner vorbeigelaufen und ich hatte die erste Kirschblüte in diesem Jahr gesehen 😀 Außerdem konnte ich mir die Gebäude und die Lebensweise etwas genauer anschauen. Wie ich es mitbekommen hatte, wird in Okinawa jeder Fleck für den Anbau von Gemüse und Obst genutzt. Dazu kommt das die Architektur eine ganz andere ist als auf der Hauptinsel.

Die dritte Etappe war vom laufen noch sehr angenehm und ich bin an einer kleinen Grünfläche mit unterschiedlichen Pflanzen vorbeigekommen und mein Basketballherz wurde ein Stück glücklicher 😀

Bevor die letzte Etappe in Angriff nahm, habe ich mir eine kleine Pause gegönnt, da das letzte Stück ziemlich anstrengend aussah.

Vierte Etappe

Vierte Etappe

Nach der Pause begann ein ziemlich steiler Anstieg, angekommen auf den Berg musste ich erst einmal kurz verschnaufen. Dann kam ein kleines Stück das sehr angenehm zu laufen war, aber wirklich nur ein kurzes Stück. Bevor ich wieder runter musste vom Berg, wurde ich mit einer schönen Aussicht auf das Meer belohnt 🙂 Ich dachte, dass das der schlimmste Part war, aber falsch Gedacht. Das aller letzte Stück war nur Berg auf, aber dafür konnte ich noch ein paar Bilder von den Kirschblüten machen. Ich brauchte ungefähr zu meinem Ziel 3 Stunden, mit kurzen Unterbrechungen (Pause und Fotos).

Steinburg Nakagusuku

Ich muss noch dazu sagen das es keine vollständige Burg ist, sondern eine Burgruine. Angekommen an der Steinburg musste ich etwas für den Eintritt bezahlen, es waren aber nur 2-3 Euro. Die Burg wurde vom Fürsten Gosamaru im Jahre 1440 erbaut und war die zweitgrößte Burganlage auf Okinawa. Viele Teile der Burg wurden bei kriegerischen Auseinandersetzungen zerstört, aber die aus Kalkstein bestehende Festungsmauer ist erhalten geblieben. Nach dem 2. Weltkrieg wurde begonnen die Burg zu restaurieren und zu erhalten (Gehört zum UNESCO Welterbe).

Nach der Besichtigung machte ich noch eine längere Essens/Trink Pause und danach ging es zurück zum Hotel. Den Weg zurück schaffte ich dann in 2 Stunden und zum Schluss war ich dann ziemlich kaputt. Am Ende des Tages hatte ich dann festgestellt, dass ich mir einen Sonnenbrand im Gesicht zugezogen hatte. Die Sonne hatte sich an diesem Tag aber nicht wirklich blicken lassen ^^

Okinawa Teil 1- Ankunft & Peace Museum

Bevor es mit dem eigentlichen Thema losgeht wollte ich nur sagen, dass ich meine Kurse alle bestanden habe. Somit kann ich am Winter Intensivkurs teilnehmen und heißt jeden Tag Japanisch 🙂

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Am 26.01.2015 hatte ich mich auf den Weg nach Okinawa gemacht. Diesmal mit dem Flugzeug und ich hatte den Vorteil das Kobe einen kleinen Flughafen hat. Somit hatte ich es nicht weit zum Flughafen. Mein Flugzeug ist um 14:15 gestartet und 2 Stunden später bin ich dann auch schon wieder gelandet. Angekommen am Naha Flughafen konnte ich gleich erkennen, dass die Insel ein Militärstützpunkt ist (Sehr viele Düsenjets und Militärhubschrauber sind auf diesem Flughafen.) und  es war so warm das ich meine Winterklamotten erst einmal nicht mehr brauchte 🙂

Ich musste dann den Bus mit der Nummer 99 nach Ginowan nehmen der mich direkt am Hotel absetzte. Es war ein ganz normaler Linienbus, d.h. der Bus hielt sehr oft. Bin mir in dem Punkt nicht ganz sicher, ich glaube es waren fast 90 Minuten vom Flughafen bis zum Hotel. Das Hotel lag dann schön am Meer und ich hatte ein Zimmer mit Meerblick bekommen 😀

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Mein Hotel in Okinawa

Mein erster Morgen in Okinawa begann mit einem richtig guten Frühstück, danach hatte ich mich auf den Weg gemacht zum Peace Museum von Okinawa. Mein Haupttransportmittel für die Woche war der Bus. Der große Vorteil vom Bus war, dass ich sehr viel von der Insel gesehen hatte und der Nachteil ich war sehr lange unterwegs um meine Ziele zu erreichen. Ich bin kein großer Busfan, auch in Berlin mag ich es nicht mit dem Bus unterwegs zu sein. Ich brauchte mit dem Bus zum Museum 4 Stunden und zurück 3 Stunden. Das kam dadurch zu Stande das ich eine Stunde auf einen bestimmten Bus warten musste.

Als erstes bin ich wieder in den Bus Nummer 99 eingestiegen und am Naha Bus Terminal ausgestiegen. Der nächste Bus war die Nummer 89, da bin ich bis zur Endstation gefahren Itoman Bus Terminal. Da hatte ich dann meine Zwangspause, ich bin dann etwas rumgelaufen und hatte ein paar Fotos gemacht. Außerdem hatte ich dort meine Mittagspause gemacht. Die Verkäuferin im Laden war sehr nett und mochte meine Brille 🙂

Nach der Pause bin ich dann in den Bus Nummer 82 eingestiegen und ich bin dann bis Heiwa Kinendo Iriguchi gefahren. Dort war dann das Museum und der Park. Das Wetter war jetzt nicht ganz ideal, aber es war trotzdem angenehm. Als erstes bin ich zu der Stelle gegangen, wo alle getöteten des Krieges auf Gedenktafeln nieder geschrieben wurden. Danach bin ich dann zum Museum gegangen und hatte mich über die Geschichte des Pazifik Krieges informiert. Es hat mich wieder sehr nachdenklich gemacht (Besonders wenn man diese Bilder sieht und das die Regierungen der einzelnen Länder immer noch Kriege leichtfertig in Kauf  nehmen. Um hauptsächlich wirtschaftliche Interessen durchzusetzen, auf Kosten der Bevölkerung.) In dem Museum war es nicht erlaubt Fotos zu machen, das Museum ist in fünf Räumen unterteilt, die die unterschiedlichen Phasen des Krieges auf Okinawa zeigen (Vom Anfang bis zum Ende des Krieges). Zum Schluss des Museums hatte ich mir noch ein Buch mit Informationsmaterial gekauft. Nach über 2 Stunden, hatte ich mich auf den Rückweg gemacht und hatte mich sehr auf etwas zu Essen/Ruhe gefreut (Der Tag war doch ziemlich lang 😀 ).

Der vierte Monat

Wieder ist ein Monat vorbei gegangen und mein erstes Semester in Japan. Mit Ende der Prüfung haben dann meine Ferien begonnen und ich bin dann die ersten Tage ziemlich faul gewesen. D.h. ich habe erst einmal gar nichts getan und nach der Begegnung mit einer Waage habe ich sofort wieder mit Bewegung/Sport angefangen ^^ Leider habe ich meine Prüfungsergebnisse immer noch nicht, ich hoffe am Montag (9.02.2015) mit dem Beginn des Winter Intensivkurses bekomme ich dann meine Noten. Da ich ja ziemlich lange Ferien hatte, genauer gesagt vier Wochen musste ich die Zeit noch mit anderen sinnvollen Sachen füllen. Also hatte ich mich mit Freunden getroffen, wir waren einmal in Osaka und dann noch in Kyoto (Die Berichte folgen gebündelt in diesem Eintrag). Außerdem war ich noch eine Woche in Okinawa und hatte mir etwas Wärme gegönnt (18 bis 22 Grad). Der Reisebericht erfolgt in den nächsten Blog Eintrag. Was ist noch spannendes passiert, ich hatte am 6.02.2015 mein erstes Erdbeben mit erlebt, es war zwar nur ein kleines aber es hatte sich trotzdem komisch angefühlt wenn der ganze Raum auf einmal wackelt.

Aquarium in Osaka (19.01.2015)

Das Aquarium in Osaka war schon ziemlich beeindruckend, besonders da das Aquarium einen Walhai besitzt und andere Meeresbewohner die ich vorher noch nie gesehen hatte. Außerdem war es uns möglich einem bestimmten Bereich, einen Rochen und einen Hai zu berühren. Der Rochen war ziemlich glitschig/schleimig und der Hai war sehr rau.

 Kyoto – Arashiyama  (23.01.2015)

Da uns ziemlich langweilig war und keiner wusste was er mit seiner freien Zeit anfangen sollte, hatten wir beschlossen nach Kyoto zu fahren. Leider war das Wetter so gar nicht optimal, aber wenigstens an der frischen Luft. Wir sind dann nach Kyoto gefahren, genauer gesagt nach Arashiyama. Vorgenommen hatten wir uns den Bambuswald und den Affenpark. Bevor wir zum Bambuswald gegangen sind, hatten wir uns noch einen Japanischen Garten angeschaut. Der sieht natürlich im Frühling wesentlich besser aus, dafür waren nicht so viele Leute unterwegs ^^ Der Bambuswald war jetzt nicht sehr groß, dafür fand ich die Begegnung mit den Affen schon sehr viel besser. Wir mussten zuerst einen Berg erklimmen und dann waren auf einmal ganz viele Affen die frei rumgelaufen sind. Wir mussten uns an bestimmte Regeln halten z.B. die Affen nicht in die Augen zu schauen und Abstand zu halten. Außerdem gab es die Möglichkeit die Tiere in einem bestimmten Gebäude zu füttern. Das hatten wir dann auch gemacht 🙂