Teil 2 – Technik & Kulturtag in Tokyo

Für den zweiten Tag in Tokyo (26.12.2014) musste ich etwas umstrukturieren. Zuerst wollte ich ins Edo Museum, aber die Hauptausstellung wird saniert, dann wollte ich ins Tokyo National Museum das war geschlossen und deshalb hatte ich mich entschlossen nach Odaiba ins Miraikan (National Museum of Emerging Science and Innovation) zu fahren. Da ich in Odaiba noch nicht war hat es sehr gut gepasst. Also hatte ich mich auf den Weg nach Odaiba gemacht und hatte mit meiner ersten Tokioter Rush Hour Bekanntschaft gemacht. Ich war froh als ich aussteigen musste, da an dieser Station noch mehr Leute einstiegen sind. Dafür war es sehr interessant mit der Yurikamome-Linie mit zu fahren. Das ist Tokios erste vollständige automatisierte Transportmittel, das komplett von Computern gesteuert wird ohne jegliches Zugpersonal.

Ein paar Bilder aus der Bahn

 An der Telecom Center Station musste ich dann aussteigen und nur wenige Minuten laufen. Um 10 Uhr öffnete das Museum und ich war kurz nach 10 Uhr dort und musste schon eine halbe Stunde anstehen. Dafür war es im Museum noch nicht ganz so voll und die Vorstellung des Roboters Asimo hatte um 11 Uhr begonnen. Das war für mich perfektes Timing 😀

Asimo

Es gab dann noch eine riesigen Erdball, der ganz speziell programmiert werden konnte. Außerdem konnte ich mir Weltraumtechnik, U-Boot zur Erkundung des Meeres anschauen, etwas zur Erneuerbaren Energien und eine spezielle Technik zur Auffindung von Neutrinos und zerfall von Protonen zu beobachten (Super-Kamiokande). Es gab natürlich noch viel mehr: Die Geschichte der Roboter, andere Roboter und ein Gerät mit dem man eine Email mit Kugel schreiben konnte.

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Super-Kamiokande-> Ein Raum mit solch riesigen Glühbirnen

Nach dem Besuch des Museums musste ich mich schnell auf den Rückweg zum Hotel machen, da ich um 16:30 Uhr im Kabuki Theater sein musste, für das Theaterstück (Narukami Fudo Kitayama Zakura). Die Theaterkarte war nicht ganz billig, aber wann habe ich noch mal die Gelegenheit mir ein traditionelles Japanisches Theaterstück anzuschauen, dass eine Spieldauer von ca. 3 Stunden und 40 Minuten hatte (dazu kamen noch 50 Minuten Pause). Außerdem gab es die Möglichkeit sich ein Audioguide auszuleihen, da das Stück natürlich auf Japanisch ist. Das Theater und das Stück war wunderschön und auch mit ein paar akrobatischen Einlagen (Fotos schießen war leider nicht erlaubt). Aber ich hatte mir ein Programmheft gekauft da sind ein paar Bilder drin. Dann als kleine Erinnerung bei dem traditionellen Japanischen Theater werde alle Rollen von Männern gespielt. Was natürlich amüsant war, als die Männer die Stimme verstellten. Dazu kam noch das die Schauspieler einen besonderen Sprachstil hatten, was ich sehr interessant und unterhaltsam fand.

Kabuki Theater in Tokyo 

Das war ein ziemlich langer Tag, dafür aber ein Tag den ich nicht so schnell wieder vergesse werde 😀

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