Das Neujahrsfest ist für die Japaner das wichtigste Fest im Jahr. Das ist die einzige Zeit an den viele Unternehmen, Schulen und Universitäten geschlossen haben bis zum 3. Januar. Viele Familienmitglieder die weit weg wohnen von ihren Familien, fahren zu den Feiertagen zu ihren Familien und verbringen das Fest zusammen. Das Neujahrsfest ist mit vielen Bräuchen verbunden, so wie bei uns das Weihnachtsfest.
Kagami Mochi
Das ist ein Reiskuchen der aus zwei Schichten, einer großen und einer kleinen Schicht besteht. Auf dem Reiskuchen befindet sich eine Daidai (Orange oder Madarine). Das ganze wird dann auf einen Ständer (Sampo) gestellt, außerdem befindet sich ein Reispapier (Hanshi) unter dem Reiskuchen. Der Reiskuchen kann selber gemacht werden oder im Supermarkt gekauft werden. Der Reisteig wird gestampft und geknetet. Das Herstellen solch eines Teiges haben wir im Wohnheim selbst ausprobiert und das ganze wurde dann für unterschiedliche Gerichte benutzt z.B. Pizza aus Reisteig. Am zweiten Wochenende des neuen Jahres wird der Reiskuchen zerbrochen und dann zu einem traditionellen Gericht zubereitet (Kagamibiraki).
Shogatsu
Zum Neujahr wird die Wohnung und das Haus gründlich gereinigt (Oosouji), um das neue Jahr willkommen zu heißen. Es werden am Eingang der Tür (Shimekazari- Dekoration aus Reisstroh) und vor der Tür (Kadomatsu– Gestecke aus Pinienzweigen und Bambus, die links und rechts des Hauseingangs aufgestellt werden).
- Shimakezari
- Kadomatsu
Am Neujahrestag besuchen die Japaner einen Schrein oder Tempel (Hatsumode). Die Japaner beten für eine gute Ernte und für die Gesundheit ihrer Familien. Außerdem gibt es ein großes Essen, spezielles Getränk (Reiswein mit Kräutern), traditionelle Spiele usw. Das Neujahr ist ziemlich umfangreich, aber auch sehr interessant. Damit möchte ich diesen Eintrag beenden und allen einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen 😀
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