Der dritte Monat „Neujahrsfest“

Das Neujahrsfest ist für die Japaner das wichtigste Fest im Jahr. Das ist die einzige Zeit an den viele Unternehmen, Schulen und Universitäten geschlossen haben bis zum 3. Januar. Viele Familienmitglieder die weit weg wohnen von ihren Familien, fahren zu den Feiertagen zu ihren Familien und verbringen das Fest zusammen. Das Neujahrsfest ist mit vielen Bräuchen verbunden, so wie bei uns das Weihnachtsfest.

Kagami Mochi

Das ist ein Reiskuchen der aus zwei Schichten, einer großen und einer kleinen Schicht besteht. Auf dem Reiskuchen befindet sich eine Daidai (Orange oder Madarine). Das ganze wird dann auf einen Ständer (Sampo) gestellt, außerdem befindet sich ein Reispapier (Hanshi) unter dem Reiskuchen.  Der Reiskuchen kann selber gemacht werden oder im Supermarkt gekauft werden. Der Reisteig wird gestampft und geknetet. Das Herstellen solch eines Teiges haben wir im Wohnheim selbst ausprobiert und das ganze wurde dann für unterschiedliche Gerichte benutzt z.B. Pizza aus Reisteig. Am zweiten Wochenende des neuen Jahres wird der Reiskuchen zerbrochen und dann zu einem traditionellen Gericht zubereitet (Kagamibiraki).

Reiskuchen

Kagami Mochi

Shogatsu 

Zum Neujahr wird die Wohnung und das Haus gründlich gereinigt (Oosouji), um das neue Jahr willkommen zu heißen. Es werden am Eingang der Tür (Shimekazari- Dekoration aus Reisstroh) und vor der Tür (Kadomatsu– Gestecke aus Pinienzweigen und Bambus, die links und rechts des Hauseingangs aufgestellt werden).

Am Neujahrestag besuchen die Japaner einen Schrein oder Tempel (Hatsumode). Die Japaner beten für eine gute Ernte und für die Gesundheit ihrer Familien. Außerdem gibt es ein großes Essen, spezielles Getränk (Reiswein mit Kräutern), traditionelle Spiele usw. Das Neujahr ist ziemlich umfangreich, aber auch sehr interessant. Damit möchte ich diesen Eintrag beenden und allen einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen 😀

http://www.lubwart.de/lubwart.de/japan/01bc1c9464127e72c.php

http://www.de.emb-japan.go.jp/NaJ/NaJ1001/neujahr.html

Mein Geburtstag in Japan und Uni-Weihnachtsfeier

Ich werde in diesem Blog Eintrag zwei Einträge zusammenfassen (die Weihnachtsfeier und mein Geburtstag). Damit sind dann auch alle Ereignisse abgehakt, die vor Weihnachten noch offen waren. Nach dem Special über die Neujahrsfeier, kommt dann der Bericht über Tokyo. Der wird dann in mehren Teilen aufgesplittet.

Weihnachtsfeier von der Kwansai Gakuin University

Die Weihnachtsfeier fand am 12. Dezember in Takarazuka statt und wurde von der Universität organisiert. Zu der Weihnachtsfeier kamen die Austauschstudenten, die Gastfamilien, Mitarbeiter des International Office, Lehrer und irgendwelche wichtigen Leute die ich nicht beim Namen kenne. Es gab ein richtig großes Buffet, zwei Sushi und Tempura Stände und eine große Auswahl von Desserts/Kuchen. Außerdem wurden ein paar Ansprachen gehalten und es wurde ein kleines Bühnenprogramm aufgeführt.

Mein Geburtstag

Der erste Geburtstag den ich nicht in der Heimat verbracht habe. Ich kann nur sagen es war ein schöner und entspannter Geburtstag. Schwänzen war leider nicht drin, da an diesem Tag eine Präsentation halten musste und erst um 15 Uhr aus der Uni war. Zu meinem Geburtstag gab es eine Menge Schokolade von meinen Japanischen Freunden und einen Schokoladenkuchen von einer Freundin aus dem Wohnheim. Mit ihr bin ich dann  am Abend Sushi essen gegangen. Im Wohnheim haben wir dann noch etwas gequatscht und was getrunken. Am 20. Dezember wurde dann der Kuchen beim brunchen mit ein paar Freunden aus dem Wohnheim vertilgt. Am Abend ging es dann mit Japanischkurs zum Essen. Es war ein Barbecue, in der Mitte des Tisches war ein Grill eingelassen und dann wurde immer etwas Fleisch und Gemüse auf den Grill gelegt. Und wir hatten nachträglich auf meinen Geburtstag angestoßen 🙂

 

Exkursion nach Hikone und Sekigahara

Mit dem Geographiekurs hatten wir einen Field Trip nach Hikone und Sekigahara. Am 6. Dezember hatten wir uns um  8:30 Uhr am Bahnhof Amagasaki getroffen und haben uns in Richtung Hikone aufgemacht, die ganze Strecke hat bestimmt über 2 Stunden gedauert. Hikone liegt außerhalb Kyotos und ist eine alte Burgstadt. Außerdem gibt es sehr viele klassische Japanische Wohnhäuser, leider habe ich meine Speicherkarte vergessen und deshalb konnte ich davon nicht so viele Bilder machen. Angekommen in Hikone hat es angefangen zu schneien und es war extrem kalt. Ich weiß gar nicht wie viele Schichten Klamotten ich an diesem Tag an hatte ^^

Hikone

Nach der Besichtigung der Burg und nach diesem wunderschönen Aussicht hatten wir uns auf den Weg nach Sekigahara gemacht. In Sekigahra fand eine der größten und wichtigsten Schlacht statt. Genauer gesagt am 21. Oktober 1600 fand die Schlacht statt. Die Streitkräfte der Tokugawa hatten gegen die Streitkräfte des Toyotomi gekämpft und es befanden sich ca. 150.000 Mann auf dem Schlachtfeld. (Was ich etwas unnötig und abstoßend finde, als Trophäen wurden die Köpfe der Toten in die Lager genommen und von den Frauen gereinigt.) Jedenfalls nach dem Sieg der Tokugawa begann in Japan eine Zeit des Friedens und die Vereinigung Japans. Außerdem begann nach dem Sieg des Tokugawa Clans die Edo-Zeit.

In Sekigahara hatte wir außerdem die Möglichkeit in einem traditionellen Ryokan zu übernachten. Es war eine schöne Erfahrung, besonders das gute Essen hat mir gefallen ^^ Aber übernachtet niemals im Winter in einem Ryokan, es war einfach nur kalt. Ein Raum war natürlich warm, da wo wir gegessen hatten, wurde uns durch das warme Essen und dem Alkohol schnell warm 🙂 In einem Ryokan schläft man auch nicht in einem normalen Bett sondern im Futon, ich fand es sogar bequem und mit den ganzen Decken und einem kleinen Heizer konnte ich gut bei der Kälte schlafen.

Sekigahara Ryokan

Mit Freunden in den Universal Studios

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Ein fantastisches und auch ein sehr kaltes Vergnügen in den Universal Studios 😀 Genauer gesagt fand dieses Vergnügen am 2.12.2014 statt, mit zwei Freunden (Sakiko u. Simon). Die Universal Studios befinden sich ich in Osaka, aber ich bin zu erst zur Universität gefahren um mich mit Sakiko und Simon zu treffen. Dann haben wir noch die Eintrittskarten bei Lawson gekauft und sind dann Richtung Osaka. Wie gesagt es war ziemlich kalt an diesem Tag, dafür hatte es einen Vorteil wir mussten bei den Fahrgeschäften nicht so lange anstehen.

Für mich war es das erste Mal seit langem, das ich wieder Achterbahn gefahren bin und es hat mal wieder richtig Spass gemacht 😀 . Das Highlight für mich war das Hogwarts Schloss. Wir wurden durch das Schloss geführt, da sah man vieles was es auch in den Filmen gab z.B. die beweglichen Bilder und der sprechende Hut. Zum Schluss ist man mit einen Simulator gefahren, der den Flug mit den Besen simuliert hat 🙂 Natürlich konnte man auch überall Souvenirs kaufen und bei Harry Potter konnte ich nicht widerstehen (einen Schokoladenfrosch und einen mini Schnatz).

Harry Potter

Parade

Jurassic Park und Spiderman

Ausflug zum Fushimi Inari Schrein

Am 22. November hatte ich mich mal wieder auf den weg nach Kyoto gemacht. Das Wetter war richtig genial 18 Grad, davor die Tage waren dafür sehr kalt. Was mich dazu veranlasste mich wärmer anzuziehen, aber als ich in Kyoto angekommen wurde mir richtig warm. Aber genug vom Wetter ^^ Der Schrein liegt in den Stadtteil Fushimi und ich bin so gegen 11 Uhr am Schrein angekommen. Der Fuhimi Inari Schrein wurde für den Fuchs Gott gebaut, der für wirtschaftlichen Erfolg und Reichtum sorgen soll. Besonders Unternehmen spenden und unterstützen diesen Schrein. Außerdem wenn ein Unternehmen oder auch eine private Person etwas spendet, bekommt derjenige ein Tor. Und um so größer die Spende, um so größer das Tor.

Fuchs

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Schrein und die Toris

Auf dem Rückweg bin ich dann an ein paar interessanten kleinen Schreinen und Relikten vorbeigekommen. Außerdem habe ich mir noch die Herbstfärbung angeschaut.

Zum Schluss habe ich mir noch ein paar Andenken gekauft und was gegessen ^^

Der dritte Monat in Japan „Weihnachten“

In den letzten Tagen war es doch ziemlich stressig, da wichtige Termine vor Weihnachten eingehalten werden mussten für die Semesternoten. Da war das Essay für Geographie (Vergleich zwischen Geothermal Energie u. Atomenergie) und die Präsentation in Moderne Umweltprobleme in Japan (Elektroschrott in Japan u. wie entsteht Elektroschrott). Aber jetzt sind Weihnachtsferien bis zum 5.01.2015 und deshalb kann ich jetzt etwas entspannen und für mich geht es erst einmal am 25. Dezember nach Tokyo 😀

Bevor ich mit meinen Artikel Anfange möchte ich allen die diesen Artikel lesen oder meinen Blog verfolgt haben „Ich wünsche euch ein schönes, ruhiges und entspanntes Weihnachtsfest 😀 

Weihnachten in Japan

In Japan gibt es ca. 1 Prozent Christen, aber die Vorweihnachtszeit unterscheidet sich nicht viel von der Deutschen. Geschäfte werden Dekoriert und mit Weihnachtsmusik seit Mitte November beschallt. Es läuft dann auch wirklich nur Weihnachtsmusik in den Japanischen Geschäften. Es ist natürlich eine wichtige Einnahmequelle für die Unternehmen, deshalb ist es egal in welchen Land man sich befindet.  Einen Deutschen Weihnachtsmarkt gibt es in Osaka, da bekommt man alles was es auch in Deutschland angeboten wird (Bratwurst, Glühwein und Süßkram). Natürlich gibt es die typischen Weihnachtsfeiern, mit gutem Essen und guter Unterhaltung. Darauf konnte ich dann nicht verzichten 😀 Wesentliche Unterschiede gibt es dann doch, es eher ein Tag für Pärchen, das Weihnachtsmenü sieht anders aus (Weihnachtskuchen und Hühnchen von Kentucky Fried Chicken) und Weihnachten beschränkt sich nur auf den 24. Dezember. Am nächsten Tag ist der Spuk vorbei. Der Neujahreswechsel ist in Japan viel Bedeutungsvoller als Weihnachten das kommt dann im zweiten Teil 🙂

Japanische-Weihnachtstorte

Klassischer Weihnachtskuchen mit Erdbeeren

Ein paar Artikel zu Weihnachten in Japan:

http://www.goethe.de/ins/jp/de/lp/kul/mag/umw/10313704.html

http://asienspiegel.ch/2009/12/weihnachten-im-fastfood-restaurant/