Es herrscht Taifun Session in Japan, dass bedeutet innerhalb von wenigen Wochen ist es schon der zweite große Taifun. Damit viel für mich an diesem Montag die Universität komplett aus. Der Japanische Wetterdienst gibt für die unterschiedlichen Präfekturen verschiedene Warnungen raus und rot bedeutet die höchste Stufe.
Erst wenn die Warnung auf gelb runtergestuft wurde, müssen wir wieder zur Universität und können außerdem wieder nach draußen gehen. Man sollte trotzdem aufpassen besonders wenn es viel geregnet hat und der Boden aufgeweicht ist, können sich Berghänge in Bewegung setzen.

Entstehung eines Taifuns
Im asiatischen Raum werden diese Stürme „Taifune“ genannt, es gibt außerdem die Bezeichnung Zyklone oder Hurrikanes. Die Stürme entstehen wenn die Oberflächentemperatur des Wassers sehr warm ist („Mindestens 26 Grad Celsius“). Dabei verdunstet Wasser und diese feuchten Luftmassen die durch das verdunsten des Wasser entsteht, steigt dann in die Atmosphäre auf. Darauf hin entsteht ein Wirbel („Corioliskraft“) und somit auch das Auge des Sturms. Im Auge ist es komplett Windstill und solange der Sturm auf dem Wasser ist nimmt er an fahrt auf. Erst wenn der Sturm auf Land trifft schwächt er sich ab und somit kühlt sich auch die Umgebungstemperatur ab. Dieser Taifun ist sehr Stabil und hat ein perfektes Auge und somit wird er etwas länger unterwegs sein.
Corioliskraft: http://de.wikibooks.org/wiki/Schulbücher/_Geografie/_Corioliskraft
Stürme: http://www.planet-wissen.de/natur_technik/naturgewalten/stuerme/
